Janina Hettich - Biathlon pur!

Biathletin Janina Hettich (*1996) ist hier in Lauterbach aufgewachsen und begann bereits mit 12 Jahren mit dem Biathlontraining beim SC Schönwald, dem sie heute noch angehört. Sie besuchte das Skiinternat in Furtwangen und war Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau.
Steil nach oben verlief ihre Karriere bereits im Jugend- und Juniorenbereich, wo sie bei insgesamt 16 deutschen Meisterschaften immer auf dem Podest stand und zahlreiche Titel feiern konnte. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil.
Bereits im Alter von 19 Jahren bestritt sie 2016 ihr erstes Rennen bei den Damen im IBU-Cup. Seither konnte sie sich stetig steigern und in der Saison 2018/2019 erste Podiumsplätze im IBU-Cup verbuchen. Ein weiterer Höhepunkt für sie war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. In der Gesamtwertung im IBU-Cup belegte sie in der Saison 2018/2019 einen hervorragenden 4. Platz.
Aufgrund dieser tollen Ergebnisse wurde sie im März 2019 erstmals bei Weltcupfinale in Oslo/Norwegen bei zwei Einzelrennen eingesetzt.
 
Die sympathische aufstrebende Biathletin hat bereits im letzten Jahr zusammen mit ihrem Lebenspartner unweit ihres Elternhauses ein Haus gebaut, wo sie sich, wenn es die Wettkämpfe und das Training erlauben, zurückziehen kann.  

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Janina Hettich für die Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz nominiert

Wettbewerbe finden vom 13. bis 23. Februar statt – DSV Sportführung beruft 11
Biathletinnen und Biathleten

Groß war die Freude am vergangenen Mittwoch bei Janina Hettich als die DSV-Sportführung die Nominierung für die Biathlon-Weltmeisterschaften im Südtiroler Antholz bekanntgab. Zusammen mit Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler bildet sie das Damenteam beim Saisonhöhepunkt.
Bei den Herren erhielten Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Philipp Horn, Philipp Nawrath, Johannes Kühn und Erik Lesser das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen.
 
Für die Damen und die Herren finden vom 13. bis 23. Februar jeweils Wettbewerbe im Sprint, Verfolger, Einzel und Massenstart statt. Zudem gibt es eine Damen- und Herrenstaffel sowie gemeinsam eine Single-Mixed- und eine Mixed-Staffel.
Wie die personelle Zusammensetzung in den einzelnen Rennen aussieht, wird erst vor Ort entschieden. Das deutsche Team darf bei Einzelrennen vier Biathletinnen bzw. Biathleten nominieren. Zusätzlich erhalten alle Weltmeister aus dem vergangenen Jahr ein persönliches Startrecht.
 
Für Janina Hettich bedeutet die Nominierung ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Bereits im Jugend- und Juniorenbereich war sie bei 16 Deutschen Meisterschaften immer auf dem Podium und konnte zahlreiche Titel feiern. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen, an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil. Bereits mit 19 Jahren war sie erstmals im IBU-Cup aktiv. Die Saison 2018/2019 konnte sie dort die Gesamtwertung auf dem tollen 4. Platz abschließen. Ein weiterer Höhepunkt war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. Die diesjährige Saison begann Janina Hettich nochmals im IBU-Cup, bevor sie vor Weihnachten ins Weltcupteam berufen wurde. Seither ist die sympathische Läuferin des SC Schönwald Bestandteil der deutschen Weltcupmannschaft. Nach guten Ergebnissen in den Einzelrennen feierte sie beim letzten Weltcup in Pokljuka/Slowenien in der Mixed-Staffel mit Platz 3 ihre erste Podiumsplatzierung im Weltcup.
 
