Janina Hettich - Biathlon pur!

Biathletin Janina Hettich (*1996) ist hier in Lauterbach aufgewachsen und begann bereits mit 12 Jahren mit dem Biathlontraining beim SC Schönwald, dem sie heute noch angehört. Sie besuchte das Skiinternat in Furtwangen und war Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau.
Steil nach oben verlief ihre Karriere bereits im Jugend- und Juniorenbereich, wo sie bei insgesamt 16 deutschen Meisterschaften immer auf dem Podest stand und zahlreiche Titel feiern konnte. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil.
Bereits im Alter von 19 Jahren bestritt sie 2016 ihr erstes Rennen bei den Damen im IBU-Cup. Seither konnte sie sich stetig steigern und in der Saison 2018/2019 erste Podiumsplätze im IBU-Cup verbuchen. Ein weiterer Höhepunkt für sie war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. In der Gesamtwertung im IBU-Cup belegte sie in der Saison 2018/2019 einen hervorragenden 4. Platz.
Aufgrund dieser tollen Ergebnisse wurde sie im März 2019 erstmals bei Weltcupfinale in Oslo/Norwegen bei zwei Einzelrennen eingesetzt.
 
Die sympathische aufstrebende Biathletin hat bereits im letzten Jahr zusammen mit ihrem Lebenspartner unweit ihres Elternhauses ein Haus gebaut, wo sie sich, wenn es die Wettkämpfe und das Training erlauben, zurückziehen kann.  

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Mit den Besten der Welt mitgehalten

Lauterbach macht seiner Spitzen-Biathletin Janina Hettich die Aufwartung / Gute Trainingsmöglichkeiten in Schönwald

Die Lockerung der Corona-Regeln machte es möglich: Großer Empfang für Janina Hettich im Lauterbacher Rathaus.

Was vor zwei Jahren schon sein sollte und wegen der Pandemie nicht möglich war, konnte jetzt endlich stattfinden: Lauterbach trifft sich mit Biathletin Janina Hettich und würdigt ihre Leistung.

Viele, sehr viele Menschen aller Altersstufen aus dem Dorf waren zum Event ins Rathausfoyer gekommen. Ein gut gelaunter, ja geradezu strahlender Bürgermeister Norbert Swoboda freute sich, dass zum ersten Mal seit langer Zeit eine solche Zusammenkunft möglich war.

Auch die Lauterbacher, die sich seit zwei Jahren nicht unter solchen Umständen treffen konnten, genossen es und tauschten sich rege aus. Sogar manche Hände wurden wieder geschüttelt. Swoboda hieß nicht nur Janina Hettich herzlich willkommen, sondern auch Jugendtrainer Günther Faller vom SC Schönwald und Landestrainer Steffen Hauswald.

Lange Liste von Erfolgen -Erfolgreiche Bilanz

»Schön, dass es heute endlich klappt«, sagte Swoboda. Hauptamtsleiter Andreas Kaupp habe immer Kontakt mit Janina Hettich gehalten.

Dann las er auf drei DIN-A4-Seiten die lange Liste ihrer sportlichen Erfolge von der Saison 2016/17 bis heute vor: Von der Sportlerin des Jahres im Landkreis Rottweil 2017 über die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Minsk 2019, den ersten Weltcupsieg 2020 in der Staffel von Oberndorf, der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Pokljuka im selben Jahr bis zur Silber- und Bronzemedaille im Januar 2022 in Norwegen und zum einen »ganz starken« Saisonabschluss im März 2022 beim Weltcup-Finale in Oslo.

Unter dem Beifall der Lauterbacher holte Janina Hettich während der Laudatio die Medaillen aus einem Kästchen und legte sie auf einem der Stehtische aus.

Bürgermeister als Reporter

Dann wechselte Swoboda gekonnt vom Bürgermeister in die Rolle des Sportreporters und befragte Hettich und danach die beiden Trainer in einem von den Zuhörern gespannt verfolgten Interview, das sendereif war, aber vom Umfang her den Rahmen der Berichterstattung sprengt. Auch der Vater der Sportlerin kam zu Wort.

Zu viel Druck gemacht

»Letztes Jahr war es einfacher, dieses Jahr lief es von Anfang an nicht so wie im Vorjahr«, erzählte Janina Hettich. Sie habe nicht die sonstige Leichtigkeit oder Lässigkeit gehabt, die Scheibe zu treffen. »Vielleicht habe ich mir ein bisschen zu viel Druck gemacht in Richtung Olympia.« Aber in vier Jahren gebe es eine neue Chance.

Oberfeldwebel bei der Bundeswehr

Sie mache auch »mentales Training« antwortete sie auf die entsprechende Frage nach der Unterstützung durch die Trainer. »Man muss bei jedem Schuss innerlich dabei sein«, sagte sie. Auf die Frage nach der beruflichen Situation berichtete sie, dass sie inzwischen Oberfeldwebel bei der Bundeswehr ist und ein Studium mit der Ausrichtung Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen habe.

Dankbar ist sie ihrem Arbeitgeber dafür, dass er sie für das Training freistelle und ihr den Profisport ermögliche. Wo sie denn trainiere, wollte ein Lauterbacher wissen. »Viel in Schönwald«, antwortete sie. »Janina profitiert von der Erweiterung der Biathlon-Anlage und für Schönwald ist ihr Erfolg auch gut«, ergänzte Jugendtrainer Faller.

Kein Essen

Swoboda stellte die Frage, warum die Norweger läuferisch besser seien. »Weil es ein Volkssport ist, bei dem vom Kind bis zur Oma alle mitmachen, das bringt einfach mehr Talente«, erläuterte Landestrainer Hauswald.

Vater Roland Hettich sorgte für große Heiterkeit bei den Gästen, als er verriet: »Immer wenn Janina im Wettbewerb steht, gibt es nichts zu essen.« Seine Frau Simone sei dann vorm Fernseher. »Danke an meine Familie und Sponsoren, an alle, die mich auf meinem Weg unterstützen. Ich habe viel in der Saison gelernt, die nicht so gut lief. Und ich freue mich sehr, dass heute so viele da sind«, erklärte Janina Hettich zum Abschluss des Empfangs.

Text und Bilder: Johannes Fritsche, Schwarzwälder Bote

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Beste Saisonleistung von Janina Hettich im letzten Wettbewerb – Lauterbacher Biathletin verpasst Podest lediglich um 7 Sekunden – Überragende Schießen Grundstein für Top 10 Platzierung

Ihre tolle Form zum Saisonabschluss unterstrich Janina Hettich beim abschließenden Massenstart am Holmenkollen in Oslo eindrucksvoll. Während des gesamten Rennens mischte die 25-jährige in der Weltelite mit und verpasste ganz zum Schluss einen Podestplatz lediglich um 7 Sekunden. Damit bewies die Biathletin des SC Schönwald nochmals, dass sie ins Weltcupteam gehört und an einem guten Tag mit der erweiterten Weltspitze mithalten kann.

Mit Startnummer 26 konnte Janina Hettich in der ersten Laufrunde erwartungsgemäß „im Feld mitschwimmen“. Beim ersten Schießen, das sie in mutigen 25 Sekunden absolvierte, konnte sie alles treffen und setzte sich an die 12. Position mit lediglich 13 Sekunden Rückstand. Stark war dann ihre zweite Laufrunde, auf der sie nichts verlor und nach der wieder gewonnen Stärke am Schießstand konnte sie diesen bereits als 7. mit nahezu unverändertem Rückstand verlassen.

Auch im ersten stehenden Anschlag ließ sich Janina Hettich nicht aus der Ruhe bringen. Schnell arbeitete sie perfekt die fünf Schüsse ab und lag danach mit nur 26 Sekunden Rückstand auf Rang 6. Den zeitlichen Rückstand konnte sie in der Loipe halten und vor dem abschließenden stehenden Schießen wuchs die Spannung, den ca. 10 Biathletinnen konnten sich zu diesem Zeitpunkt noch Sieg- bzw. Podestchancen ausrechnen.

Dabei wartete Janina Hettich eine Meisterleistung auf. Während alle Weltklassebiathletinnen einen Fehler schossen, räumte sie nervenstark in unglaublichen 23 Sekunden erneut alle Scheiben ab und hatte als 3. mit nur 8 Sekunden Rückstand auf die Führende plötzlich sogar die Chance auf das Podest. Allerdings lagen zahlreiche, läuferisch extrem starke Biathletinnen unmittelbar hinter Janina Hettich.

Sie kämpfte auf der Schlussrunde bravourös, holte die letzten Körner der Saison aus sich heraus, konnte aber nicht verhindern, dass einige der weltbesten Läuferinnen an ihr vorbei zogen.

Nach einem unglaublich spannenden Finish belegte Janina Hettich als eine von zwei fehlerfreien Schützinnen einen tollen 9. Platz nur 16 Sekunden hinter der Siegerin Justine Braisaz-Bouchet aus Frankreich und lediglich 8 bzw. 7 Sekunden hinter Franziska Preuß als 2. (2 Fehler) und der Dritten Marte Roeiseland (2 Fehler). Zu Rang 4. fehlte Janina Hettich lediglich die Winzigkeit von 2 Sekunden.

Mit dieser Klasseleistung konnte sich Janina Hettich wieder Selbstvertrauen und Motivation für das Training im Frühjahr und Sommer holen. In Oslo zeigte sie ihr wahres Biathlongesicht, konnte sie sich doch in den letzten drei Rennen mehr als die Hälfte ihrer Weltcuppunkte der gesamten Saison sichern.

Neben dem Podestplatz für Franziska Preuß überzeugte das deutsche Team im letzten Wettkampf total. Denise Herrmann wurde mit Laufbestzeit trotz dreier Fehler 7. (+ 0:15 Sekunden). Vanessa Voigt kam hinter Janina Hettich auf Rang 10 (1 Fehler + 0:45 Sekunden) und auch Franziska Hildebrand als 15 (1 Fehler + 1:15 Minute) konnte überzeugen.

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Janina Hettich überzeugt auch im Verfolger in Oslo – Lange war Top 10 Platzierung möglich – Platz 16 mit 3 Schießfehlern dennoch sehr gutes Ergebnis – Qualifikation für den Massenstart souverän geschafft

Weiter gut in Form präsentierte sich Janina Hettich auch im zweiten Wettbewerb zum Saisonabschluss am Holmenkollen in Oslo.

Nach Platz 12 im Sprint „schnupperte“ die 25-jährige lange an einer Top 10 Platzierung im letzten Verfolger des Jahres.

Das Rennen, aufgenommen mit der „Starthypothek“ von 1:14 Minute aus dem Sprint, ging Janina Hettich sehr schnell an. Sie verlor auf die Spitze fast nichts und verbesserte sich nach einem perfekten ersten Schießen bereits auf Rang 8 (+ 1:21 Minute). Obwohl vorne ebenfalls sehr gut geschossen wurde, konnte sie mit einer weiteren tollen Schießeinlage ohne Fehler sogar den 7. Zwischenrang erobern. Läuferisch passte es ebenfalls und der Rückstand lag lediglich bei 1:31 Minute.

Beim ersten stehenden Schießen zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald mutig, schoss sehr schnell, musste aber eine Strafrunde absolvieren und ging als 10. wieder in die Spur.

Leider wurde beim letzten Schießen die schnellen Schüsse nicht belohnt und sie musste zwei Mal in die ungeliebte Strafrunde.

Mit insgesamt 3 Fehlern landete sie im vorletzten Einzelrennen der Saison dann auf einem sehr guten 16. Platz (+ 2:36 Minute).

Mit den beiden tollen Platzierungen in Oslo qualifizierte sich Janina Hettich souverän für den

Massenstart  am Sonntag, der die Weltcupsaison 2021/2022 beschließt.

Den Sieg sicherte sich Tirill Eckhof aus Norwegen (2 Fehler) vor ihrer Teamkollegin und Weltcupsiegerin Marte Roeiseland (2 Fehler + 0:25 Minute) und der überraschend starken Paulina Fialkova aus der Slowakei (0 Fehler + 0:51 Minute).

Aus dem deutschen Team lieferte Denise Herrmann auf Rang 5 (2 Fehler + 1:05 Minute) erneut eine starke Leistung. Ihren zweiten Top 10 Platz als 9. sicherte sich Franziska Hildebrand (0 Fehler + 1:34 Minute). Mit Tagesbestleistung verbesserte sich Franziska Preuß von Platz 45 im Sprint auf einen tollen 10. Rang (0 Fehler + 1:37 Minute). Als 19. erreichte Vanessa Voigt (3 Fehler + 2:52 Minute) den Zielstrich.

Obwohl vor dem letzten Schießen noch eine Top 10 Platzierung drin war, konnte Janina Hettich mit dieser weiteren sehr guten Platzierung vollauf zufrieden sein. Auch läuferisch war ihr Auftritt sehr ansprechend, lag sie doch in der reinen Laufzeit weniger als eine Minute über die Distanz von 10 km hinter den „Überläuferinnen“ an der Spitze.

Mit gesteigertem Selbstvertrauen will Janina Hettich auch im Massenstart nochmals eine gute Performance abliefern, bevor nach Saisonende die ersehnte ruhigere Phase beginnt.

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Saisonbestleistung im letzten Sprint am Holmenkollen in Oslo für Janina Hettich – Fehlerfreies Schießen und sehr ordentliche Laufleistung ergeben Platz 12 – Gute Ausgangsposition für den Verfolger

Nach doch vielen für sie nicht zufrieden stellenden Weltcuprennen hatte sich Janina Hettich für das Weltcupfinale am Holmenkollen in Oslo vorgenommen zu zeigen, dass die bisherige Saisonbestleistung mit Platz 25 nicht ihrem wahren Leistungsvermögen entspricht. Zudem wollte sie sich eine gute Ausgangsbasis für den Verfolger schaffen. Bei perfekten Verläufen schielte die 25-jährige auch noch auf einen Massenstartplatz im allerletzten Wettbewerb der Saison.

Janina Hettich nahm den Sprint mit der hohen Startnumer 56 auf und hatte den Nachteil, dass die Loipe mit zunehmender Dauer des Rennens immer weicher und damit langsamer wurde.

Sie kämpfte sich sehr gut über die nicht einfache Strecke und arbeitete die fünf Schuss liegend perfekt ab, sodass sie die Strafrunde „links liegen lassen konnte“. Mit 41 Sekunden Rückstand lag sie im Zwischenklassement auf Rang 22, konnte sich bis zum stehenden Anschlag jedoch bereits auf Platz 19 verbessern. Richtig toll war dann Stehendschießen mit zunächst 4 Treffern. Bei windigen Verhältnissen setzte sie dann nervenstark auch den letzten Schuss ins Ziel, sodass sie auf Platz 11 liegend mit einem Rückstand von lediglich 46 Sekunden auf die Schlussrunde ging. Dort verlor Janina Hettich in der immer tiefer werdenden Spur zwar Zeit, konnte jedoch einen ganz hervorragenden 12. Platz ins Ziel bringen. Mit einem Rückstand von 1:14 Minute, lediglich 4 Sekunden hinter einer Top 10 Platzierung schuf sie sich eine sehr gute Ausgangsbasis für den Verfolger am nächsten Tag.

Im Fernsehinterview strahlte eine sichtlich zufriedene Janina Hettich. „Es war für mich, nach der verpassten Olympiaqualifikation nicht leicht. Durch sehr gute vordere Platzierungen im IBU-Cup konnte ich mich jedoch zurück kämpfen und bin heute mit Platz 12 richtig glücklich“, resümierte die Biathletin aus Lauterbach.

Auch wenn es keine absoluten Spitzenplatzierungen gab, zeigte das deutsche Team eine gute Mannschaftsleistung. Denise Herrmann (1 Fehler + 0:56 Minute) erreichte das Ziel auf Platz 7. Mit Rang 9 feierte Franziska Hildebrand (0 Fehler + 1:08 Minute) ihr bestes Saisonergebnis. Vanessa Voigt sicherte sich mit Platz 14 (1Fehler + 1:21 Minute) einen weiteren Top 15 Rang. Lediglich Franziska Preuß lag, vor allem aufgrund ihrer vier Schießfehler, auf der 45. Position (2:35 Minute) weit zurück.

Zu Hause sicherte sich Tirill Eckhof aus Norwegen trotz eines Schießfehlers aber mit einer perfekten Laufleistung den Sieg, vor der fehlerfreien Österreicherin Lisa Theresa Hauser (+ 0:07 Minute) und der Gesamtweltcupsiegerin Marte Roeiseland, Norwegen, (1 Fehler + 0:09 Minute).

Janina Hettich will nun im Verfolger mit einer weiteren guten Leistung aufwarten, um sich damit möglichst noch für den Massenstart am Sonntag zu qualifizieren.

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Janina Hettich im Verfolger von Kontiolathi mit sehr gutem Wettbewerb – Fehlerfreie Schießen sorgen für Verbesserung auf Platz 27 – Reine Einzelzeit im Verfolger ergibt Rang 13

Nach Platz 40 im Sprint mit zwei Fehlern auf einer schweren Strecke war für Janina Hettich die Zielsetzung für den Verfolger klar. Da sie sich läuferisch an diesem Wochenende etwas schwer tat, musste eine deutliche Verbesserung des Sprintergebnisses über eine sehr gute Schießleistung kommen, was der 25-jährigen optimal gelang.

