Die nächsten Termine:

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    Ab 21 Uhr lädt der Verein "fair in die Zukunft e.V.", im
    Rahmen eines LOUDERbacher Event, noch zu einer    
    Aftershow-Party im "Aladin & Frieda" (ehem. "La Fontana,  
    Schramberger Str. 9) ein. Angeboten werden Advents-
    Prosecco und Weihnachtsbier.
Einschuber Weihnachtsdorf

                    

Am 2. Adventssamstag, in der Zeit von 13 bis 20 Uhr, präsentiert sich das "Lauterbacher Weihnachtsdorf" mit 24 individuellen Ständen.
In diesem Jahr, aufgrund einer Baumaßnahme nicht wie gewohnt auf dem Rathausplatz, sondern im Schulhof und dem Schulgebäude der Grundschule.
Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken. Es reicht von Glühwein und Kinderpunsch, über selbstgemachte Suppen und Crepes bis hin zu Schupfnudeln, verschiedenen Grillwürsten, Köstlichkeiten aus Schokolade uvm.
Doch nicht nur für den Gaumen ist gesorgt. Auch Handwerkskunst und Selbstgemachtes wird an den verschiedenen Ständen angeboten.

Wir beginnen um 13 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Norbert Swoboda. Umrahmt wird er hierbei von "Minimusic", dem Vororchester Lauterbach/Sulzbach.
Hallo Kinder! Ihr seid herzlich eingeladen, Weihnachtsdekoration und kleine Geschenke für Mama und Papa oder Oma und Opa zu basteln und selbst kreativ zu werden. Dann besucht von 14-17 Uhr die "Kinder-Kreativ-Werkstatt.
Hohoho! Ab 14:30 Uhr singen die Kinder des Geschwister Heine Kindergartens, den Bischof Nikolaus herbei. Nach seiner Erzählung der Weihnachtsgeschichte hat er für jedes Kind eine kleine Überraschung dabei.

Anschließend, ab 15:30 Uhr, dürfen wir uns auf Weihnachtslieder, gespielt vom Jugendorchester des Handharmonikaorchesters freuen.
Außerdem stimmen die Sängerinnen und Sänger des "MGV 1872" beim Adventsliedersingen am Stand des Männergesangvereins auf die Weihnachtszeit ein. Auch die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule umrahmen mit Liedbeiträge stimmungsvoll das kulturelle Weihnachtsdorf-Programm.

Ab 17 Uhr gibt es dann Musik pur! Der Vollblutmusiker "Henrik Noder" unterstreicht mit seiner besonderen Stimme die weihnachtliche Abendstimmung.

   





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Olé!" im Fehrenbacherhof mit "Dos Mundos"

Text: Sonja Rajsp                          
"Ich schreibe nicht, was der Masse gefällt, sondern was ich ausdrücken will“, erklärte Melanie Muñoz, der spanische Teil des Duos. Seit mittlerweile achtzehn Jahren ist sie mit Patrick „Paddy“ Brohammer liiert, seit sechzehn Jahren verheiratet, und fast genauso lange machen sie gemeinsam Musik. Hinzu kommen die beiden Töchter – plus eine große, chaotische, liebevolle deutsch-spanische Verwandtschaft.
Sie singen von der gleißenden Hitze Andalusiens, von weißen Dörfern in der Mittagssonne. Wer schon mal da gewesen sei, der wisse, warum die Spanier Siesta machen, lachte Melanie Muñoz. Melodiös vertonte katalanische Gedichte wechselten sich ab mit fröhlichen Sevillanas und heißen Rumbas. Oft trug Melanie die Texte auf Spanisch vor, und Patrick sang im Kanon auf Deutsch.
Ob auf Deutsch oder Spanisch: Das Publikum im proppenvollen Fehrenbacherhof machte mit. „Olé, vamonos, otravez, guapa!“ war schnell gelernt, das „Halleluja“ von Leonard Cohen hieß auf Spanisch „Alleluja“ und erschallte schon beim ersten Versuch vollmundig aus vielen Kehlen.
Das musikalische Talent hat sich offensichtlich weitervererbt: Für ein Lied kamen die beiden Töchter Anna-Noelia und Lia-Salomé (zehn und neun Jahre alt) auf die Bühne und sangen „La Tararà“ mit.
Heiteres wechselte sich mit nachdenklichen Tönen ab: „Wann war der Zeitpunkt, an dem eine Pfütze kein Abenteuer mehr war, sondern nur ein Hindernis?“ fragten sich die zwei, und das einzige komplett auf Deutsch gesungene Lied war besonders eindrücklich: Ein Stierkampf, aus Sicht des Stieres. Da scheiden sich die Geister auch in der Muñoz -Brohammer-Familie. Die Jungen fänden Stierkampf schrecklich, der Opa halte viel von dieser Tradition. „Das kann schon mal zu Diskussionen führen“, erzählen die beiden.
Ganz wichtig sei ihnen der Inhalt ihrer Lieder. „Wir singen, was uns bewegt“. Dazu gehört auch das Anti-Kriegs-Lied „Para la guerra – nada“ von Marta Gomez. Das Lied handelt von den schönen Dingen des Lebens – und vom Krieg. „Für den Wind gibt es einen Drachen und für die Leinwand einen Pinsel. Für die Stille ein Wort, für die Seele ein Stück Kuchen. Für die Siesta eine Liege, für das Ohr eine Muschel. Für den Krieg gibt es gar nichts.“ In Zeiten wie diesen müsse man sich positionieren, und ihre Botschaft sei Liebe. „Para la guerra – nada“ sei mittlerweile ein Mitschreib-Lied, erzählt Muñoz nach dem Konzert. Tausende im Internet beteiligen sich und schreiben neue Verse von schönen Dingen, mit dem gemeinsamen Schlusssatz „para la guerra – nada“ – „für den Krieg – nichts“.
Wie im wahren Leben folgte auch beim spanischen LOUDERbacher Event Fröhliches auf Trauriges – und die allerletzte Zugabe fasste alles grandios zusammen: „Gracias à la vida“ – „Ein Dank ans Leben“ war der perfekte Abschluss für einen perfekten Abend.
(Konzert vom 07. September 2018)




Die Veranstaltungstermine finden Sie unter "Aktuelles/was ist los in Lauterbach".