Bei den Weltmeisterschaften hofft die Jüngste im deutschen Team natürlich auf den einen oder anderen Einsatz. Nur um zu lernen will die ehrgeizige Lauterbacherin jedoch nicht zu den Welttitelkämpfen fahren. Sie will ihre stetig verbesserten Leistungen auch bei der WM zeigen und damit ihre Nominierung rechtfertigen und „vielleicht den einen oder anderen Glanzpunkt setzen.“
 
 
 



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Erstes Podest für Janina Hettich im Biathlon Weltcup

Deutsche Mixed Staffel mit nur 5 Nachladern auf tollem 3. Platz – Biathleten empfehlen sich für die Weltmeisterschaften

Erneut eine tolle Chance sich zu präsentieren erhielt Janina mit der Nominierung für die deutsche Mixed-Staffel im Rahmen der Weltcup-Wettbewerbe im slowenischen Pokljuka.
Da Franziska Preuss in der Single-Staffel eingesetzt wurde und da Denise Herrmann, Arndt Peiffer und Benedikt Doll für die WM geschont wurden, erhielten Philipp Horn, Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz das Vertrauen der deutschen Mannschaftsführung.
Fest entschlossen diese Chance zu nutzen, boten bereits zu Beginn Philipp Horn und Johannes Kühn den Gebrüdern Boe (Norwegen) und den Franzosen Fillon Maillet sowie Desthieux die Stirn.
So betrug der Rückstand auf die Superläufer aus Norwegen und Frankreich lediglich 35 bzw. 16 Sekunden, als Johannes Kühn an Janina Hettich, die die dritte Teilstrecke bestritt, übergab.
Janina Hettich zeigte erneut keine Scheu vor großen Namen, „machte ihr Ding“, verlor zwar etwas auf die Französin Justine Braisaz, holte jedoch gegenüber Norwegen auf. Mit perfekten fünf Treffern nahm sie die Verfolgung der beiden Führenden auf. Bei der zweiten Schießeinlage blieben zwar zwei Scheiben stehen, mit zwei Nachladern, die im Ziel waren, hielt Janina Hettich die deutsche Staffel jedoch klar auf Kurs Podest.
Auf der Schlussrunde sahen die zahlreichen Zuschauer an der Strecke und an den Bildschirmen wieder eine perfekte kämpferische Leistung. Sie holte sogar auf die Führende Braisaz geringfügig auf, vor allem aber verringerte sie den Abstand zur zweitplatzierten Norwegerin um 30 Sekunden und schickte Vanessa Hinz mit nur noch 5 Sekunden Rückstand auf Platz zwei als Dritte auf die Schlussrunde.
Vanessa Hinz, die bei den beiden letzten Damen-Staffeln Probleme am Schießstand hatte, machte ebenfalls ein ganz starkes Rennen und konnte zeitweise Norwegen mit Ingrid Landmark Tandrevolt noch unter Druck setzen. Zwei Nachlader von Hinz entschieden dann den Kampf um Platz 2 zu Gunsten von Norwegen.
Den Sieg sicherte sich Frankreich (8 Nachlader) vor Norwegen (4 Nachlader/+ 0:41 Minute) und der deutsche Staffel (5 Nachlader/+ 1:01 Minute).
Eine glückliche Janina Hettich erlebten die Zuschauer dann sowohl beim Interview als auch bei ihrer ersten Siegerehrung im Weltcup.
„Zuerst habe ich mich riesig über die Nominierung gefreut und war dann doch sehr nervös. Läuferisch lief es heute wieder sehr gut, vor allem hatte ich am Schießstand meine Nerven im Griff“, freute sich die 23- jährige.
Der 3. Platz in der Mixed-Staffel gegen starke Konkurrenz bedeuteten der Biathletin des SC Schönwald viel, markierte er wieder einen „Meilenstein“ in der noch jungen Karriere von Janina Hettich.
Da mit Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz nach wie vor nur drei Biathletinnen die offizielle Norm für die Weltmeisterschaft geschafft haben und da davon ausgegangen werden kann, dass für das deutsche Biathlonteam mindestens fünf Damen berücksichtigt werden, hofft Janina Hettich weiter bei der WM dabei zu sein.
Die Wettbewerbe bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz/Südtirol finden vom 13. – 23. Februar 2020 statt.