Der Verfolger von Kontiolathi war geprägt von vielen sehr guten Schießleistungen, was die geplante Aufholjagd von Janina Hettich wesentlich erschwerte.

Sie startete als 40., bereits mit der Hypothek eines Rückstandes von 1:51 Minute aus dem Sprint. Trotz einem tadellosen, fehlerfreien Schießen konnte sie ihre Ausgangsposition bis sie zum zweiten Mal die Matte am Schießstand erreichte, noch nicht verbessern.

Auch die Schüsse 6 – 10 brachte sie liegend sicher ins Ziel und konnte sich damit auf Rang 33 mit 2:20 Minute Rückstand nach vorne arbeiten.

Im stehenden Anschlag räumte Janina Hettich ebenfalls alle Scheiben ab, sodass bereits Platz 30 im Zwischenergebnis (+ 2:37 Minute) zu Buche stand. Beeindruckend arbeitete Janina Hettich dann auch bei ihrer letzten Schießeinlage, sodass letztlich alle 20 Schuss im Ziel waren. Damit konnte sie den Rückstand zur Spitze, bereits am Platz 22 liegend, auf 2:12 Minute verkürzen. Leider fehlten ihr auf der Schlussrunde ein paar Körner und sie musste noch einige Konkurrentinnen im dicht gedrängten Feld ziehen lassen.

Zum Schluss konnte sich Janina Hettich über eine Verbesserung um 13 Plätze auf Rang 27 (0 Fehler + 2:25 Minute) freuen. Vor allem die tadellose, tolle Schießleistung wird der Biathletin des SC Schönwald für die weiteren Wettbewerbe Auftrieb geben. Auch die Einzelleistung, den Verfolger als separates Rennen gerechnet, gibt Anlass zur Freude. In dieser inoffiziellen Wertung lag sie mit einem Rückstand von lediglich 1:10 Minute als 13. sogar in den Top 15.

Den Sieg sicherte sich die Norwegerin Tirill Eckhoff (2 Fehler) vor der stark verbesserten Südtirolerin Dorothea Wierer (0 Fehler + 0:16 Minute) und der Vortagessiegerin Denise Herrmann (3 Fehler + 0:20 Minute).

Eine Klasseleistung bot Franziska Preuss die sich von Rang 32 auf Platz 8 (0 Fehler + 1:00 Minute) verbesserte. Vanessa Voigt belegte Platz 11 (2 Fehler + 1:27 Minute), während Franziska Hildebrand den Zielstrich als 17. (1 Fehler + 1:48 Minute) erreichte. Auf Rang 19 landete Vanessa Hinz (3 Fehler + 1:58 Minute).

Im Ziel freute sich Janina Hettich über ihr hervorragendes Schießergebnis ohne jeden Fehler.

„Leider war die Laufform nicht ideal, sonst wäre es noch einige Plätze nach vorne gegangen“,

bilanzierte die Lauterbacher Biathletin.

Am kommenden Freitag und Samstag stehen mit dem Sprint und einem Massenstart weitere Einzelrennen im Weltcup, dieses Mal in Otepää in Estland an.

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Janina Hettich wieder im Weltcupteam – Platz 40 im Sprint entspricht nicht eigenen Ansprüchen – Sieg von Olympiasiegerin Denise Herrmann

Nach zuletzt sehr guten Leistungen im IBU-Cup wurde Janina Hettich gleich für die erste Station im Weltcup nach Olympia im finnischen Kontiolathi wieder in das deutsche Weltcupteam berufen.

Ziel der 25-Jährigen Biathletin des SC Schönwald war es sich mit einer guten Leistung im Sprint für weitere Weltcup-Einsätze zu empfehlen.

Mit der hohen Startnummer 79 bei 85 gemeldeten Biathletinnen erreichte sie die Matte am Schießstand mit 21 Sekunden Rückstand auf Platz 27. Bei böigem Wind verfehlte sie eine Scheibe und verlor dadurch zahlreiche Plätze. Nach der Strafrunde wuchs der Abstand zur Spitze auf 51 Sekunden an.

Auch in der Loipe tat sich die Lauterbacherin etwas schwer, sodass der Rückstand bis zum zweiten Schießen bei 1:17 Minute lag. Im stehenden Anschlag hatte sie dann Pech, denn der letzte Schuss landete auf dem Rand und die Scheibe fiel nicht.

Auf der letzten Laufrunde konnte sich Janina Hettich nicht mehr verbessern und finishte den Sprint von Kontiolathi mit einem Rückstand von 1:51 Minute bei zwei Schießfehlern auf dem für sie nicht zufrieden stellenden 40 Platz, für den es letztlich noch einen Weltcuppunkt gab.

Den Sieg holte sich mit einer überragenden Laufform, trotz eines Schießfehlers, Denise Herrmann knapp vor Tirill Eckhoff aus Norwergen (1 Fehler + 0:05 Minute) und der überraschend starken Schwedin Stina Nilsson (1 Fehler + 0:05 Minute).

Ein tolles Renne lieferte erneut Vanessa Voigt, die Rang 6 (0 Fehler + 0:17 Minute) landete. Auch Vanessa Hinz mit Platz 12 (0 Fehler + 0:34 Minute) konnte überzeugen.

Nicht zufrieden waren Franziska Hildebrand als 28. (1 Fehler + 1:15 Minute) und Franziska Preuß auf Platz 32 (3 Fehler + 1:25 Minute).

Im Verfolger am Sonntag will Janina Hettich möglichst viele Plätze gut machen, um sich für weitere Weltcupeinsätze bei den abschließenden Rennen in Estland und Norwegen zu empfehlen.

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Janina Hettich im IBU-Cup weiter in Topform – Platz 2 im zweiten Sprint von Nove Mesto – Laufleistung beständig sehr gut – Lediglich ein Schießfehler

Sprint_Nove_Mesto_5.2.22_Bild_2.jpgWeiter in Topform zeigt sich Janina Hettich im IBU-Cup. Im zweiten Sprint von Nove Mesto sicherte sie sich mit einer erneut beeindruckenden Performance den vierten Podestplatz im achten Einzelwettkampf. Dass nur fünf der 88 gemeldeten Starterinnen fehlerfrei am Schießstand waren, zeigte dass dort die Bedingungen keineswegs ideal waren.

Dieses Mal durfte Janina Hettich mit der Startnummer 1 das Rennen eröffnen und hatte damit jedoch keine Anhaltspunkte der Konkurrenz.

Nach einer guten Auftaktrunde lief das Liegendschießen zunächst wie gewohnt ausgezeichnet. Allerdings fiel die letzte Scheibe nicht und nach einer Strafrunde fand sich die 25-jährige auf Platz 26 mit 32 Sekunden Rückstand zur Spitze. Den „leichten Ärger“ über den letzten Schuss münzte Janina Hettich in positive Energie in der Loipe um. Nach einem zweiten Teilabschnitt „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ erreichte sie bereits auf Rang 15 den Schießstand. Dieses Mal klappte das abschließende Stehendschießen perfekt. Dadurch lag die Lauterbacher Biathletin auf einen Schlag mit nur noch 19 Sekunden Rückstand auf dem 3. Zwischenrang und das Podest war greifbar nah. Ihre läuferische Topform konnte sie auch auf der Schlussrunde ausspielen, sodass der Vorsprung der Führenden schmolz und Janina Hettich noch einen Rang gut machen konnte. Nach langem Warten freute sie sich strahlend über einen tollen 2 Platz (+ 0:13 Minute).

Siegerin des Sprints wurde fehlerfrei die Weissrussin Irina Kruchinkina. Das Podest komplettierte Marthe Johansen aus Norwegen (0 Fehler + 0:17 Minute).

Eine Klasseleistung lieferte auch Juliane Frühwirt als 4. (1 Fehler + 0:28 Minute) ab.

Franziska Hildebrand (18. 2 Fehler + 1:07 Minute), Sofia Schneider (23. 2 Fehler + 1:24 Minute), Marion Wiesensarter (29. 3 Fehler + 1:48 Minute) und Hanna Kebinger (40. 3 Fehler + 2:02 Minute) konnten sich nicht im Vorderfeld platzieren.

Mit nur einem Fehlschuss, einer tollen Laufleistung und dem draus resultierenden Podestplatz war Janina Hettich „rundum zufrieden und glücklich“. Eindrucksvoll bewies sie erneut, dass sie wieder in das Weltcupteam gehört.

„Jetzt freue ich mich zunächst einmal auf eine Wettkampfpause, bevor ich meine gute Form beim Saisonfinale, hoffentlich bei den letzten drei Weltcups in Kontiolathi, Oetepää, und Oslo und Beweis stellen kann“, so Janina Hettich.

Obwohl sie in der IBU-Cup-Gesamtwertung nach 18 Wettbewerben, von denen sie jedoch nur 8 bestritt, bereits auf Rang 13 liegt, hat sie dort keine Ambitionen. „Mein Ziel ist natürlich mich wieder im Weltcupteam zu etablieren und meine Leistungen im IBU-Cup auch dort zu präsentieren, dann sind auch wieder gute Weltcupplatzierungen möglich“, bilanzierte eine wieder selbstbewusste Janina Hettich.

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Verfolger_Arber_29.01.2022.jpgJanina Hettich Vizeeuropameisterin im Verfolger am Arber – Lauterbacher Biathletin trotzt widrigen Bedingungen – weiter ansteigende Form trotz 5 Schießfehler – Sieg nur um 18 Sekunden verpasst

Ihre derzeit sehr gute Form stellte Janina Hettich auch beim Verfolger bei den Europameisterschaften am Arber im bayrischen Wald unter Beweis. Nach ihrer Bronzemedaille im Sprint gehörte sie auch im Verfolger zu den heißen Anwärterinnen auf einen Podestplatz.

Extrem schwierig, sprich windig, waren die Bedingungen am Schießstand, sodass von den knapp 60 Biathletinnen extrem viele Fehler geschossen wurden. Lediglich zwei Teilnehmerinnen verzeichneten weniger als 4 Strafrunden.

Janina Hettich startete als 3. mit 26 Sekunden Rückstand. Sie trotzte den widrigen Bedingungen am Schießstand und übernahm bereits nach den ersten fünf fehlerfreien Schüssen die Führung, jedoch nur knapp vor der Konkurrenz. Trotz einer Strafrunde beim zweiten Anschlag verteidigte sie diese mit einer wieder couragierten Leistung in der Loipe.

Auch beim dritten Schießen, wieder unter schwierigsten Bedingungen, zeigte sich Janina Hettich nervenstark und baute ihre Führung trotz einer weiteren Strafrunde aus. Beim Erreichen des Schießstandes für die abschließenden fünf Schuss betrug ihr Vorsprung bereits 40 Sekunden. Nachdem die Konkurrenz vorher „federn lassen musste“, erwischte es Janina Hettich zum Schluss. Drei Strafrunden warfen die 25-jährige jedoch lediglich auf Rang 3 mit 27 Sekunden Rückstand zurück. Mit einer bravourösen Schlussrunde konnte sie die Norwegerin Jenny Ennod noch klar abfangen und sicherte sich trotz insgesamt 5 Schießfehler den 2. Platz und damit den Vizeeuropameistertitel. Siegerin wurde die derzeit ganz starke Moldawierin Alina Stremous (4 Fehler).

Außer der tollen Leistung von Janina Hettich gab es im deutschen Team wenig zu feiern.

Nach Rang 14 im Sprint landete Sophia Schneider auf Platz 23 (8 Fehler + 3:01 Minute). Franziska Hildebrand fiel vom 2. auf den 27 Platz (11 Fehler + 3:12 Minute) zurück. Danach erreichten Hanna Kebinger (31. 8 Fehler + 3:20 Minute), Marion Wiesensarter (33. 6 Fehler + 3:28 Minute) und Juliane Frühwirt (36. 7 Fehler + 3:50 Minute) das Ziel.

Auch wenn sie den Europameistertitel knapp verpasste, konnte sich Janina Hettich über eine ganz starke Leistung freuen. Bei der reinen Laufzeit und auch bei der „bereinigten Verfolgerzeit“ lag sie jeweils unter den Top 6.

Mit der bereits zweiten Medaille untermauerte sie ihr Ansprüche für „höhere Aufgaben“, sprich den Weltcup. In dieser Form kann und wird die 25-jährige auch dort wieder deutlich bessere Platzierungen als in der seitherigen Saison „einfahren“.

Klares erstes Ziel der Biathletin des SC Schönwald war zunächst jedoch eine weitere Medaille in der Mixed-Staffel.

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Janina Hettich holt Bronze bei den Europameisterschaften am Arber – Lauterbacher Biathletin bestätigt ansteigende Form – Zweitbeste Laufzeit bei lediglich einem Schießfehler

Nachdem Janina Hettich beim Einzelwettkampf eine Medaille knapp verpasst hatte, war das Ziel der 25-jährigen vor dem Sprint klar. „Ich will wieder, mit meiner derzeit guten Laufform angreifen und im Kampf um das Podest mitmischen“, lautete die Zielvorgabe.

Im Wettstreit mit 105 Konkurrentinnen setzte sie dann ihre eigene Vorgabe eindrucksvoll um.

Von dem sonst eher etwas verhaltenen Beginn war nichts zu sehen. Vom Start weg gab die Läuferin des SC Schönwald „Vollgas“ und befand sich damit während des ganzen Rennens unter den Top 10.

Nach einer wieder einmal perfekten Einlage im Liegendschießen betrug ihr Rückstand auf die Führende mit Platz 4 lediglich 5 Sekunden. In der Loipe „knabberte“ sie den anderen Biathletinnen Sekunden ab und erreichte bereits auf Rang 2 zum zweiten Mal den Schießstand. Lediglich ein Fehler, verbunden mit einer Strafrunde, die ca. 25 Sekunden kostete, rundete eine gute Schießleistung ab.

Durch den einen Fehler fiel sie jedoch mit 26 Sekunden Rückstand auf Rang 7 zurück. Mit einer erneut glänzenden Schlussrunde verbesserte sich Janina Hettich auf Platz 3 mit nur 26 Sekunden Rückstand auf die fehlerfrei schießende Norwegerin Ragnhild Femsteinevik. Damit gewann Janina Hettich die Bronzemedaille bei der mit diesem Rennen ausgetragenen Europameisterschaft im Sprint.

Dass sie sich derzeit in sehr guter Form befindet, zeigte erneut die zweitbeste Laufzeit aller 106 Starterinnen.

Noch „einen Tick besser“ war die Gesamtleistung von Franziska Hildebrand. Fehlerfrei verpasste sie nur um 4 Sekunden den Sieg, sicherte sich jedoch völlig verdient die Silbermedaille und bewies damit nochmals, dass ihre Nichtnomminierung für Olympia vielleicht doch ein Fehler war.

Konstant gut läuft und schießt derzeit Sophia Schneider, die mit einem Fehler den 14. Platz belegte (+ 0:53 Minute). Noch „Luft nach oben“ gab es bei Hanna Kebinger auf Rang 37 (3 Fehler + 1:55 Minute), Juliane Frühwirt auf Platz 48 (+ 2:19 Minute) und bei Marion Wiesensarter, als 58. (3 Fehler + 2:43 Minute).

Bei der Siegerehrung zeigte sich eine strahlende Janina Hettich, die mit den zuletzt gezeigten Leistungen Ansprüche auf weitere Weltcup-Starts nach Olympia anmeldete.

Zunächst will sie jedoch im Verfolger am Samstag um 13.30 Uhr nahtlos an den Sprint anknüpfen. Sollte dies gelingen ist die Lauterbacher Biathletin auch im von ihr geliebten Verfolger eine heiße Kandidatin auf eine vordere Platzierung.

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Verrücktes Mixed-Staffelrennen zum Abschluss der Biathloneuropameisterschaft – Norwegen und Deutschland deklassieren die Konkurrenz – Janina Hettich gewinnt weitere Silbermedaille – Schnellste Rundenzeit trotz Strafrunde

Ein absolut „verrücktes Rennen“ gab es zum Abschluss der Biathlon Europameisterschaft im Mixed-Wettbewerb am Arber im bayrischen Wald. Wie bereits bei den Einzelwettkämpfen waren die Bedingungen am Schießstand kaum beherrschbar und so entwickelte sich eine Staffel mit unzähligen Nachladern und vielen Strafrunden.

Das deutsche Team begann mit Lucas Fratzscher, der läuferisch überzeugte, sich jedoch eine Strafrunde und 5 Nachlader einhandelte, jedoch trotzdem noch auf Platz 7 mit 45 Sekunden Rückstand im Feld der 22 Staffeln übergeben konnte.

Einen glänzenden Auftritt legte Philipp Horn auf Position 2 hin. Er trotzte den schwierigen Bedingungen, verzeichnete insgesamt nur 3 Nachlader und brachte das deutsche Team mit der besten Einzelzeit auf Platz 2 nur 4 Sekunden hinter Norwegen.

