Lesung von Reinhard Großmann
Am 29. Mai um 20 Uhr im "Aladin & Frieda"


Der Autor Reinhard Großmann stellt sein neues Buch vor
Berlin im Sommer 1945 ist eine Trümmerlandschaft, in die Luc Bodtmar, der den Krieg als Zwangsarbeiter überlebt hat,  zurückkehrt. Um diese Mitte erzählt Reinhard Großmann in seinem Roman „Ich durfte nie den Hamlet spielen“ die Lebensgeschichte des jüdischen Schauspielers, seine Kindheit als Waise in Schlesien, seine Begeisterung für das Theater, die von den Nazis verhinderte Karriere als Schauspieler, schließlich seinen großen Erfolg als Jude Shylock in Shakespeares Drama „Der Kaufmann von Venedig“ in der neuen Bundesrepublik.
 
Luc Bodtmar ist nur eine Romanfigur, angeregt von einem wirklichen Schicksal. Aber die Themen, die das Buch anspricht, Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung sind leider auch unter uns immer noch oder schon wieder aktuelle Themen.
 
Außerdem hat Großmann sein neues Buch dabei: In den „Erzählgeschichten“ sind viele der Kurzgeschichten zusammengefasst, die in den letzten Jahren zu verschiedenen Anlässen entstanden sind.
 
Reinhard Großmann, Jahrgang 1934, war von 1964 bis 1999 Lehrer am Gymnasium Schramberg. Nach dem Tod seiner Frau zog er zur Familie seines Sohnes in Freienwill bei Flensburg. Von dort kommt er immer wieder gern in den vertrauten Schwarzwald. Er schreibt Romane und Erzählungen, weil er gern Geschichten erfindet und sie vorliest - so auch am 29. Mai um 20 Uhr im Begegnungscafé-Restaurant "Aladin & Frieda" (ehemals La Fontana), Schramberger Str. 9, direkt am Rathausplatz in Lauterbach.  Der Eintritt ist frei. Um Reservierung wird gebeten unter Tel. 9899517 oder kontakt@aladinundfrieda.de.
 

 
Redakteur / Urheber
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Redakteur / Urheber
Sonja Rajsp