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Letztes Schießen kostet Janina Hettich eine Spitzenplatzierung im Weltcup

Drei Schießfehler und eine sehr gute Laufleistung sichern Lauterbacher Biathletin mit Platz 26 zahlreiche Weltcuppunkte
Das letzte Wettkampfwochenende im Biathlon Weltcup vor den Weltmeisterschaften begann in Pokljuka in Slowenien mit einem Einzelrennen über 15 km. Neben dem schweren Kurs lag der Fokus der Läuferinnen insbesondere auf dem Schießstand, denn jeder Fehler wurde bei diesem Rennen nicht mit einer Extrarunde, sondern gleich mit einer Strafminute geahndet.
Spannung pur herrschte im deutschen Team, denn vor den letzten Wettbewerben waren nur Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Janina Hettich ging nach ihren durchwachsenen Ergebnissen von Ruhpolding hochmotiviert in den Einzelwettbewerb, um sich weiter für die WM im Gespräch zu halten.
Beim ersten stehenden Anschlag blieb eine Scheibe schwarz und so stand zu diesem Zeitpunkt ein 49. Platz mit 1:24 Rückstand im großen Feld der genau 100 Starterinnen aus der ganzen Welt zu buche. Stehend zeigte sich Janina Hettich dann ganz stark und räumte schnell alle Scheiben ab, sodass sie sich bereits auf Platz 27 (+ 1:50 Minute) verbessern konnte. Nach dem dritten Schießen verbesserte sie sich, erneut ohne Fehler, auf Rang 12 (+ 2:06 Minute). Leider bedeuteten zwei Fehler ausgerechnet beim letzten Schießen zwei weitere Strafminuten, sodass Janina Hettich als 28. (+ 4:35 Minute) die Schlussrunde in Angriff nahm. Dort verlor sie erneut nur wenig Zeit auf die Spitze und beendete den Einzelwettbewerb nach insgesamt drei Fehlern auf einem sehr guten 26. Rang (+ 4:49 Minute).
Beim abschließenden Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Läuferisch habe ich mich auf der schweren Strecke sehr gut gefühlt. Für ein Spitzenergebnis müsste ich beim Schießen noch den einen oder anderen Fehler vermeiden“, bilanzierte die sympathische Läuferin. Wie Recht sie damit hatte, zeigt ein Blick in die Ergebnisliste. Ohne die beiden Fehler beim letzten Schießen wäre der 7. Platz und damit die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft möglich gewesen.
Vielleicht das beste Rennen ihrer Karriere zeigte Denise Herrmann. Ohne Fehler gewann sie deutlich vor Hanna Oeberg aus Schweden (1 Fehler/+ 0:59 Minute) und Anais Bescond aus Frankreich (0 Fehler/+ 1:16 Minute).
Ganz stark präsentierte sich Franziska Preuss als 5. (0 Fehler/+ 2:03 Minute). Gute Ergebnisse lieferten auch Vanessa Hinz auf Platz 15 (2 Fehler/+ 3:36 Minute) und Karolin Horchler als 20. (1 Fehler/3:48 Minute). Keine Weltcuppunkte mehr gab es für Maren Hammerschmidt auf Rang 42 (3 Fehler/+6:00 Minute).
Ein Blick auf die reinen Laufzeiten gab dann weiteren Aufschluss über die Form im deutschen Biathlonlager. Denise Herrmann (+ 0:02 Minute) verfehlte die Bestzeit nur knapp. Vanessa Hinz (+ 1:37 Minute) lag noch vor Janina Hettich (+ 1:56 Minute). Dahinter folgten Franziska Preuss (+ 2:27 Minute), Karolin Horchler (+ 2:50 Minute) und Maren Hammerschmidt (+ 3:16 Minute).
Nach den beiden Mixed-Staffeln am Samstag um 13.15 und 15.00 Uhr beschließt ein Massenstart der Damen am Sonntag um 15.00 die Wettbewerbe in Slowenien, bevor dann die Nominierung für die Biathlonweltmeisterschaften in Antholz/Italien bekannt gegeben wird.
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Die Lauterbacherin Janina Hettich steigt auf zum Star am Biathlon-Himmel