Während bei den Männern einige Nationen noch einigermaßen mithalten konnten, deklassierten die Damen aus Norwegen und Deutschland die Konkurrenz. Einen dramatischen Kampf auf der 3. Laufposition lieferten sich Jenny Ennod aus Norwegen und Janina Hettich. Beide überragten am Schießstand mit einer fehlerfreien Einlage und schenkten sich in der Loipe nichts. Beim abschließenden Stehendschießen schossen beide synchron. Fehler folgte gleichmäßig auf Treffer und letztlich mussten beide eine Strafrunde laufen. Auf der letzten Laufrunde konnte sich Janina Hettich dann doch etwas absetzen und übergab als Erste an Schlussläuferin Sophia Schneider. Trotz der Strafrunde war Janina Hettich beste Biathletin an Position 3.

Wer gedacht hatte, dass Sophia Schneider gegen die Einzeleuropameisterin Ragnhild Femsteinevik untergehen würde, der hatte sich gewaltig getäuscht. Mit einer fehlerfreien Liegendeinlage holte sich Sophia Schneider sogar die verlorene Führung zurück. Zwei Nachlader waren dann beim abschließenden Schießen einer zu viel und so konnte die Norwegerin 10 Sekunden gewinnen. Diese konnte Sophia Schneider trotz einer wirklich sehr guten Leistung als Schlussläuferin nicht mehr gut machen. So gewann Norwegen (2 Strafrunden 11 Nachlader) knapp vor Deutschland (+ 0:18 Minute 2 Strafrunden 13 Nachlader). Die restlichen 20 Nationen hatten gegen diese Übermacht keinerlei Chancen. Die Bronzemedaille sicherte sich mit dem unglaublichen Rückstand von 4:54 Minuten die Schweiz (5 Strafrunden 18 Nachlader).

Im Ziel durfte sich das deutsche Team trotz des knappen Rückstandes auf die favorisierte Staffel aus Norwegen über die Silbermedaille freuen. Alle vier Staffelmitglieder zeigten sehr gute Leistungen bei widrigen Bedingungen am Schießstand und empfahlen sich damit für weitere Aufgaben nach Olympia, möglicherweise wieder im Weltcup.

Für Janina Hettich gehen die Wettkämpfe, während Olympia, zunächst im IBU-Cup weiter,

wo im tschechischen Nove Mesto am 3. und 5. Februar zwei Sprintwettbewerbe anstehen.

Auch dort strebt die Biathletin des SC Schönwald wieder vordere Platzierungen an.

Mit Platz 6 im Einzel und den drei anschließenden Medaillen konnte „eine glückliche Janina Hettich“ eine tolle Europameisterschaft abschließen.

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Sehr guter 6. Platz bei der Biathlon Europameisterschaft im Einzel am Arber für Janina Hettich – Tolle Laufleistung und lediglich zwei Schießfehler – Beste deutsche Starterin

Nach einer Klasseleistung in der Weltcup-Staffel von Antholz ging es für Janina Hettich zurück in den IBU-Cup. In diesem Rahmen finden derzeit die Europameisterschaften statt.

Mit der zuletzt ansteigenden Form begann Janina Hettich den Einzelwettkampf über 15 km mit vier Schießeinlagen selbstbewusst und war von Beginn an im Spitzenfeld zu finden. Nach den ersten beiden tadellosen Schießen und einem überzeugenden Auftritt in der Spur lag die 25-jährige nur wenige Sekunden hinter der Führenden auf Rang 3. Auch die dritte Serie im Schießen lief perfekt und in der Loipe nahm sie der Konkurrenz Sekunde um Sekunde ab. Vor dem abschließenden Stehendschießen führte die Biathletin des SC Schönwald dann das Feld der 100 Starterinnen mit einem Vorsprung von 22 Sekunden an. Schade, dass von den letzten fünf Schuss zwei, darunter auch der letzte, nicht ins Schwarze trafen und sich die Lauterbacher Biathletin zwei Strafminuten einhandelte. Sie fiel dadurch mit einem Rückstand von 1:34 Minute auf Rang 10 zurück. Dass die Form stimmt, bewies Janina Hettich eindrucksvoll auf der letzten Laufrunde, die sie in Bestzeit absolvierte. Dadurch konnte sie noch 4 Plätze gut machen und landete als beste deutsche Teilnehmerin auf einem sehr guten 6. Platz (2 Fehler + 1:07 Minute).

Europameisterin wurde ohne Fehler Evgeniia Burtasova aus Russland vor Alina Stremous aus Moldawien (1 Fehler + 0:12 Minute) und der Russin Natalia Gerbulova (0 Fehler + 0:16 Minute).

Sofia Schneider wurde sehr gute 8. (1 Fehler + 1:18 Minute), Marion Wiesensarter landete auf Platz 14 (1 Fehler + 2:02 Minute) und Juliane Frühwirt platzierte sich als 18. (2 Fehler + 2:14 Minute. „Altmeisterin“ Karolin Horchler überquerte auf Rang 24 (2 Fehler + 2:50 Minute) die Ziellinie. Hanna Kebinger (3 Fehler + 3:54 Minute) beendete den Einzelwettkampf auf Platz 30.

Dass Janina Hettich derzeit läuferisch gut in Form ist zeigte sich an der reinen Laufzeit. Nach 15 km lag sie als drittbeste Läuferin lediglich 15 Sekunden hinter der Laufbestzeit.

Auch die Schießleistung mit 18 von 20 Treffern war sehr ansprechend, auch wenn die ehrgeizige Biathletin durch die beiden Fehler beim letzten Schießen den Sieg, bzw., bei einem Fehler, einen Podestplatz verpasste.

Mit diesem tollen Ergebnis im Rücken darf sich Janina Hettich auch für den Sprintwettbewerb am Freitag ab 14 Uhr und für den Verfolger am Samstag ab 13.30 Uhr berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung machen. Zudem stehen am Sonntag

noch die Single-Mixed-Staffel (13.30 Uhr) bzw. die Mixed-Staffel (10.30 Uhr) an. Die Wettbewerbe werden teilweise auf Eurosport übertragen.

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Herausragendes Staffelrennen von Janina Hettich beim Biathlon Weltcup in Antholz – Lauterbacher Biathletin bringt deutsche Staffel von Platz 14 auf Rang 4 – 7. Einzelzeit aller Teilnehmerinnen – Deutsche B-Staffel auf Rang 8

Durch den Verzicht der Olympiateilnehmerinnen Denise Herrmann, Vanessa Hinz, Vanessa Voigt und Franziska Preuß bekamen beim trotzdem hochkarätig besetzten Weltcup in Antholz die Staffelneulinge Anna Weidel und Hanna Kebinger, sowie Franziska Hildebrand und Janina Hettich eine Chance sich zu präsentieren.

Olympiastarterin Anna Weidel war bei insgesamt nicht ganz einfachen Bedingungen am Schießstand mit 3 Nachladern gewohnt gut, konnte jedoch in der Loipe überhaupt nicht mithalten und wechselte lediglich auf Rang 16 von 21 gestarteten Nationen mit einem Rückstand von 1:11 Minute.

Franziska Hildebrand überzeugte in der Loipe und übergab nach 4 Nachladern, jedoch bereits mit einem Rückstand von 1:32 Minute auf Position 14 an Janina Hettich.

Die Lauterbacher Biathletin zeigte das wohl beste Staffelrennen ihrer Karriere. Nach einer tollen ersten Runde und einem fehlerfreien Schießen konnte sie mit einem Rückstand von 1:21 Minute bereits Zeit und vor allem 3 Plätze gut machen. Beim zweiten Schießen behielt die Biathletin des SC Schönwald anderes als viele Konkurrentinnen die Nerven. Die beiden Nachlader waren schnell abgearbeitet und bei der Zeitnahme nach dem Schießstand hatte sie sich bereits auf Rang 6 mit einem Rückstand von nur noch 25 Sekunden auf die Spitze verbessert. Richtig stark war auch ihre letzte Runde, bei der sie nochmals zwei Plätze gut machen und den Rückstand bis zum letzten Wechsel auf unglaubliche 14 Sekunden zu Platz 1 verkürzen konnte.

Bei ihrem ersten Staffeleinsatz, dazu noch als Schlussläuferin, schlug sich Hanna Kebinger wacker. Läuferisch konnte sie noch nicht ganz mithalten und nach 4 Nachladern führte sie die deutsche Staffel auf Rang 8 über die Ziellinie. Bemerkenswert war, dass der Gesamtrückstand bei insgesamt 13 Nachladern lediglich 1:08 Minute betrug und aufs Podest nur 35 Sekunden gefehlt haben.

Ein Blick auf die Einzelzeiten unterstreicht die tolle Vorstellung von Janina Hettich in der Staffel. Im Feld der 64 Staffelläuferinnen aus 21 Nationen belegte sie mit einer Zeit von 17:53 Minute den hervorragenden 7. Platz. Sie lag damit auch deutlich vor ihren Teamkolleginnen Anna Weidel (19:05 Minute), Franziska Hildebrand (18:19 Minute) und Hanna Kebinger (18:44 Minute).

Den Staffelwettbewerb gewann nach schwachem Beginn Norwegen, vor Russland (+ 0:25 Minute) und Frankreich (+ 0:33 Minute).

Mit dem Staffelwettkampf in Antholz nahmen die Wettkämpfe in Südtirol für Janina Hettich nach der verpassten Olympiaqualifikation doch noch ein sehr versöhnliches Ende. Mit dieser Klasseleistung unterstrich sie, dass sie in dieser Form eigentlich doch in die deutsche Olympiastaffel gehört hätte.

„Ich bin mega, mega zufrieden mit meinem heutigen Rennen, läuferisch lief es super und auch am Schießstand habe ich sehr gut gearbeitet“, bilanzierte sie erleichtert im Fernsehinterview.

Für Janina Hettich gehen jetzt die Biathlonwettbewerbe im IBU-Cup weiter, in diesem Rahmen finden bereits ab kommenden Mittwoch, 26. Januar, die Europameisterschaften am Arber im bayrischen Wald statt. Sofern die Lauterbacher Biathletin dort ähnlich wie in der Staffel von Antholz auftritt, bestehen sicherlich gute Chancen auf eine vordere Platzierung.

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Olympia ohne Janina Hettich – Sehr gute Laufleistung reicht nicht für vordere Platzierung – 39. Platz nach 5 Schießfehler im Einzel von Antholz

Bereits kurz vor dem Weltcup in Antholz/Südtirol musste die deutsche Teamleitung die fünf Biathletinnen für Olympia nominieren. Dies machte auch die allerletzte Chance für Janina Hettich zunichte sich mit guten Ergebnissen doch noch zu empfehlen.

Bei den olympischen Spielen werden Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Vanessa Hinz und Anna Weidel die deutschen Farben vertreten.

Außer Anna Weidel verzichtete das restliche Olympiateam auf den Einzelwettkampf in Antholz, sodass einige Biathletinnen aus dem IBU-Cup eine Chance bekamen.

Auf einer ihrer Lieblingsstrecken begann Janina Hettich, wie so viele Wettbewerbe zuvor, sehr gut. Nach einer fehlerfreien Liegendeinlage und einem engagierten Beginn lag sie nach der ersten Runde bereits von einem tollen 7. Platz mit lediglich 20 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Leider wiederholten sich die Schwächen am Schießstand beim stehenden Schießen erneut. Zwei Fehler, gleichbedeutend mit 2 Strafminuten warfen sie weit, auf Rang 30 (+ 2:35 Minute) zurück. Nach einem weiteren Fehler liegend konnte sie sich im Zwischenklassement (Platz 31 + 2:37 Minute) leider nicht verbessern. Trotzdem wäre aufgrund ihrer tollen Laufleistung bei einem fehlerfreien letzten Schießen ein Top 15 Platz sicher gewesen. Weitere zwei Schießfehler beim abschließenden Stehendschießen warfen die 25-jährige wieder weit zurück. Nach insgesamt 5 Schießfehler verbunden mit 5 Strafminuten erreichte die Biathletin des SC Schönwald lediglich auf Platz 39 (+ 5:14 Minute) das Ziel. Die reine Laufzeit von Janina Hettich war sehr gut. In dieser „Wertung“ lag sie gleichauf mit Vorjahressiegerin Lisa Theresa Hauser auf Rang 19.

Den Sieg sicherte sich die Französin Justine Braisaz-Bouchet (1 Fehler) vor ihrer Landsfrau Julia Simon (2 Fehler + 0:51 Minute) und der Schwedin Mona Brosson (2 Fehler + 1:37 Minute).

Eine bemerkenswerte Leistung aus dem deutschen Team bot Franziska Hildebrand, die einen sehr guten 15. Platz belegte (4 Fehler + 3:40 Minute). Durch zwei Fehler bei den letzten beiden Schüssen, vergab sie sogar die Chance auf das Podest. Zudem überzeugte sie mit der 8. Laufzeit. Anna Weidel beendete das Einzel auf Rang 26 (1 Fehler + 4:19 Minute), wobei sie alleine in der Laufzeit weit über 4 Minuten zurück lag. Juliane Frühwirt wurde 44. (2 Fehler + 5:36 Minute), während Hanna Kebinger das Ziel als 49. (3 Fehler 5:51 Minute) erreicht. Sophia Schneider belegte mit 3 Fehlern Rang 52 (6:01 Minute).

Leider konnte sich Janina Hettich für ihre tolle Leistung in der Loipe mit den 5 Fehlern nicht belohnen. Nach der Staffel am Samstag, ebenfalls in Antholz, geht es für die Lauterbacher Biathletin zurück in den IBU-Cup, wo in den kommenden Wochen weitere Wettbewerbe, darunter die Europameisterschaften stattfinden. Dort will sie sich vor allem im Schießen wieder stabilisieren um dann nach den olympischen Spielen möglichst wieder im Weltcup starten zu können.

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Nach dem Sieg im Einzel von Osrblie erneut Probleme im Schießen im Sprint und Verfolger – Plätze 20 und 27 für Janina Hettich nicht zufriedenstellend – Weitere Wettbewerbe im Weltcup stehen an

Nach dem grandiosen Sieg im Einzel im IBU-Cup in Osrblie wollte Janina Hettich auch im Sprint und Verfolger mit guten Leistungen, insbesondere beim Schießen auf sich aufmerksam machen.

Leider klappte dies nicht, da die Schießleistungen stehend und liegend unterschiedlicher kaum sein könnten. Während die Lauterbacher Biathletin liegend regelmäßig alles abräumt, bleiben stehend, wie schon bei einigen Wettbewerben, zu viele Scheiben schwarz.

Beim Sprint in Osrblie begann die Biathletin des SC Schönwald gut und nach einem sehr guten Liegendschießen ohne Fehler verzeichnete sie die Zwischenwertung bereits auf Platz 7 mit lediglich 14 Sekunden Rückstand.

Die letzte Schießeinlage begann ebenfalls sehr gut, allerdings fielen ausgerechnet die letzten beiden Scheiben nicht, sodass mit den zwei folgenden Strafrunden ein Spitzenplatz, in einem Feld, in dem sehr gut geschossen wurde, nicht mehr möglich war. Mit dem 20. Schlussrang (2 Fehler + 1:13 Minute) war die ehrgeizige Schwarzwälderin, nach dem Sieg im Einzel, natürlich nicht zufrieden.

Gleich am darauf folgenden Samstag gab es für sie die Gelegenheit beim Verfolger diese „kleine Scharte“ wieder auszuwetzen.

Erneut fand Janina Hettich, als 20. startend sehr gut in den Verfolger und konnte den Rückstand zur Spitze nach einer fehlerfreien Serie bereits auf Platz 14 liegend mit 1:06 etwas verkürzen. Die Lauterbacher Biathletin „gab weiter Gas“ und nach weiteren 5 tadellosen Schüssen lag sie bereits auf Rang 9 mit nur noch 55 Sekunden Rückstand.

In der Loipe verlor sie nichts und so hatte sie bereits beim 3. Schießen die Chance in Podestnähe zu rücken. 3 Strafrunden machten ihr dabei einen dicken Strich durch die Rechnung und der Rückstand auf Platz 16 liegend wuchs auf 2:18 Minute an. Auch beim letzten Schießen passte es nicht und weitere 3 Strafrunden ließen Janina Hettich bis ins Ziel auf den 27. Schlussrang zurück fallen (6 Fehler + 3:08 Minute). Allerdings muss erwähnt werden, dass die Bedingungen am Schießstand nicht einfach waren, lediglich eine der 60 Starterinnen kam mit weniger als 2 Strafrunden ins Ziel.

Für die Lauterbacher Biathletin geht es nach dem tollen Sieg im Einzel und nach den nicht so berauschenden Sprint und dem Verfolger wieder im Weltcup weiter.

Bereits am kommenden Freitag findet in Antholz/Südtirol der Einzelwettbewerb über 15 km statt. Im vergangenen Jahr feierte Janina Hettich dort mit Rang 5 ihre beste Einzelplatzierung im Weltcup überhaupt. Erst ein Fehler beim letzten Schießen verhinderte damals ihre erste Podestplatzierung in einem Einzelrennen im Weltcup.