Tolle Staffelpremiere im Weltcup von Oberhof für Janina Hettich
Deutsche Staffel nach Aufholjagd auf Rang 4 – Glänzende Einzelzeit der Lauterbacher Biathletin
Nach ihrem guten Sprintwettbewerb in Oberhof, insbesondere einer starken Laufleistung,
wurde Janina Hettich vom deutschen Trainerteam erstmals für einen Staffeleinsatz berücksichtigt. Vor über 20.000 Zuschauern am Rennsteig in Oberhof hatten sich die deutschen Biathletinnen vorgenommen, sich gegenüber dem enttäuschenden Staffelwettbewerb von Hochfilzen deutlich zu verbessern.
Groß war die Vorfreude von Janina Hettich vor ihrer Staffelpremiere. „Natürlich war ich nach der Bekanntgabe, dass ich an Position zwei laufen darf, sehr nervös, konnte aber trotzdem gut schlafen und freue mich jetzt auf den Wettbewerb“, so eine sehr gut aufgelegte Janina Hettich.
Leider begann die Staffel für das deutsche Team nicht optimal. Vanessa Hinz konnte zwar im Spitzenfeld gut mithalten, schoss liegend souverän, hatte dann aber beim Stehendschießen Probleme, musste trotz dreier Nachlader in die Strafrunde und konnte erst an 13. Stelle (+ 0:57 Minute) liegend auf Janina Hettich übergeben.
Die ehrgeizige Läuferin des SC Schönwald zeigte, obwohl sie gegen große Namen wie Dorothea Wierer (Italien), Kaisa Mäkärainen (Finnland) oder Ingrid Landmark Tandrevolt (Norwegen) laufen musste, keinerlei Respekt. Auch am Schießstand zeigte die 23-jährige keine Nerven. Sowohl beim Liegend- als auch beim Stehendschießen blieb nur eine Scheibe stehen, die sie mit dem jeweiligen Nachlader „abräumte“. Durch ihre tolle Leistung verbesserte sich Deutschland auf den 9. Zwischenrang (+ 1:20 Minute) und stellte den Anschluss zu weiteren Staffeln wieder her. Ein Blick in die Einzelergebnisse zeigte, dass Janina Hettich auf Ihrer Runde gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevolt, die im Gesamtweltcup auf Rang 3 liegt, nur 4 Sekunden verlor und dass sie der im Weltcup führenden Dorothea Wierer sogar 40 Sekunden abnehmen konnte.
Ebenfalls eine sehr gute Leistung zeigte Maren Hammerschmidt. In der Staffel deutete sie ihr wahres Potential, auch läuferisch, an. Trotz insgesamt vier Nachladern, brachte sie die deutsche Staffel auf den 6 Platz (+ 1:01 Minute) nach vorne. Gewohnt stark in der Loipe präsentierte sich dann Schlussläuferin Denise Herrmann. Nach einer etwas langen Schießzeit beim liegenden Anschlag räumte sie stehend schnell alle Scheiben ab und sicherte der deutschen Staffel nach dem durchwachsenen Start noch einen tollen 4. Platz (+ 1:10 Minute). Die Damenstaffel von Oberhof gewann erwartungsgemäß Norwegen vor Schweden (+ 0:21 Minute) und Frankreich (+ 0:33 Minute).
Sichtlich gelöst zeigte sich Janina Hettich nach ihrem Staffeleinsatz den Fernsehzuschauern.
„Mit nur jeweils einem Nachlader kann ich bei meiner Premiere vor diesem tollen Publikum wirklich sehr zufrieden sein. Auch läuferisch klappte heute alles sehr gut, wenn auch die Beine gerade auf der letzten Runde doch sehr brannten“, bilanzierte eine glückliche Janina Hettich.
Ein Blick auf die Einzelzeiten der deutschen Starterinnen zeigt auch, dass sie zu Recht stolz auf ihren ersten Staffeleinsatz für Deutschland bei einem Weltcup sein kann. Vanessa Hinz benötigte 19:15 Minuten, während Janina Hettich ihr Rennen in 18:35 Minuten absolvierte.
Maren Hammerschmidt erreichte nach 19:03 Minuten das Ziel und Denise Herrmann lag mit ihrer Zeit von 18:30 Minuten nur knapp vor Janina Hettich.
 
Nach dem enttäuschenden Ergebnis in der Staffel von Hochfilzen (Rang 12) befinden sich die deutschen Damen wieder auf dem Weg nach vorne.
Mit dieser couragierten Vorstellung in Oberhof darf sich Janina Hettich Hoffnungen machen, dass sie weiter im deutschen Weltcupteam berücksichtigt wird.
Die nächsten Wettbewerbe finden bereits am 15. (Sprint), 17. (Staffel) und 19. Januar (Verfolger) im bayerischen Ruhpolding statt.