Am Samstag messen sich zum letzten Mal vor Olympia die Staffeln, bevor die Wettbewerbe in Südtirol am Sonntag mit einem Massenstart beschlossen werden. Ob Janina Hettich in der Staffel und/oder im Massenstart starten darf/kann wird sich erst nach dem Einzelwettkampf am Freitag entscheiden.

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Grandioser Sieg für Janina Hettich im Einzel über 12,5 km in Osrblie – Lauterbacher Biathletin räumt alle Scheiben ab – Sehr gute Laufleistung runden perfekten Tag ab – Klarer Vorsprung vor der Konkurrenz

Nach zuletzt schwachen Ergebnissen, vor allem verursacht durch zahlreiche Fehler am Schießstand, musste Janina Hettich leider die Weltcupserie verlassen, um sich im IBU-Cup bewähren zu können.

Dass dies genau der richtige Schritt war und dass die 25-jährige „nichts verlernt hat“, zeigte sie im slowakischen Osrblie im Einzelwettkampf über 12,5 km mit vier Schießeinlagen. Bei dieser Wettkampflänge werden keine Strafrunden gelaufen, jeder Fehlschuss wird sofort mit 45 Sekunden „bestraft“.

Janina Hettich nahm sich vor, ihre eigentlich guten Trainingsleistungen im Wettbewerb umzusetzen, was ihr vorzüglich gelang.

Vom Start weg zeigte sie ein äußert engagiertes Rennen. Nach einer ersten perfekten Serie im Schießen lag sie bereits auf Rang 4 im Feld der fast 100 Starterinnen. In der Spur konnte sie ihre derzeit gute Laufform ausspielen und nach weiteren sehr guten 5 Schüssen, nahm die Biathletin des SC Schönwald bereits am Rang 3 liegend mit lediglich 24 Sekunden Rückstand die nächste Runde unter ihre Laufski. Nach einer weiteren starken Schießeinlage rückte sie bereits auf den 2. Platz nach vorne. Den Rückstand zur Führenden konnte sie bis zum letzten Schießen auf nur noch 12 Sekunden drücken. Auch beim abschließenden Stehendschießen behielt sie die Nerven brachte damit insgesamt alle 20 Schüsse ins Ziel.

Die Führung auf der letzten Runde ließ sich Janina Hettich dann nicht mehr nehmen. Mit einer richtigen Klasseleistung distanzierte sie ihre Konkurrentinnen deutlich und sicherte sich damit ihren ersten Sieg in einem IBU-Cup-Einzelrennen. Die fünftbeste Laufzeit zeigte auch auf, dass die Form in der Loipe bei der Schwarzwälderin absolut stimmt.

Das Podest komplettierten die Russin Evgeniia Burtasova als 2. (1 Fehler + 0:42 Minute) vor der Norwegerin Marthe Johansen (0 Fehler + 0:55 Minute). Burtasova und ihr Partner hatten Janina Hettich und Erik Lesser bei der World-Team-Challenge nach Weihnachten in Ruhpolding noch geschlagen.

Ein starkes deutsches Ergebnis rundeten die junge Mareike Braun mit einem tollen 6. Platz (0 Fehler + 1:16 Minute) und Sophia Schneider als 8. (1 Fehler + 1:46 Minute) ab. Juliane Frühwirt erreichte das Ziel auf Platz 17 (1 Fehler + 2:29 Minute). Ganz daneben ging der Einzelwettkampf für Maren Hammerschmidt, die lediglich auf dem 70. Platz (7 Fehler + 6:33 Minute) landete.

Mit dieser Klasseleistung hofft Janina Hettich bald wieder in das Weltcupteam aufzurücken. Vor den olympischen Spielen stehen in Antholz/Südtirol vom 20. bis 23. Januar noch zwei Einzelrennen und eine Staffel auf dem Programm. Für Janina Hettich gehen die Wettkämpfe im IBU-Cup am kommenden Freitag und Samstag mit Sprint und Verfolger weiter.

Mit dem deutlichen Sieg im IBU-Cup und vor allem auch mit der Tatsache „dass ich das schießen nicht verlernt habe“ kann sie mit sicherlich gesteigertem Selbstvertrauen den weiteren Wettbewerben entgegen blicken.

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Auch im Verfolger von Oberhof kommt Janina Hettich nicht in die Erfolgsspur – Nach Platz 48 erneut keine Weltcuppunkte – 5 Strafrunden sind zu viel für deutliche Verbesserung des Sprintergebnisses

Leider wieder nicht nach ihren Vorstellungen verlief der Verfolger im Biathlon-Weltcup in Oberhof für Janina Hettich. Nach einem für sie enttäuschenden 56. Platz im Sprint mit 4 Fehler und einem Rückstand von 2:05 Minute, allerdings mit guter Laufleistung, war ihr Ziel, ähnlich wie in Hochfilzen mit einem starken Verfolger zahlreiche Plätze gut zu machen, um sich auch Selbstvertrauen für die nächsten Wettbewerbe zu holen.

Vom Start weg konnte sie zwar schnell einige Plätze gut machen, jedoch blieb wie beim Sprint die letzte „Liegendscheibe“ stehen, sodass sie sich nicht entscheidend verbessern konnte. Ein Hoffnungsschimmer war das zweite liegende Schießen, das sie fehlerfrei auf Rang 41 nach vorne brachte. Knackpunkt im Verfolger von Oberhof war erneut das Stehendschießen. Drei Strafrunden machten alle Hoffnungen zunichte, doch noch ein gutes Ergebnis zu erzielen. Der Rückstand der Biathletin des SC Schönwald wuchs, auf Platz 49 liegend auf 4:19 Minute an. Ein Fehler beim abschließenden Schießen brachte keine entscheidende Verbesserung mehr. Rang 48 mit 5 Strafrunden und einem Rückstand von 4:59 Minute entsprach schlussendlich nicht den Erwartungen der 25-jährigen Lauterbacher Biathletin.

Einen Start-Ziel sieg landetet die Sprintsiegerin Marte Roeiseland aus Norwegen (2 Fehler) vor Hanna Oeberg aus Schweden (2 Fehler + 0:33 Minute) und der Weißrussin Dzinara Alimbekava (2 Fehler + 0:43 Minute).

Insgesamt enttäuschend war erneut das Abschneiden des deutschen Teams ohne die weiterhin verletzte Franziska Preuss. Einziger Lichtblick war wieder einmal Vanessa Voigt, die ihren 12. Platz vom Sprint halten konnte (2 Fehler + 2:18 Minute). Verbessert zeigte sich Franziska Hildebrand, die sich von Rang 46 kommend gleich um 26 Plätze auf Rang 20 nach vorne arbeiten konnte (2 Fehler + 2:57 Minute). Vanessa Hinz landete nach 4 Fehlern auf Platz 31 (+ 3:58 Minute). Von der Rolle war Denise Herrmann, die sich nach 8 Schießfehlern um 15 Plätze auf Rang 41 verschlechterte (+ 4:37 Minute).

Mit den Ergebnissen von Oberhof, aber auch mit den restlichen Resultaten aus der Saison konnte sich Janina Hettich somit bisher nicht für das große Ziel Olympia empfehlen bzw. qualifizieren. Die Norm liegt dabei bei zwei Top 15 bzw. einer Top 8 Platzierung. Bisher steht als beste Platzierung in einem Einzelrennen lediglich ein 25. Platz zu Buche. Die Olympianorm in der Tasche haben bereits Franziska Preuß, Denise Herrmann, Vanessa Voigt und Vanessa Hinz.

Für Janina Hettich geht es jetzt zunächst im IBU-Cup weiter. Dort will sich die Lauterbacher Biathletin wieder Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben holen. „Ich will versuchen meine derzeitigen mentalen Probleme zu beseitigen, damit Laufen und Schießen wieder besser zusammen passen. Im Training läuft es eigentlich derzeit sehr gut, nur die Umsetzung in die Wettbewerbe klappt nicht“, so die Hoffnung von Janina Hettich.

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Herber Rückschlag für Janina Hettich im Sprint von Annecy Le Grand Bornand – Platz 79 nach 4 Strafrunden – Kein Start im Verfolger und im Massenstart – Lauterbacher Biathletin sucht weiter ihre Vorjahresform

Nach dem ersten sehr guten Saisonrennen beim letzten Verfolger in Hochfilzen/Österreich, den Janina Hettich mit der 5. Einzelzeit beenden konnte, hoffte die 25-jährige die nächsten Wettbewerbe ähnlich erfolgreich bestreiten zu können. Leider endeten die Rennen für sie im französischen Annecy Le Grand Bornand noch bevor sie richtig begonnen hatten. Nach 2,5 km im Sprintrennen erreichte sie mit 25 Sekunden Rückstand den Schießstand zum Liegendschießen. Leider verfehlte sie bereits die erste Scheibe und nach einer Strafrunde wuchs der Zeitrückstand auf 43 Sekunden an. Bis zum zweiten Schießen wuchs dieser lediglich um weitere 10 Sekunden an. Danach folgte für die Biathletin des SC Schönwald jedoch leider eine buchstäblich schwarze Serie. Drei Scheiben fielen nicht und die drei Strafrunden warfen Janina Hettich aussichtslos auf Rang 84 bei einem Rückstand von 2:11 Minute zurück. Sich auf Rang 60, verbunden mit der Qualifikation für den Verfolger vor zu arbeiten war nicht mehr möglich. Im Ziel musste sich Janina Hettich, völlig enttäuscht, mit dem 79. Platz (4 Fehler + 2:36 Minute) zufrieden geben. Für sie war damit der Sprint bereits der letzte Wettbewerb in Frankreich, den mit diesem Ergebnis verpasste sie sowohl den Verfolger als auch den Massenstart. Damit rückt auch die Olympiateilnahme derzeit in weiter Ferne, denn bisher konnte sie noch keine Teilnorm erfüllen. Kollektiv nicht zufrieden waren auch ihre Teamkolleginnen. Denise Herrmann landete auf Platz 14 (2 Fehler + 0:49 Minute), konnte jedoch immerhin mit der zweitbesten Laufzeit überzeugen. Vanessa Hinz erreichte Rang 27 (1 Fehler + 1:07 Minute), während Vanessa Voigt als 32. den Zielstrich überfuhr (1 Fehler + 1:15 Minute). Anna Weidel schoss zwar erneut fehlerfrei blieb jedoch in der Loipe weit zurück und erreicht als 59. (+ 1:56 Minute) nur knapp den Verfolger. Pech hatte zudem Franziska Preuß, die sich kurz vor dem Wettbewerb verletzte und nicht teilnehmen konnte. Wieder ein perfektes fehlerfreies Rennen zeige Marte Roeiseland aus Norwegen, die vor der Französin Anais Bescond (0 Fehler + 0:15 Minute) siegte. Knapp dahinter vervollständigte die Laufschnellste, Elvira Oeberg aus Schweden trotz zweier Strafrunden (+ 0:16 Minute) das Podest. Nach Verfolger und Massenstart, ohne Janina Hettich, finden die nächsten Weltcuprennen erst Anfang 2022 in Oberhof statt.

Ob die 25-jährige dort starten darf ist längst nicht sicher, eventuell muss sie in den IBU-Cup um dort die Form für die weitere Saison aufbauen zu können.

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Herausragender Verfolger von Janina Hettich in Hochfilzen – Verbesserung um 29 Plätze – nur 1 Schießfehler – 5. Einzelzeit im Verfolger – Laufleistung deutlich verbessert

Nach einem für sie enttäuschenden 55. Platz im Sprint wollte Janina Hettich im von ihr gerne gelaufenen Verfolger liefern, insbesondere um im Kampf um die Weltcupstartplätze nicht ins Hintertreffen zu kommen. Dies gelang, trotz der Belastung ein gutes Ergebnis zu erzielen zu müssen, mit einem richtig starken Auftritt.

Etwas aussichtslos schien das Unterfangen angesichts des Startrückstandes von 2:39 Minute als 55. von 60 Starterinnen im Verfolger.

Von Beginn an kämpfte sie sich Position für Position nach vorne und nach einem blitzsauberen Liegendschießen rückte sie bereits auf Rang 37 (+ 2:54 Minute) nach vorne. Auch die nächsten fünf Schuss liegend brachte sie sicher ins Ziel und in der Zwischenwertung weiter nach vorne. Nach einem perfekten ersten Stehendschießen konnte sie den Rückstand zur Spitze, bereits am Rang 23 liegend, auf 2:10 Minute verkürzen. In der Loipe zeigte sie sich deutlich verbessert und verlor kaum Zeit auf die Schnellsten. Beim letzten stehenden Schießen musste Janina Hettich den einzigen Fehler hinnehmen und verließ als 27. mit 2:17 Minute Rückstand den Schießstand. Auf der Schlussrunde konnte sie noch eine Konkurrentin hinter sich lassen und sogar Zeit auf die Spitze gut machen.

Im Ziel hatte sie sich tatsächlich um 29 Ränge verbessert und den Rückstand zur Siegerin gegenüber dem Startrückstand von 2:39 Minute auf 2:09 Minute gedrückt.

Noch beeindruckender erscheint die Leistung, wenn man den Verfolger als eigenes Rennen, ohne die Startrückstände betrachtet. In dieser, allerdings inoffiziellen Wertung, lag Janina Hettich auf einem herausragenden 5. Platz mit lediglich 42 Sekunden auf die Beste an diesem Tag. Dies bedeutete auch die beste Einzelzeit aller deutschen Starterinnen.

Mit diesem Rennen hat Janina Hettich gezeigt, dass sie an einem guten Tag mit der erweiterten Weltspitze durchaus mithalten kann. Läuferisch konnte sie sich gegenüber den seitherigen Wettbewerben deutlich steigern.

Den Sieg holte sich die Norwegerin Marte Roeiseland, die mit nur einem Schießfehler die Sprintsiegerin Hanna Sola aus Weißrussland (3 Fehler + 0:04 Minute) noch abfangen konnte. Von Startplatz 17 stürmte die junge Schwedin Elvira Oeberg als Dritte noch auf das Podest (1 Fehler + 0:23 Minute).

Das deutsche Damenteam zeigte sich gegenüber dem Sprint stark verbessert. Denise Herrmann verbesserte sich von Rang 13 auf Platz 7 (3 Fehler + 1:20 Minute). Mit Rang 8 sicherte sich die stark formverbesserte Vanessa Hinz (2 Fehler + 1:25 Minute) die Olympianorm. Sehr gut lief der Verfolger auch bei Vanessa Voigt, die sich von Rang 27 auf die 11. Position verbesserte (1 Fehler + 1:30 Minute). Franziska Hildebrand, von Platz 37 kommend, enttäuschte als 21. (1 Fehler + 2:00 Minute) keinesfalls. Lediglich bei Franziska Preuss lief es an diesem Tag überhaupt nicht. Als 18. gestartet sah sie nach 5 Strafrunden erst auf Platz 38. liegend die Ziellinie (+ 2:50 Minute).

Mit dieser tollen Reaktion sowohl am Schießstand als auch in der Loipe hofft Janina Hettich auch in der kommenden Woche am Donnerstag um 14.15 Uhr beim nächsten Sprintrennen im französischen Annecy- Le Grand Bornand dabei sein zu können, um dort mit weiteren guten Leitungen auch die Olympianorm angreifen zu können.

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Mit Platz 55 schafft es Janina Hettich im Biathlon Weltcup nur knapp in den Verfolger von Hochfilzen – Erneut verhagelt Stehendschießen ein gutes Ergebnis – Läuferisch etwas ansteigende Form

Nachdem im vergangenen Jahr im österreichischen Hochfilzen bei Janina Hettich der Knoten für die Saison 2020/2021 platzte, hoffte die 25-jährige Biathletin an die letztjährigen Erfolge mit drei Top 15 Plätzen anzuknüpfen. 116 Biathletinnen stellten sich dort den Herausforderungen im Sprint über 7,5 km. Janina Hettich begann das Auftaktrennen in Hochfilzen wie schon einige Rennen zuvor. Nach einer noch etwas verhalteneren ersten Runde schoss sie liegend gewohnt sicher und fehlerfrei. Mit einem Rückstand von lediglich 26 Sekunden und Platz 22 verließ sie den Schießstand. Auf den nächsten 2,5 km zeigte sich die Lauterbacher Biathletin angriffslustig. Obwohl sie ein paar Sekunden auf die Spitze verlor, konnte sie auf der Strecke bis an den Schießstand auf Rang 16 nach vorne laufen.

Im stehenden Anschlag musste Janina Hettich dann alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung begraben. Drei Fehler, verbunden mit drei Strafrunden, vermasselten der Läuferin des SC Schönwald eine durchaus mögliche Teilnorm für Olympia.

Nach dem „Kreiseln in der Strafrunde“ wuchs der Rückstand auf weit mehr als zwei Minuten an. Letztlich konnte sie sich mit einem Rückstand von 2:39 Minute auf Platz 55 gerade noch für den Verfolger am Sonntag qualifizieren.

Überragend präsentierte sich in Hochfilzen Hanna Sola aus Weißrussland. Ohne Fehler gewann sie deutlich den Sprintwettbewerb. Trotz zweier Strafrunden erkämpfte sich die Französin Justine Braisaz-Bouchet Rang 2 (+ 0:47 Minute) vor der fehlerfreien Norwegerin Marte Roeiseland (+ 0:50 Minute).

Insgesamt enttäuschend verlief der erste Wettbewerb in Österreich für die deutschen Damen. Highlight war der 10. Platz der stark verbesserten und fehlerfreien Vanessa Hinz (+ 1:19 Minute). Denise Herrmann belegte Rang 13 (2 Fehler/+1:30 Minute). Nicht zufrieden war Franziska Preuss als 18. (2 Fehler/+ 1:39 Minute). Trotz fehlerfreier Schießleistung landete Vanessa Voigt auf Rang 27 (+ 1:48 Minute). Die wieder ins Team gerückte „Altmeisterin“ Franziska Hildebrand positionierte sich als 37. (2 Fehler/+ 2:13 Minute) in der Ergebnisliste.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Janina Hettich nach dem Rennen. „Läuferisch ging es gegenüber dem Saisonauftakt schon deutlich besser, mit drei Schießfehlern konnte es jedoch kein gutes Ergebnis werden“, haderte sie. „Vielleicht bin ich die 2. Runde zu schnell gelaufen, ich brachte dann beim Stehendanschlag keine Ruhe rein“, bilanzierte sie.

Ein Blick auf die Laufzeiten zeigten die Möglichkeiten auf. Dort lag Janina Hettich nahezu gleichauf mit der 10.-platzierten Vanessa Hinz.

Leider verpasste Janina Hettich mit dem 55. Platz auch einen Einsatz in der Staffel am Samstag. Am Sonntag um 14.30 Uhr im Verfolger will die Lauterbacher Biathletin möglichst Schadensbegrenzung betreiben und viele Plätze ausgehend vom 55. Startplatz mit einem Rückstand von 2:39 Minute gut machen.

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Deutsches Biathlon-Team beim Auftakt auf Platz 5 – Sehr gute Schießleistungen der deutschen Damen – Janina Hettich mit Laufform sehr unzufrieden

Mit einer neuen Aufstellung ging das deutsche Biathlon-Team in die erste Staffel der Saison im schwedischen Östersund.

Die in den ersten Einzelwettbewerben so überzeugende Vanessa Voigt übernahm zum ersten Mal die Position der Startläuferin im deutschen Team. Dieses Vertrauen rechtfertigte die Newcomerin völlig. Sie konnte sich dauerhaft in der Spitze festsetzen, traf ohne Nachlader alle 10 Scheiben und übergab an Position 4 liegend nur 7 Sekunden hinter der Spitze an Denise Herrmann.

Denise Herrmann übernahm zwischenzeitlich sogar die Spitze, musste diese jedoch nach insgesamt 3 Nachladern wieder abgeben. Mit einem Rückstand von 46 Sekunden schickte sie Janina Hettich auf Position 3 liegend ins Rennen.

Die 25-jährige Lauterbacher Biathletin verlor auf der Strecke zwar kontinuierlich Zeit, konnte sich aber am Schießstand mit zwei fehlerfreien Serien schadlos halten. Leider verlor sie jedoch auf der letzten Runde ihre 3. Position und wechselte mit einem Rückstand von 1:34 Minute knapp hinter Norwegen auf Platz 5.

Franziska Preuss lieferte erneut eine starke Leistung. Gute Schießleistungen mit lediglich einem Nachlader und eine gute Figur in der Loipe reichten nicht ganz, um noch in den Kampf um einen Podiumsplatz eingreifen zu können.

Im Ziel belegte das deutsche Team mit lediglich 4 Nachladern und einem Gesamtrückstand von 1:27 Minute den 5. Platz.

Die Staffel entschieden die überragenden Französinnen mit ebenfalls nur 4 Nachladern deutlich für sich. Mit großem Abstand folgte Weißrussland mit 6 Nachladern auf Platz 2 (+ 0:58 Minute). Den Sprint um Platz 3 gewann Schweden (2 Strafrunden/11 Nachlader + 1:10 Minute) hauchdünn vor Norwegen (1 Strafrunde/7 Nachlader + 1:10 Minute).

Enttäuscht und sehr selbstkritisch zeigte sich Janina Hettich im Fernsehinterview. „Nach sehr guten Leistungen in der Vorbereitung, bin ich hier mit meiner Laufform überhaupt nicht zufrieden, ich kann derzeit auch nicht sagen warum, es läuft einfach nicht. Auf der Strecke habe ich mich nicht gut gefühlt“, rätselte die Läuferin des SC Schönwald.

Nun gilt es sich zunächst etwas zu regenerieren, um dann mit besserer Laufform in Hochfilzen wieder angreifen zu können.

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Janina Hettich nach guten Schießleistungen aber läuferisch noch Luft nach oben auf Rang 29 im Verfolger von Östersund – Lauterbacher Biathletin verliert 4 Plätze gegenüber dem Sprint – Enge Zeitabstände im Verfolger

Ohne Schießfehler hatte sich Janina Hettich nach dem Sprintrennen von Östersund auf Rang 25 eine ordentliche Ausgangsbasis mit einem Rückstand von lediglich 1:13 Minute für den Verfolger geschaffen.

Vom Start weg konnte sich die 25-jährige gut an anderen Konkurrentinnen orientieren und so kontrolliert aber dennoch schnell die ersten zwei Kilometer absolvieren. Wieder einmal konnte sie liegend alle Scheiben abräumen und lag mit lediglich 1:22 Minute Rückstand bereits auf Platz 20.

Auf der nächsten Runde holte sie zur Spitze hin zwar etwas auf, leider blieben für sie, ungewohnt im Liegendanschlag, zwei Scheiben stehen. Dadurch fiel Janina Hettich weit, auf den 36. Zwischenrang, zurück.

Den Kopf in den Sand stecken, das ist nicht die Sache der Schwarzwälderin, die in der Loipe weiter um jede Sekunde kämpfte. Beeindruckend waren schließlich die beiden stehenden Schießen. In einer guten Zeit von jeweils 27 Sekunden traf sie alle 10 Scheiben. Da an diesem Tag jedoch zahlreiche Konkurrentinnen sehr gute Schießleistungen zeigte, reichte diese tolle Schießbilanz lediglich für den 29. Zwischenrang. Auf den letzten zwei Kilometer konnte sie diese Platzierung nicht mehr verbessern, hielt jedoch die Gegnerinnen hinter ihr in Schach.

Schlussendlich stand für Janina Hettich im ersten Verfolger ein 29. Platz mit nur zwei Strafrunden und einem Gesamtrückstand incl. Sprint von nur 2:45 Minute in der Ergebnisliste.

Natürlich war die Biathletin des SC Schönwald mit Rang 29 nicht ganz zufrieden, die guten Schießleistungen und die nicht so riesigen Abstände lassen für die weiteren Wettbewerbe jedoch hoffen.

Den spannenden Verfolger gewann von Platz 12 kommend mit nur einem Schießfehler die Norwegerin Marte Roeiseland knapp vor der ebenfalls stark verbesserten Anais Bescond aus Frankreich (0 Fehler + 0:05 Minute) und deren Teamkollegin Anais Chevalier-Bouchet (1 Fehler + 0:07 Minute).

Eine klasse Leistung zeigte erneut Franziska Preuss als 5. Leider waren 2 Fehler einer zu viel für den Sieg bei nur 19 Sekunden Rückstand. Ihren Top-10-Platz nach dem Sprint verteidigte Denise Herrmann mit einem guten 9. Platz (2 Fehler + 0:53 Minute). Nach Rang 10 im Sprint musste Vanessa Voigt etwas federn lassen und belegte knapp vor Janina Hettich den 27. Platz (3 Fehler + 2:31 Minute). Nach wie vor nicht in Tritt kam Vanessa Hinz, die nach 4 Strafrunden auf Platz 45 (+ 4:16 Minute) den Zielstrich überquerte.

Nach dem Staffelrennen am Sonntag verabschiedet sich der Weltcuptross von Schweden ins österreichische Hochfilzen. Sehr gute Erinnerungen an die letzten Wettbewerbe in Hochfilzen hat Janina Hettich, konnte sie im vergangenen Jahr dort mit drei tollen Top 15 Platzierungen den Grundstein für eine sehr erfolgreiche Saison legen. Die Wettbewerbe in Hochfilzen starten für die Damen am Freitag, 10 Dezember, um 14.15 Uhr, mit einem Sprint.

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Gutes Sprintrennen von Janina Hettich in Östersund – Klasse Leistung am Schießstand – Platz 25 gute Ausgangsbasis für den Verfolger – Späte Startnummer kein Vorteil für Lauterbacher Biathletin

Nach durchwachsenem Start mit den Plätzen 36 und 40 „will ich mich im zweiten Sprint von Östersund deutlich verbessern natürlich auch um im Verfolger eine gute Ausgangsbasis zu haben“, so die Zielsetzung von Janina Hettich.

Die Vorgabe war nicht einfach, da die Lauterbacher Biathletin mit der Startnummer 90 in der letzten Startgruppe in der Loipe nicht mehr optimale Bedingungen vorfand.

Die erste Laufrunde ging sie gewohnt kontrolliert an und belohnte sich dafür mit einer blitzsauberen Serie am Schießstand. Nach den fünf Treffer lag sie mit 33 Sekunden Rückstand auf Rang 28. Gut zurecht kam die Läuferin des SC Schönwald im zweiten Abschnitt in der Loipe. Gespannt war man auf das Stehendschießen, bei welchem sie in den vergangenen beiden Wettbewerben durch Fehler deutlich bessere Platzierungen verpasste.

Dadurch ließ sich die 25-jährige in keinster Weise aus dem Konzept bringen. Ruhig und sachlich arbeitete sie in einer dennoch guten Zeit von nur 28 Sekunden alle Schüsse fehlerfrei ab.

Beim Verlassen des Schießstandes schnupperte Janina Hettich auf Platz 15 liegend mit nur 46 Sekunden Rückstand sogar an der Erfüllung der ersten Teilnorm für die olympischen Spiele. Diese liegt bei entweder einmal mindestens Rang 8 oder zweimal mindestens Platz 15. Jetzt rächte sich allerdings die späte Startnummer. Bei schwieriger werdenden Bedingungen verlor sie auf der Schlussrunde Sekunde um Sekunde und fiel letztlich mit einem Rückstand von 1:13 Minute auf den 25. Schlussrang zurück.

Dass die letzten Läuferinnen keine optimale „Laufunterlage“ mehr hatten, bewies die Laufzeit der noch nach Janina Hettich gestarteten „Überläuferin“ Tirill Eckkhof, die alleine in der reinen gesamten Laufzeit über eine Minute auf die Spitze verlor. Deshalb und auch aufgrund der tollen Schießleistung kann Janina Hettich mit dem zweiten Sprintrennen mehr als zufrieden sein.

Für den Verfolger am kommenden Samstag hat sie mit einer ähnlichen Leistung sicherlich gute Aussichten den 25. Platz noch zu verbessern.

Ein perfektes Rennen lieferte die Österreicherin Lisa Theresa Hauser, die fehlerfrei und mit einer starken Laufleistung ihren Konkurrentinnen keine Chance ließ. Trotz zweier Strafrunden jedoch mit Laufbestzeit holte sich Elvira Oeberg aus Schweden (+ 0:13 Minute) Rang 2. Das Podest komplettierte Hanna Sola aus Weisrussland (1 Fehler + 0:15 Minute).

Mit einem Schießfehler verpasste die starke Franziska Preuss (+ 0:24 Minute) als 5. das Podium wieder einmal nur knapp. Auch Denise Herrmann (1 Fehler + 0:43 Minute) auf Platz 9 zeigte einen sehr guten Auftritt. Noch höher einzuschätzen ist jedoch die Leistung von Vanessa Voigt die als 10. (0 Fehler + 0:44 Minute) sogar die Olympianorm knackte.

Weiter sehr schwer tut sich Vanessa Hinz, die es mit Rang 53 (2 Fehler + 1:57 Minute) lediglich knapp in den Verfolger der besten 60 schaffte. Aufgrund einer leichten Erkrankung musste Anna Weidel auf ihren Start verzichten.

Nach dem Verfolger am Samstag um 13.00 Uhr, findet am Sonntag um 12.35 Uhr das erste Weltcup-Staffelrennen statt. Mit einer guten Leistung im Verfolger will sich Janina Hettich auch für einen Staffeleinsatz empfehlen.

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Janina Hettich mit Auftakt in den Biathlonwinter nicht zufrieden – Rang 36 im Einzel nach drei Schießfehlern – Platz 40 im Sprint mit 2 Strafrunden

Nach einer sehr guten Vorbereitung fieberte Janina Hettich dem Weltcupauftakt im schwedischen Östersund entgegen.

Zum Saisonauftakt stand ein schwerer Einzelwettbewerb mit 15 km und 4 Schießeinlagen, wobei es für jeden Fehler eine Strafminute gab, auf dem Programm.

Janina Hettich verlor zu Beginn etwas Zeit, fand dann aber gut in das Rennen und nach einem fehlerlosen Liegendschießen fand sich die 25-jährige mit lediglich 33 Sekunden Rückstand auf Platz 24. Diese Platzierung konnte sie auf der zweiten Laufrunde sogar noch etwas verbessern, jedoch warfen sie zwei Schießfehler beim ersten Stehendschießen mit einem Rückstand von 2:44 Minute auf Rang 55 weit zurück. Durch eine zweite sichere und fehlerfreie Liegendeinlage konnte sie sich wieder auf Rang 39 verbessern. Ein Schießfehler zum Schluss war dann zu viel, um noch um eine Top-20-Platzierung kämpfen zu können.

Für Rang 36, mit dem Janina Hettich natürlich nicht zufrieden war, gab es mit einem Rückstand von 4:22 trotzdem noch 5 Weltcuppunkte. Bei der reinen Laufleistung lag die Biathletin des SC Schönwald mit Rang 37 (2:53 Minute hinter der Laufbestzeit) im ähnlichen Bereich.

Den Sieg sicherte sich die Tschechin Marketa Davidova, die alle 20 Scheiben traf. Hinter der Österreicherin Liesa Theresa Hauser (1 Fehler, + 1:18 Minute) erkämpfte sich Denise Herrmann (1 Fehler, + 1:23 Minute) gleich im ersten Rennen den ersten Podestplatz.

Dass der Kampf um die Olympiatickets bereits zum Auftakt entbrannt ist, zeigten die weiteren teilweise sehr guten Ergebnisse der deutschen Damen. Ohne Fehler erreichte Anna Weidel auf einem tollen 9. Platz (+ 2:28 Minute) das Ziel. Ganz stark zeigte sich auch die junge Vanessa Voigt auf Rang 12 (1 Fehler + 2:52 Minute). 4 Fehler waren für Franziska Preuss auf Platz 23 (+ 3:28 Minute) zu viel. Direkt hinter ihr platzierte sich Vanessa Hinz (2 Fehler, 3:37 Minute). Juliane Frühwirt erreichte als 59. (1 Fehler, + 5:38 Minute) das Ziel.

Einen ähnlichen Verlauf nahm für Janina Hettich der erste Sprintwettkampf der Saison. Wieder fand die 25-jährige gut in das Rennen und lag nach fünf Treffern in ihrer Paradedisziplin dem Liegendschießen auf einem sehr guten 18. Rang bei nur 25 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Pech hatte die Lauterbacher Biathletin dann beim Stehendschießen. Zwei Schüsse gingen knapp vorbei, sodass zwei Strafrunden, die ca. 50 Sekunden kosteten, fällig waren. Letztlich stand mit Platz 40 (+ 1:49 Minute) ein ähnliches Ergebnis wie am Vortag zu Buche. „Läuferisch ging es gegenüber dem Vortag schon etwas besser, aber zwei Fehler sind natürlich zu viel um eine gute Platzierung zu erzielen“, bilanzierte sie am Ende des ersten Weltcupwochenendes.

Für einen Heimsieg sorgte die Schwedin Hanna Oeberg mit einer fehlerlosen Leistung, dahinter sicherte sich Anais Chevalier-Bouchet aus Frankreich Rang 2 (0 Fehler + 0:11 Minute). Das Podest komplettierte die Norwegerin Marte Roeiseland  (1 Fehler + 0:15 Minute).

Einen guten 7. Platz erkämpfte sich Franziska Preuss (1 Fehler + 0:39 Minute). Erneut ein ganz starkes Rennen lieferte Anna Weidel als 16. (0 Fehler + 1:01 Minute) ab. Nicht zufrieden war Denise Herrmann mit Rang 25 (2 Fehler + 1:22 Minute). Knapp vor Janina Hettich erreichte Vanessa Voigt als 38. (2 Fehler + 1:48) das Ziel. Vanessa Hinz kam läuferisch nicht auf Touren und musste mit dem 60 Platz (2 Fehler + 2:08 Minute) vorlieb nehmen.

Juliane Frühwirt komplettierte das Ergebnis des deutschen Teams mit Rang 93 (3 Fehler + 3:05 Minute).

Bereits am kommenden Donnerstag, 2. Dezember um 13.45 Uhr, steht, erneut in Östersund, der nächste Sprint der Damen auf dem Weltcupkalender.

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Olympiawinter kann kommen – Janina Hettich nach guter Vorbereitung mit viel Zuversicht – Sieg im Vorbereitungswettkampf – Saisonauftakt im Einzel über 15 km am Samstag in Östersund

Mit viel Zuversicht startet die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich in den Olympiawinter.

„Mit meiner Vorbereitung auf die neue Saison bin ich sehr zufrieden. In den letzten Wochen habe ich besonders an meiner Technik und an der Oberkörperkraft gearbeitet“, zog die 25-jährige eine gute Bilanz vor dem Weltcupauftakt.Die unmittelbare Vorbereitung fand in diesem Jahr nicht in Skandinavien sondern in der Schweiz in Davos statt. „Dort hatten wir bereits im November sehr gute Bedingungen auf Schnee“, freute sie sich. Anschließend zog der DSV-Tross nach Obertilliach/Italien um. Dort fanden dann die Qualifikationsrennen für den Weltcup und den IBU-Cup statt. Aufgrund ihrer sehr guten Leistungen in der vergangenen Saison mit dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft in der Staffel besaß Janina Hettich die komfortable Ausgangslage, dass sie damit für die ersten Weltcuprennen gesetzt ist.Trotzdem bestritt sie ein Vorbereitungswettkampf, der von ihr auch prompt gewonnen wurde. „Das gibt natürlich Selbstvertrauen für den Saisonauftakt, wenn man weiß, dass die Form stimmt“, so die weiterhin für den SC Schönwald startende Athletin.In dieser Saison ist alles auf Olympia im Februar 2022 ausgerichtet. Selbstverständlich liegt der Fokus auch bei Janina Hettich auf diesem Ziel.„Ich möchte mich so schnell als möglich für die olympischen Spiele qualifizieren und die Norm schaffen“, so die ehrgeizige Schwarzwälderin. Zudem möchte sie in der nächsten Saison das Podest in Einzelrennen im Weltcup angreifen und versuchen so oft als möglich gute Platzierungen zu erzielen.

Auch im Gesamtweltcup will Janina Hettich den bereits sehr guten 22. Rang aus der Vorsaison zu verbessern. Neben guten Leistungen gehört, wie im Biathlon immer, natürlich eine Portion Glück und eine möglichst krankheits- und verletzungsfreie Saison dazu. Der Weltcup beginnt am kommenden Samstag, 27. November um 11.45 Uhr mit einem Einzelwettkampf über 15 km im schwedischen Östersund. Am Sonntag um 11.00 Uhr findet dann mit dem Sprint über 7,5 km ein weiterer Gradmesser zum Auftakt für die Biathletinnen statt.

Der Weltcup gastiert anschließend weiter in Östersund, wo für die Damen vom 2. – 5. Dezember ein Sprint, der Verfolger und eine Staffel auf dem Programm stehen.

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Biathlonkrimi zu Saisonfinale in Östersund – Janina Hettich mitten in der Weltelite – Starker 9. Platz im Massenstart – Beste Schützin an diesem Tag – Rang 22 im Gesamtweltcup

Zu einem richtigen Krimi entwickelte sich das Massenstartrennen beim Saisonfinale im schwedischen Östersund. Janina Hettich, Biathletin des SC Schönwald, mischte dabei kräftig mit. Zunächst wurde das Rennen wegen starkem Wind auf den Nachmittag verschoben, dennoch scheiterten viele der weltbesten Biathletinnen gerade wegen der Windverhältnisse am Schießstand. Nicht so Janina Hettich, die bei diesen extrem schweren Bedingungen die Nerven und den Überblick behielt und als beste Schützin lediglich vier Fehler verkraften musste.

Ideal für die Schwarzwälderin war der Auftakt. Sie, die keine explosive Starterin ist, konnte dem Tempo im geschlossenen Feld gut folgen und „überzog in der Loipe nicht“. Trotz böigem Wind arbeitete sie ihre fünf Schuss sauber ab und konnte in der ersten Verfolgergruppe mit nur 7 Sekunden Rückstand auf Platz 5 liegend das Rennen wieder aufnehmen. Der erste Schießfehler beim 2. Liegendschießen ließ den Rückstand zur Spitze lediglich auf 38 Sekunden anwachsen (Rang 9). Beflügelt verlor sie auf der Strecke nur wenig Zeit. Beim ersten Stehendanschlag sahen die zahlreichen Fans an den Bildschirmen dann eine Meisterleistung der erst 24-jähren Lauterbacherin. Während die Weltelite zahlreiche Fehlschüsse hinnehmen musste, brachte sie unglaublich nervenstark bei extremen Bedingungen vier Schüsse ins Ziel. Nach der einen Strafrunde lag Janina Hettich auf dem sensationellen 3. Zwischenrang mit lediglich 21 Sekunden Rückstand. Nach einer wieder kämpferischen Laufrunde stockte den Zuschauern an den Bildschirmen der Atem. An der Spitze wurden viele Fehler geschossen und Janina Hettich hatte plötzlich, obwohl sie 37 Sekunden nach der Führenden an den Schießstand kam, tatsächlich die Chance aufs Podest oder gar um den Sieg zu laufen. Sie kämpfte verbissen um jeden Schuss, konnte aber beim schießtechnisch wohl schwersten Saisonrennen zwei weitere Fehler nicht vermeiden. Trotzdem lag sie danach nur 25 Sekunden hinter Platz 1 auf dem 7. Zwischenrang. Trotz einer guten Schlussrunde, musste sie Tirill Eckhof aus Norwegen und Swetlana Mironowa aus Russland noch vorbei ziehen lassen.

Zum Schluss konnte die aufstrebende Biathletin mit dem 9. Platz mit lediglich 35 Sekunden Rückstand das zweitbeste Einzelresultat im Weltcup in dieser Saison feiern und nimmt damit viel Rückenwind aus dem Saisonfinale mit.

Wie schwer die Bedingungen waren, zeigte sich in der Ergebnisliste. Die bis zu diesem Rennen in der Massenstartwertung führende Julia Simon musste 15 und die Siegerin des Vortages Marte Olsbu Roeiseland 10 Strafrunden laufen und wurden damit Letzte und Vorletzte.

Im deutschen Team ragte wieder einmal Franziska Preuß heraus. Trotz 6 Schießfehler fehlten ihr mit Platz 3 lediglich 11 Sekunden zum Sieg. Diesen holte sich die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevolt (5 Fehler) vor Dzinara Alimbekava aus Weißrußland (6 Fehler + 0:07 Minute).

Denise Herrmann belegte in einem verrückten Massenstartwettbewerb Platz 11 (6 Fehler + 0:46 Minute). Vanessa Hinz beendete das letzte Saisonrennen auf Rang 16 (6 Fehler + 1:18 Minute).

Janina Hettich, als beste Schützin des Tages, durfte mit ihrem besten Massenstartrennen ihrer seitherigen Karriere, bei schwersten Bedingungen, restlos zufrieden sein. Mit 379 Punkten belegte sie in ihrer ersten kompletten Saison in der Weltcupgesamtwertung einen tollen 22. Platz. Zahlreiche Top 15 Platzierungen und zwei Top 10 Ränge zeigen, dass sie bereits nach ihrer ersten kompletten Saison nicht so weit von der erweiterten Weltspitze entfernt ist.

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Bester Verfolger in dieser Saison für Janina Hettich – Lauterbacher Biathletin verbessert sich um fünf Ränge auf Platz 12 – Schwierige Bedingungen am Schießstand von Östersund

Obwohl sich die Saison dem Ende zuneigt und zahlreiche Wettbewerbe an den Kräften zehrten, zeigte sich Janina Hettich weiter in sehr guter Form. Nach dem sehr guten 17. Platz im Sprint mit lediglich 39 Sekunden Rückstand setzte sich die ehrgeizige Lauterbacherin nochmals einen Platz in der erweiterten Weltspitze zum Ziel.

Die Vorzeichen für den letzten Verfolger der Saison waren äußert schwierig. Am Schießstand wehte ein kräftiger, teilweise böiger Wind, sodass es nur zwei Biathletinnen schafften, weniger als vier Fehler zu schießen.

Janina Hettich konnte sich in der ersten Laufrunde an anderen Konkurrentinnen orientieren und verbesserte sich dank fünf Treffer beim ersten Schießen bereits auf den hervorragenden 11. Zwischenrang (+ 0:55 Minute). In der Loipe büßte sie danach fast nichts mehr ein und auch der erste Fehler liegend verbunden mit einer Strafrunde warfen sie als 12. (+ 1:14 Minute) nicht zurück. Beim ersten Stehendschießen „hagelte“ es, durch den starken Wind, Fehler für alle Biathletinnen. Janina Hettich musste danach drei Mal in die ungeliebte Strafrunde, verlor jedoch nicht zu viele Positionen. Ihr Rückstand auf Rang 21 wuchs jedoch auf 2:22 Minute an. Bei nochmals schwierigsten Bedingungen meisterte die 24-jährige dann die letzten Schüsse abgezockt und nervenstark. Trotz einer weiteren Strafrunde verbesserte sich Janina Hettich vor der Schlussrunde auf einen genialen 10. Platz (+ 2:13 Minute), hatte jedoch zwei läuferisch starke Konkurrentinnen im Nacken. Diese konnte sie auf den letzten beiden Kilometern nicht halten. Nach Platz 12 (5 Fehler + 2:28 Minute) und damit ihrem besten Verfolger in dieser Saison konnte sie jedoch im Ziel ausgelassen jubeln.

Nicht nur Janina Hettich, auch fast alle ihrer Teamkolleginnen verbesserten sich teilweise deutlich. Franziska Preuß stürmte von Rang 23 auf einen tollen 6. Platz (4 Fehler + 2:06 Minute). Vanessa Hinz überquerte von 27 kommend als 19. den Zielstrich (4 Fehler + 2:48 Minute). Denise Herrmann schien zunächst das Rennen ihres Lebens zu laufen und verbesserte sich von Platz 34 nach der Hälfte des Verfolgers auf einen Podiumsplatz. 6 Fehler danach „verhagelten“ dann diesen Zwischenrang und sie musste mit dem 28. Platz (6 Fehler + 3:14 Minute) vorlieb nehmen. Die Überraschung des Tages lieferte die IBU-Cup-Gesamtsiegerin Vanessa Voigt. Als 57. gestartet, sicherte sie sich mit einem tollen 25. Platz (3 Fehler/ + 2:58 Minute) ihre ersten Weltcuppunkte. Probleme hatte Anna Weidel, die als 31. gestartet, bis auf den Letzten, den 58. Rang durchgereicht wurde (9 Fehler + 7:18 Minute).

Der Sieg im Verfolger ging erneut nach Norwegen. Marte Olsbu Roeiseland gewann sicher, trotz 4 Fehler, vor ihrer Landsfrau, der Gesamtweltcupsiegerin Tirill Eckhoff (4 Fehler + 0:29 Minute) und der Weißrussin Hanna Sola (5 Fehler + 0:44 Minute).

Mit dieser weiteren Top 15 Platzierung zeigte Janina Hettich eindrücklich, dass sie mit der erweiterten Weltklasse mithalten kann. Dies zeigte auch die „reine Verfolgerwertung“ (ohne die Sprintrückstände). In dieser inoffizielle Rangliste belegte sie Platz 15. Mit dem tollen Verfolger sicherte sie sich, verbessert auf Rang 22. im Gesamtweltcup (347 Punkte), endgültig die Qualifikation für den Massenstart, dem letzten Saisonrennen.

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Klasse Sprint von Janina Hettich in Östersund – Lauterbacher Biathletin auf Rang 17 im Weltcup mit lediglich 39 Sekunden Rückstand – Fehlerfreies Schießen – Janina Hettich beste deutsche Teilnehmerin

Dass „der Ofen noch lange nicht aus ist“ bewies Janina Hettich beim Sprintrennen über 7,5 km zum Saisonabschluss im schwedischen Östersund.

Die 24-jährige wollte sich unbedingt mit einer guten Leistung möglichst viele Weltcuppunkte sichern, um Platz 25 im Weltcup und damit ein Startrecht für den Massenstart am Sonntag abzusichern.

Auch innerhalb des Teams wollte sie „ihren Stammplatz verteidigen, erst recht, da beim Saisonfinale nicht 6 sondern 8 deutsche Biathletinnen am Start waren“.

Nach der ersten Laufrunde lag sie trotz überschaubaren 16 Sekunden Rückstand lediglich auf Rang 40, aber mit einer blitzsauberen Schießeinlage bereits auf Platz 15 im Zwischenklassement. Bis zum Stehendschießen büßte sie zwar einige Sekunden und ein paar Plätze ein, aber am Schießstand zeigte sie erneut ihre Klasse. Wieder räumte sie alle Scheiben ab und ging lediglich 26 Sekunden hinter der Führenden auf Platz 12 wieder von der Matte. Der weitere Verlust von 13 Sekunden und ein paar Positionen täuschte nicht über eine hervorragende Performance von Janina Hettich hinweg. Ohne Fehler und lediglich 39 Sekunden hinter der Siegerin überquerte die Biathletin des SC Schönwald als 17. den Zielstrich und schaffte sich dadurch eine sehr gute Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag. Wie knapp die Abstände insgesamt waren, zeigt die Tatsache, dass sich sage und schreibe 31 Biathletinnen innerhalb einer Minute klassieren konnten.

Mit diesem schönen Erfolg sicherte sich Janina Hettich weitere 24 Weltcuppunkte und rückte damit vom 25. auf den 23. Platz mit 318 Punkten vor. Somit ist der angestrebte Massenstart am Sonntag in greifbarer Nähe.

Aus einer enttäuschenden Teamleistung ragte der 17. Platz der Schwarzwälder als bestes Ergebnis des deutschen Biathlonverbandes noch sehr positiv heraus.

Nicht zufrieden waren Franziska Preuß als 23. (2 Fehler + 0:51 Minute) und Vanessa Hinz auf Position 27 (1 Fehler + 0:56 Minute). Gut schlug sich fehlerfrei Anna Weidel als 31. (+ 0:59 Minute). Denise Herrmann auf Rang 34 (2 Fehler + 1:08 Minute) konnte dieses Mal nicht überzeugen. Die Gesamtsiegerin des IBU-Cups Vanessa Voigt erreichte auf Platz 57 (1 Fehler + 1:38 Minute) noch den Verfolger. Diesen verpasste die Debütantin Juliane Frühwirt als 62. (1 Fehler + 1:47 Minute) ebenso wie Marion Deigentesch auf Rang 68 (2 Fehler + 1:56 Minute).

Trotz eines Schießfehlers war die bereits als Gesamtweltcupsiegerin feststehende Tirill Eckhoff aus Norwegen wieder nicht zu schlagen. Sie siegte knapp vor Dorothea Wierer aus Italien (0 Fehler + 0:03 Minute) und ihrer Landsfrau Ingrid Landmark Tandrevolt (0 Fehler + 0:07 Minute).

Gelöst und zufrieden strahlte Janina Hettich beim Fernsehinterview unter Ihrer Maske. „Ich bin sehr zufrieden, dass es am Schießstand wieder einmal ohne Fehler geklappt hat. Läuferisch merke ich schon, dass ich in dieser Saison bereits über 30 Rennen in den Knochen habe.“ Trotzdem war auch die Laufzeit von Janina Hettich bemerkenswert. Sie lag lediglich 51 Sekunden hinter der besten Läuferin und verlor nur 20 Sekunden auf ihre sonst so laufstarken Teamkollegin Denise Herrmann. Im Verfolger will sich Janina Hettich über sichere Schießeinlagen und kämpferische Laufrunden nochmals eine gute Platzierung im Feld der 60 weltbesten Biathletinnen sichern.

Guter Verfolger für Janina Hettich in Nove Mesto – Verbesserung um 17 Plätze mit drei Schießfehlern – Starke Schlussrunde – Schwarzwälderin auf Rang 25 im Gesamtweltcup

 
Nachdem das Sprintrennen für Janina Hettich mit dem 57. Rang nicht wie gewünscht verlief, hatte sich die ehrgeizige Läuferin des SC Schönwald für den Verfolger eine deutliche Verbesserung vorgenommen.
Mit der Hypothek von 1:58 Minute nahm sie als 57. mit den letzten Biathletinnen im Feld der 60 Teilnehmerinnen den Wettkampf auf. Trotz eines Schießfehlers zu Beginn konnte sie einige Positionen gut machen. Auf der Strecke verlor die 24-jährige nicht viel Zeit, jedoch verlief auch der zweite Liegendanschlag, der sonst so sicheren Schützin, nicht wie gewünscht. Durch zwei weitere Strafrunden wuchs ihr Rückstand auf Platz 53 liegend auf 3:17 Minute an.
Von den ungewohnten Fehlern im liegenden Anschlag ließ sich Janina Hettich jedoch keineswegs aus dem Konzept bringen. Sie kämpfte auf der Strecke und belohnte sich anschließend mit einer sauberen dritten Schießeinlage, mit der Verbesserung auf Rang 48, ohne dass der Rückstand wesentlich anwuchs. Weitere perfekte fünf Schuss im letzten Schießen brachten die Lauterbacher Biathletin plötzlich wieder in die Nähe der Weltcuppunkte. Mit einer äußerst couragierter Schlussrunde holte sie sich mit Rang 40 (3 Fehler + 3:35 Minute) tatsächlich noch einen Weltcuppunkt und war in diesem Rennen drittbeste deutsche Teilnehmerin. Läuferisch zeigt die Kurve von Janina Hettich wieder nach oben, konnte Sie doch über 10 km den Rückstand zur laufbesten Biathletin auf unter einer Minute begrenzen. In der letzten Runde wartete sie sogar mit der gleichen Laufzeit wie Denise Herrmann und Dorothea Wierer auf.
Obwohl die Platzierungen 57 und 40 nicht ihren Wunschvorstellungen entsprachen, kann Janina Hettich dennoch positiv den letzten Saisonwettbewerben in Östersund/Schweden am nächsten Wochenende entgegen blicken.
Den Verfolger domminierte nahezu nach Belieben die Norwegerin Tiril Eckhof (1 Fehler) vor der Weißrussin Dzinara Alimbekava (0 Fehler + 0:35 Minute). Mit einem klasse Finish sicherte sich Franziska Preuß (2 Fehler + 0:40 Minute) den lange ersehnten Podestplatz.
Denise Herrmann, als Zweite gestartet verlor durch drei Schießfehler den Anschluss an die Spitze, erreichte dennoch mit Rang 10 (+ 1:22 Minute) ein gutes Ergebnis.
Maren Hammerschmidt, die als Letzte auf die Strecke ging, verbesserte sich auf Rang 48 (3 Fehler + 4:16 Minute). Anna Weidel konnte auf Platz 52 drei Positionen gut machen (4 Fehler + 4:37 Minute).
Im Gesamtweltcup verlor Janina Hettich einen Rang und liegt derzeit mit 294 Punkten auf der 25. Position. Diese zu halten wäre sehr wichtig, den nach Sprint und Verfolger am nächsten Wochenende, wäre sie automatisch für das letzte Saisonrennen, dem Massenstart

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Janina Hettich belegt Platz 29 im Sprint von Nove Mesto – Wieder gute Schießleistung mit lediglich einem Schießfehler – Rückstand von 1:17 Minute wird in den Verfolger übernommen – Läuferisch bei den deutschen Biathletinnen weiter Potential nach oben

Nach der Enttäuschung mit lediglich dem 12. Platz und dem Verlust der „kleinen Kristallkugel“ im Mannschaftswettbewerb hatten sich die deutschen Spitzenbiathletinnen Wiedergutmachung vorgenommen. Beim Sprint von Nove Mesto gelang dies am Schießstand sehr gut, während in der Loipe weiterhin noch Potential nach oben vorhanden ist.
Bis zum ersten Schießen musste Janina Hettich bereits einen Rückstand von 29 Sekunden auf Platz 68 liegend hinnehmen. Der verhaltene Auftakt zahlte sich jedoch aus, den nach einem tollen Liegendschießen stand wieder einmal die Null, sodass der Rückstand (+ 0:29 Minute) zwar gleich blieb, sie jedoch die Platzierung mit den 34. Zwischenrang deutlich verbessern konnte.
Auf der nächsten Laufrunde zeigte sie eine couragierte Leistung, sodass der Rückstand nur um 4 Sekunden anwuchs. Bei nicht ganz einfachen Bedingungen musste sie im stehenden Anschlag lediglich einen Fehlschuss, verbunden mit einer Strafrunde hinnehmen, sodass der Abstand zur Spitze auf 56 Sekunden mit Platz 28 anwuchs. Auf der letzten Laufrunde tat sich Janina Hettich dann wieder etwas schwerer und verlor weitere Sekunden. Nach dem Zieleinlauf aller 105 Konkurrentinnen stand dann ein 29. Platz mit einem Rückstand von 1:17 Minute in der Ergebnisliste des Sprints von Nove Mesto. Janina Hettich konnte mit ihrer weiter konstanten Schießleistung sehr zufrieden sein. „Läuferisch könnte es noch ein wenig besser sein“, konstatierte die ehrgeizige 24-jährige Lauterbacherin. Allerdings stecken der jungen Biathletin des SC Schönwald, die derzeit ihre erste komplette Saison im Weltcup läuft, nun auch schon zahlreiche Rennen in den Knochen.
Durch den 29. Platz gewann sie 12 Weltcuppunkte hinzu, verlor allerdings mit nun 293 Punkten in der Gesamtwertung eine Position und ist dort nun 22.
Im deutschen Team bestätigten sich im Wesentlichen die Tendenzen der letzten Wochen. Franziska Preuß belegte einen guten 8. Rang (1 Fehler + 0:25 Minute) knapp vor Denise Herrmann auf Platz 10 (1 Fehler + 0:29 Minute). Gut hielt sich Maren Hammerschmidt ohne Fehler (+ 0:59 Minute) auf der 20. Position, gefolgt von Vanessa Hinz (1 Fehler + 1:08 Minute) auf Platz 23. Die Debütantin im deutschen Team, Vanessa Voigt (1 Fehler + 2:06 Minute) kämpfte wacker, verfehlte jedoch auf Rang 64 den Verfolger der besten 60 ganz knapp.
Den Sieg holte sich wieder einmal die überragende Norwegerin Tiril Eckhoff, trotz einer Strafrunde, vor Yulia Dzhima aus der Ukraine (0 Fehler + 0:09 Minute) und Lisa Vittozzi aus Italien (0 Fehler + 0:15 Minute).
Im Verfolger will sich Janina Hettich, wieder über gute Schießleistungen, noch um einige Plätze verbessern, um so weitere wertvolle Weltcuppunkte zu sammeln, um wieder in die Top 20 der weltbesten Biathletinnen vorzustoßen.  


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Janina Hettich nur ganz knapp für den Verfolger qualifiziert – Platz 57 nach 3 Schießfehler – Laufleistung trotzdem sehr ordentlich – Freude über gesundheitliche Besserung überwiegt

Das erste Wochenende mit drei Wettbewerben im Weltcup in Nove Mesto war für Janina Hettich geprägt von gesundheitlichen Problemen. Diese zeigte sich bereits in der Staffel und im Sprint und gipfelten dann in der Aufgabe beim Verfolgungsrennen am Sonntag, 7. März.
 
In der letzten Woche gab es dann Entwarnung und so blickte die 24-jährige zuversichtlich in die zweite Rennhälfte von Nove Mesto. „Wenn es gut läuft, möchte ich versuchen im Sprint unter die Top 20 zu kommen, körperlich fühle ich mich gut und ich freue mich auf die anstehenden Rennen“, sagte die Biathletin des SC Schönwald.
Die Zwischenzeiten zu Beginn des Sprints waren gut und sie erreichte nur 17 Sekunden nach der Führenden den Schießstand. Leider blieb die letzte Scheibe schwarz und nach einer Strafrunde wuchs der Abstand auf 40 Sekunden an. Auch auf der zweiten Runde verlor sie lediglich 17 Sekunden bis zum Stehendanschlag. Dort lief es jedoch nicht optimal, zwei weitere Strafrunden waren die Folge. Zwischenzeitlich musste die erfolgreiche Lauterbacher Biathletin sogar um den Einzug in den Verfolger der besten 60 bangen. Zum Schluss belegte sie mit einem Rückstand von 1:58 Minute und 3 Fehlern den für sie enttäuschenden 57 Platz. Manchmal täuscht eine Platzierung jedoch auch über noch wichtigere Aspekte hinweg. „Ich bin sehr erleichtert, dass es mir heute nach den Problemen der Vorwoche, gesundheitlich wieder gut gegangen ist“, bilanzierte sie. Auch ein Blick auf die reine Laufleistung lohnt sich.
So lag Janina Hettich dort lediglich 37 Sekunden hinter ihren Teamkolleginnen Franziska Preuß und Denise Herrmann, die in der reinen „Lauftabelle“ nahezu zeitgleich als 5. und 6. erschienen.
Beide deutschen „Vorzeigebiathletinnen“ untermauerten ihre derzeitige sehr gute Form. Hinter der Seriensiegerin Tiril Eckhof (1 Fehler) finishte Denise Herrmann ohne Schießfehler mit lediglich 6 Sekunden Rückstand auf einem tollen 2. Platz. Ganz stark zeigte sich erneut Franziska Preuß, die mit einem Fehler als 4 das Podium hinter der Italienerin Dorothea Wierer (0 Fehler + 0:11 Minute) knapp verpasste (+ 0:17 Minute). Die anderen DSV-Biathletinnen konnten dagegen nicht überzeugen.
Anna Weidel landete mit zwei Fehler (+ 1:55 Minute) knapp vor Janina Hettich auf Rang 55 und Maren Hammerschmidt „ergatterte“ mit Platz 60 (3 Fehler + 1:59 Minute) noch den letzten Startplatz für den Verfolger. Diesen verpasste Vanessa Hinz (3 Fehler + 2:04 Minute) als 63. knapp.
Während Denise Herrmann und Franziska Preuss im Verfolger am Sonntag erneut um die Podestplätze mitlaufen wollen, geht es für Anna Weidel, Janina Hettich und Maren Hammerschmidt im Verfolger um eine Verbesserung des Ergebnisses vom Sprint. Vielleicht gelingt dies aus dem hinteren Feld, ohne den Druck an der Spitze aushalten zu müssen.

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Traum von Janina Hettich geht in Erfüllung – Silbermedaille für die Staffel bei der WM in Pokljuka – Tolles Rennen der DSV-Biathletinnen mit lediglich fünf Nachlader – Geniale Franziska Preuß sichert Medaille

Einen Traum erfüllte sich die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich im Staffelrennen bei der Weltmeisterschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille.
Eigentlich „war aus Sicht des DSV-Teams alles angerichtet für ein tolles Staffelrennen“, hatten doch die deutschen Skijägerinnen im Vorfeld mit den Sieg in Oberhof und dem zweiten Platz in Antholz restlos überzeugt, allerdings lastete bei der bisher medaillenlosen WM, trotz teilweise guter Ergebnisse, ein immenser Druck auf den nationalen Top-Biathletinnen.
Wie bei den letzten Wettbewerben übernahm Vanessa Hinz die nicht so einfache Aufgabe als Startläuferin. Selbstbewusst zeigte sie sich an der Spitze des Feldes und löste zudem ihre Aufgabe am Schießstand mit tadellosen 10 Schuss hervorragend. Mit lediglich 18 Sekunden auf Italien konnte Sie Janina Hettich an Position 3 liegend in die Spur schicken.
Janina Hettich lief taktisch klug mit einigen Verfolgerinnen und konnte den Rückstand trotz zweier Nachlader nach dem Liegendschießen auf 26 Sekunden begrenzen. An der Spitze „ging allerdings die Post ab“, vor allem Tirill Eckhoff aber auch weitere Weltklasse- Biathletinnen, die an Staffelposition zwei liefen, drohten zu enteilen. In dieser entscheidenden Situation behielt Janina Hettich die Nerven und räumte stehend alle Scheiben ab, sodass der Rückstand danach lediglich 40 Sekunden betrug. Allerdings holte die Überläuferin aus Norwegen weitere Sekunden heraus, sodass trotz einer kämpferisch starken Schlussrunde von Janina Hettich der Rückstand zur Spitze auf eine Minute anwuchs (Platz 6). Eine weitere entscheidende Szene spielte sich dann für Denise Herrmann am Schießstand ab. Zunächst traf sie drei Scheiben nicht, dann jedoch setzte sie alle Nachlader ins Ziel. Danach lief Denise Herrmann zur Höchstform auf. Auf der Strecke machte sie Sekunde um Sekunde gut und beim zweiten Schießen klappte alles, sodass sie an Franziska Preuß auf Position 5 liegend mit 43 Sekunden Rückstand übergeben konnte.
Für die Leistung der derzeit besten deutschen Biathletin kann nur das Prädikat „absolute Weltklasse“ verwendet werden. Schnell in der Loipe und unglaublich schnell am Schießstand verkürzte sie mit fünf Treffern den Rückstand zur Spitze auf 20 Sekunden. Dramatik pur dann beim entscheidenden letzten Schießen. Mit erneut fünf schnellen Treffern übernahm Franziska Preuß die zweite Position, knapp vor der Ukraine. Deren Schlussläuferin holte sie zwar ein und alle rechneten nun mit Bronze für Deutschland. Mit einem phänomenalen Schlussspurt zog Franziska Preuß jedoch wieder vorbei und sicherte der deutschen Staffel mit Silber die so lange ersehnte erste Medaille im Damenbereich nur 9 Sekunden hinter Norwegen und knapp vor der Ukraine, jedoch deutlich vor den Mitfavoritenteams aus Weissrußland (4.), Schweden (5.), Frankreich (8.), Italien (9.) und Rußland (11.).  
Überschwänglich feierte das deutsche Quartett dann im Zielbereich den Vizeweltmeistertitel
„Zentnerlasten“ fielen von den Sportlerinnen aber auch bei dem gesamten Trainerstab ab und entsprechend gelöst zeigten sich die vier Biathletinnen beim Fernsehinterview. Überglücklich war auch Janina Hettich, „ich hadere zwar etwas mit den zwei Nachlader liegend“, die aber trotzdem nervenstark und mit großen Kampf ihren Anteil am Gewinn der Silbermedaille hatte.
Mit diesem großartigen Schlusspunkt endeten für Janina Hettich die Weltmeisterschaften.
Entgegen dem Weltcup, dort sind es die ersten 25, sind bei der WM im Massenstart nur die besten 15 des Weltcups qualifiziert. Dazu kommen die 15 besten Biathletinnen der drei Einzelrennen bei der WM.
Janina Hettich, als 20. des Gesamtweltcups konnte sich deshalb leider nicht, insbesondere da sie für das Einzelrennen über 15 km nicht nominiert wurde und somit keine Punkte erhielt, für den Massenstart bei der WM qualifizieren.
Nach knapp zwei Wochen Pause geht es am 4. März im Weltcup für die Damen, erneut mit einem Staffelrennen weiter. Janina Hettich hofft auch dort auf einen Einsatz in der Staffel und will mit guten Einzelrennen sich möglichst in den Top 20 im Gesamtweltcup halten.

 
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Keine Verbesserung für Janina Hettich im Weltmeisterschaftsverfolger von Pokljuka – Platz 34 nach drei Schießfehlern – Trotzdem jetzt Rang 18 im Gesamtweltcup für Lauterbacher Biathletin – Kein Einzel für Janina Hettich

Nach dem Sprintauftakt mit Rang 31 und einem Rückstand von 1:52 Minute hatte sich Janina Hettich vorgenommen im Verfolger einige Plätze gut zu machen.
Wie der Sprint begann der Verfolger für sie gut. Sie konnte sich leicht an weiteren Konkurrentinnen orientieren und nach einer fehlerfreien Serie liegend lag sie bereits auf dem 26. Zwischenrang, ohne Zeit auf die Spitze zu verlieren. Ansprechend verlief auch die zweite Laufrunde, nach der Janina Hettich allerdings beim zweiten liegenden Anschlag eine Strafrunde hinnehmen musste und sie sich auf dem 29. Platz (+ 2:20 Minute) wieder fand.
Jeweils ein weiterer Schießfehler bei den stehenden Schießen kostete weitere wertvolle Zeit in der Strafrunde. Über die Zwischenplatzierungen 30. (+ 2:41 Minute) nach dem dritten Schießen und 33. (+ 3:27 Minute) nach der letzten Serie, stand beim Zieleinlauf ein 34. Rang (3 Fehler + 3:30 Minute) im WM-Verfolger von Pokljuka in der Ergebnisliste.
Bei der reinen Laufzeit im Verfolger lag die 24-jährige zwar lediglich 1:11 Minute hinter der Bestzeit, dieser Rückstand, verbunden mit dem Startrückstand von 1:52 Minute und den drei Strafrunden ließen jedoch keine Verbesserung des Sprintergebnisses zu. Obwohl Janina Hettich in den beiden bisherigen WM-Rennen lediglich 17 Weltcuppunkte sammeln konnte, verbesserte sie sich in der Weltcup-Gesamtwertung auf den tollen 18. Platz. Trotz der „durchwachsenen“ Ergebnisse in den ersten Rennen der WM hofft die Jüngste im deutschen WM-Team auf weitere Einsatzchancen in den noch ausstehenden Wettbewerben.
 
Obwohl die so sehnlichst erwartete erste Medaille für Deutschland auch in diesem Wettbewerb ausblieb, konnte das DSV-Damenteam überzeugen.
Franziska Preuß lieferte wieder eine sehr gute Vorstellung ab und machte von Rang 8 kommend drei Position auf Platz 5 gut (2 Fehler + 0:49 Minute). Immer besser in Schwung kommt Vanessa Hinz, die fehlerfrei schoss , sich um sechs Ränge verbesserte und auf dem tollen 6. Platz (+ 1:05 Minute) landete. Denise Herrmann vergab mit zwei Fehler beim letzten Schießen eine Medaille und kam auf Rang 8 ins Ziel (3 Fehler + 1:16 Minute).
Im dritten WM-Wettbewerb holte sich Tirill Eckhoff aus Norwegen bereits ihren dritten Weltmeisterschaftstitel. Trotz zweier Strafrunden gewann sie sicher vor der erneut ganz starken Österreicherin Lisa Theresa Hauser (1 Fehler + 0:17 Minute) und der nach dem Sprint wieder auf dem Podium stehenden Französin Anais Chevalier-Bouchet (2 Fehler + 0:33 Minute).
Nach Sprint und Verfolger bei der WM hat der deutsche Trainerstab entschieden im Einzelwettbewerb über 15 km am Dienstag neben Franziska Preuß, Denise Herrmann und Vanessa Hinz Maren Hammerschmidt zu nominieren. Schade für Janina Hettich, feierte sie doch gerade im „schießlastigen“ Einzel vor wenigen Wochen mit dem 5. Platz im Weltcup einen ihrer bisher größten Erfolge.       
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Janina Hettich mit Auftakt bei Weltmeisterschaft nicht ganz zufrieden – Rang 31 im Sprint – 2 Fehler im stehenden Anschlag verhindern bessere Platzierung – Gutes Gesamtergebnis des deutschen Teams

Mit ausgezeichneten Platzierungen im Weltcup hatte sich Janina Hettich bei der Weltmeisterschaft auch für die Einzelrennen, bei denen lediglich vier Läuferinnen pro Nation starten dürfen, empfohlen.
Nicht ganz einfach waren die Bedingungen vor dem Start des Sprints, wie auch im Rennen selbst. Nach den ersten Wettbewerben, bei denen die Erwartungen der Trainer aber auch der Biathleten noch nicht erfüllt wurden, lastete doch ein gewisser Druck auf dem Damenteam. Im Wettbewerb taten sich viele Athletinnen bei nicht ganz einfachen Verhältnissen am Schießstand schwer, lediglich sieben der 99 Starterinnen verzeichneten bei 10 Schuss keinen Fehler und konnten damit die Strafrunde vermeiden.
Janina Hettich kam mit Startnummer 33 gut in den Wettkampf hinein. Beim ersten Schießen machte sie ihrem derzeitigen Ruf als beste Liegendschützin des gesamten Weltcups erneut alle Ehre. Ruhig und sicher räumte sie alle Scheiben ab und konnte den Schießstand als 17. mit einem Rückstand von lediglich 24 Sekunden auf die Führende verlassen. Auf der zweiten Laufrunde verlor sie zwar etwas Zeit, konnte die Matte zum stehenden Anschlag dennoch immer noch in den Top 20 erreichen. Etwas „wackliger“ war dann die letzte Serie, sodass letztlich zwei Scheiben schwarz blieben. Nach den zwei Strafrunden fiel die 24- jährige mit einem Rückstand von 1:27 Minute auf Rang 31 im Zwischenklassement zurück. Auf der Schlussrunde bestätigte sich ihre spätere Aussage, „heute habe ich mich auf der Strecke nicht hundertprozentig wohl gefühlt.“ Trotzdem konnte sie den 31. Platz im Ziel halten, der Rückstand, den sie mit in den Verfolger nimmt, wuchs jedoch auf 1:52 Minute an.
Beim Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald nicht ganz zufrieden. „Bereits im Training vor der WM waren die Schießleistungen nicht optimal“ zeigte sie sich selbstkritisch über die beiden Fehler zum Schluss.
Auch wenn sich die Lauterbacher Biathletin ein besseres Ergebnis gewünscht hatte, kann bei einer Laufzeit, die wie so oft im Weltcup rund eine Minute hinter der Bestzeit lag und zwei Fehlern bei weitem nicht von einer schlechten Leistung gesprochen werden.
Im ersten WM-Einzelrennen bei den Damen überzeugte das DSV-Team mit drei Platzierungen in den Top 15, was sonst keiner Nation gelang.
Denise Herrmann ließ nach schwankenden Vorleistungen einen starken WM-Sprint folgen. Mit lediglich einem Fehler und einem Rückstand von 22 Sekunden auf die Siegerin verpasste sie das Podium nur knapp. Franziska Preuß lief als 8. (1 Fehler + 0:50 Minute) ebenfalls in die Top 10. Rechtzeitig zur WM kam Vanessa Hinz in Form. Sie erkämpfte sich einen sehr guten 12. Rang (1 Fehler + 1:09 Minute).
Weltmeisterin wurde fehlerfrei die Favoritin Tirill Eckhoff aus Norwegen, vor der sehr laufstarken Französin Anais Chevalier-Bouchet (1 Fehler + 0:12 Minute) und der Überraschung des Tages, Hanna Sola aus Weißrussland, (0 Fehler + 0:14 Minute), die das Podest komplettierte.
Im Verfolger, den Janina Hettich allerdings mit der Hypothek von 1:52 Minute beginnen muss, will sich die ehrgeizige Lauterbacher Biathletin noch um einige Positionen verbessern und sich mit einem guten Wettbewerb für die weiteren WM-Rennen und vor allem für die Staffel empfehlen.
 
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Weltklasseauftritt der Biathlon Staffel der Damen in Antholz – Janina Hettich bringt deutsches Team in Führung – Zweiter Platz mit lediglich elf Sekunden Rückstand – Sehr gutes Schießergebnis

Nach dem furiosen Staffelsieg in Oberhof gab es für die verantwortlichen Trainer des deutschen Skiverbandes keinen Zweifel in Antholz/Südtirol erneut die gleiche Besetzung zu nominieren.
Der Staffelwettbewerb mit 20 Nationen ähnelte zu Beginn dem tollen und spannenden Rennen in Oberhof. Startläuferin Vanessa Hinz zeigte sich auf der Strecke immer in der Spitzengruppe und benötigte am Schießstand lediglich einen Nachlader. Nach einem fulminanten Auftritt schickte Sie Janina Hettich mit lediglich 17 Sekunden Rückstand auf Italien und knapp vor Russland in die Spur.
Janina Hettich ließ sich von der russischen Staffel nicht beirren, sondern bestimmte, weiter als Zweite, das Tempo in der Verfolgung von Italien. Ganz stark war wieder einmal der Liegendanschlag von ihr ohne Nachlader. Auf der zweiten Laufrunde zog Janina Hettich das Tempo an und konnte bis zum Stehendschießen den Rückstand auf Italien von ursprünglich knapp 20 auf 10 Sekunden halbieren. Abgezockt und nervenstark sahen die zahlreichen Fernsehzuschauer dann eine sehr fokussierte Janina Hettich beim stehenden Schießen. Wie eine erfahrene, langjährige Weltcup-Athletin räumte sie die Scheiben mit nur einem Nachlader ab und brachte damit die deutsche Staffel knapp vor Russland in Führung. Selbstbewusst konterte die 24-jährige einen Überholvorgang der Russin Tatiana Akimova. Den Spitzenplatz gab sie danach nicht mehr ab und wechselte als Führende knapp vor Russland auf Denise Herrmann.
Die wegen ihrer Schießfehler oft etwas gescholtene „Vorzeigebiathletin“ knüpfte in der Staffel nahtlos an ihren tollen Auftritt in Oberhof an. Die drei Nachlader machte sie in der Loipe mehr als wett und übergab ebenfalls als Führende mit vier Sekunden Vorsprung auf Russland an Franziska Preuss. Die derzeit stärkste deutsche Biathletin duellierte sich mit der ungemein starken Uliana Kaisheva aus Russland. Mit schnellem, fehlerfreiem Schießen schenkten sich beide zunächst nichts, sodass es wie so oft in der Staffel zum entscheidenden Duell auf der Matte kam. Hier holte die Russin die siegbringenden Sekunden auf die deutsche Staffel heraus. Mit einer starken läuferischen Leistung konnte Franziska Preuß dann aber die pfeilschnelle Französin Julia Simon sicher auf Distanz halten.
Nach dem Sieg in Oberhof ist der zweite Rang der deutschen Staffel (6 Nachlader + 0:11 Minute) hinter Russland (9 Nachlader) und vor Frankreich (1 Strafrunde/9 Nachlader + 0:21 Minute) ein weiterer großer Erfolg. Mit Italien, Weißrussland, Norwegen und Schweden auf den Plätzen 4 – 7 konnte das deutsche Biathlonteam starke Nationen mit zahlreichen absoluten Spitzenbiathletinnen zum Teil deutlich distanzieren.
Den erneuten hervorragenden Auftritt von Janina Hettich verdeutlicht ein Blick auf die jeweiligen Rundenzeiten. Obwohl an der Staffelposition zwei mit Janina Hettich bei den anderen Nationen vier Läuferinnen aus den Top 15 der Weltcup-Gesamtwertung vertreten waren, konnte die Schwarzwälderin die drittbeste Einzelzeit verbuchen und brachte damit die Staffel des deutschen Skiverbandes in Führung.
Nach diesem wieder grandiosen Rennen der vier Staffelläuferinnen besteht die Hoffnung, dass genau dieses Quartett idealerweise in gleicher Reihenfolge auch bei der Weltmeisterschaft in Pokljuka in Slowenien am 20. Februar an den Start gehen darf.
Nach dem Staffelwettbewerb pausiert der Weltcup bis zum Beginn der WM am 10. Februar. Janina Hettich und ihre Teamkolleginnen freuen sich nun auf die Regeneration und dann auf die Vorbereitung zum Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaft.       
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Janina Hettich kratzt am Podest im Einzelrennen von Antholz – Sensationelle Leistung wird mit 5. Platz belohnt – Lediglich ein Schießfehler – Beste deutsche Biathletin


Weiter auf einer grandiosen Erfolgswelle „schwimmt“ die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich. Nach ihren tollen Erfolgen in den letzten Wochen, gekrönt vom ersten Weltcupsieg mit der Staffel, nahm die 24-jährige viel Selbstvertrauen mit zu den Wettkämpfen nach Antholz/Südtirol.
Diese begannen gleich mit dem schwersten Rennen im Einzel über 15 km mit vier Schießeinlagen, wobei jeder Fehler mit einer Strafminute geahndet wurde. Bedingt durch ihre vergangenen guten Platzierungen konnte Janina Hettich bereits früh mit Nummer 17, umgeben von der Weltelite, starten.
In der ersten Laufrunde blieb sie ihrer Devise „nur nicht überziehen“ treu und lag nach einem wieder hervorragenden Schießen ohne Fehler mit lediglich 34 Sekunden Rückstand auf Rang 23. In der zweiten Laufrunde „zündete die derzeit so stabile Biathletin dann den Turbo“. Bereits in der Loipe machte sie Plätze gut und weitere fünf Treffer stehend brachten sie bereits auf einen tollen 6. Zwischenrang (+ 0:43 Minute). Erneut verlor sie in der Spur nahezu nichts und nach der dritten fehlerfreien Schießleistung bahnte sich sogar eine Sensation an. Janina Hettich verließ auf Platz drei mit nur noch 22 Sekunden Rückstand den Schießstand. Die Zuschauer an den Bildschirmen sahen eine kämpferische Schwarzwälderin, die zum frühen Zeitpunkt des Rennens die Bestzeiten bestimmte. Auch vor den letzten 5 Schüssen betrug der Rückstand lediglich 26 Sekunden und sogar ein Platz auf dem Podium war plötzlich möglich. Stark und abgezockt war auch die letzte Schießeinlage, auch wenn „der ominöse letzte Schuss“ sein Ziel verfehlte. 19 Treffer bei 20 Schüssen können erneut als Weltklasseleistung gewertet werden. Lediglich eine Konkurrentin blieb fehlerfrei. „Dass der Tank bei Janina Hettich noch lange nicht leer war“, bewies sie mit der 10. reinen Laufzeit auf der Schlussrunde. Souverän verteidigte sie den genialen 5. Platz nach dem Schießen bis ins Ziel. Ihr Rückstand nach einem Fehler, gleichbedeutend mit einer Strafminute betrug lediglich 1:24 Minute. Damit war sie mit klarem Abstand Beste im deutschen Team, das bei diesem Einzelwettbewerb ansonsten mit durchwachsenen Ergebnissen zufrieden sein musste.
 
Eine klasse Rennen zeigte die in den Weltcup aufgerückte Marion Deigentesch auf Platz 11 (1 Fehler + 2:32 Minute), die wie die stark verbesserte Vanessa Hinz auf Rang 12 (2 Fehler + 2:37 Minute) die halbe WM-Norm schaffte. Nicht zufrieden sein konnte Denise Herrmann, trotz Laufbestzeit, jedoch mit vier Fehlern, mit dem 17. Endrang. Dies galt auch für Franziska Preuss die als 33. (+ 3:38 Minute) durch ebenfalls vier Fehler „weit nach hinten gespült wurde“. Maren Hammerschmidt überquerte auf Platz 46 (3 Fehler + 4:43 Minute) die Ziellinie in Antholz.
Ihre derzeit grandiose Form unterstrich die Österreicherin Lisa Theresa Hauser, die nach einem Fehler und ganz starker Laufleistung erstmals ein Weltcuprennen gewann. Überraschend Zweite wurde die Ukrainerin Yuliia Dzhima, die als Einzige ohne Fehler blieb (+ 0:44 Minute). Das Podium vervollständigte die Französin Anais Chevalier-Bouchet als Dritte (1 Fehler + 1:04 Minute). Dorothea Wierer konnte als 4. (2 Fehler + 1:15 Minute) bei ihrem Heimrennen gerade noch einen kleinen Vorsprung auf Janina Hettich retten.
Ihre beste Weltcup Einzelplatzierung mit Rang 5 wurden zudem mit 40 Punkten belohnt. In der Gesamtwertung befindet sich die Biathletin des SC Schönwald damit ebenfalls weiter auf dem Vormarsch. Dort verbesserte sie sich vom 20. auf den tollen 18. Platz mit jetzt 244 Punkten.
Die Wettkämpfe bei den Damen werden mit dem Massenstart am Samstag, um 13.10 Uhr fortgesetzt, bevor es in der Staffel am Sonntag um 12.45 Uhr zu einem weiteren sicherlich heiß umkämpften „Showdown“ kommen wird.
Das breite Lächeln von Janina Hettich war auch unter der Maske zu erahnen und die strahlenden Augen zeugten von der Zufriedenheit der aufstrebenden Biathletin. „Heute habe ich mich sowohl in der Loipe als auch am Schießstand richtig wohl gefühlt, mit dem Einzelrennen kann ich ohne Abstriche restlos zufrieden sein“, bilanzierte sie einen Wettbewerb, der Janina Hettich wieder ein Stück weiter an die Weltklasse heran brachte
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Gutes Massenstartrennen von Janina Hettich zu Abschluss des Weltcups in Oberhof – 18. Rang mit lediglich zwei Schießfehler – Platz in den Top 20 im Gesamtweltcup

Nach ihrem ersten Weltcupsieg mit der Staffel wollte Janina Hettich sich mit einem guten Resultat im Massenstart von Oberhof verabschieden und ihren Platz als Nummer 3 des deutschen Teams im Gesamtweltcup weiter festigen.
Dass die Biathletin des SC Schönwald diesen Wettbewerb mag, zeigte schon der 10. Platz in ihrem ersten Massenstartrennen in Hochfilzen. Läuferisch stellte der Massenstart jedoch enorm hohe Anforderungen, musste doch der nicht nur von Janina Hettich gefürchtete „Birxsteig“ fünf Mal bewältigt werden.
Sie konnte bis zum ersten Schießen im Feld der 30 besten Biahtletinnen gut „mitschwimmen“, musste dann jedoch eine Strafrunde in Kauf nehmen. Auf der folgenden Laufrunde verlor sie fast keine Zeit auf die Spitze, eine weitere Strafrunde beim zweiten Liegendschießen warf die 24-jährige Lauterbacherin jedoch mit einem Rückstand von 1:16 Minute nach knapp der Hälfte des Rennens auf Platz 26 zurück.
Davon ließ sich die in diesem Winter unheimlich konstante Biathletin keineswegs beeindrucken. Nach einem makellosen ersten Stehendschießen stand bereits der 23. Rang im Zwischenklassement zu Buche. Während viele Konkurrentinnen bei den letzten 5 Schuss „federn lassen mussten“, zog Janina Hettich ihre Schießserie sauber durch und konnte ihren Rückstand auf die Spitze mit nur noch 49 Sekunden auf Platz 18 liegend deutlich drücken. Nach den vielen schweren Weltcuprennen verlangte Janina Hettich die letzte Runde alles ab, trotzdem lieferte sie sich dort ein Duell um Rang 17 mit der Zweiten des Gesamtweltcups 2019, Lisa Vittozzi aus Italien, das die erfahrene Italienerin letztlich knapp für sich entscheiden konnte.
Den 18. Platz im erst zweiten Massenstartrennen mit lediglich 2 Fehlern und einem Gesamtrückstand von nur 1:14 Minute kann Janina Hettich als weiteren Erfolg in dieser Saison verbuchen. Ein Blick auf die einzelnen Rundenzeiten zeigt, dass sie bei fehlerfreiem Schießen, wie in Runde 3 und 4 mit der 7. und 8. Teilzeit mit der erweiterten Weltspitze mithalten kann.
Den Massenstart gewann die laufstarke Französin Julia Simon (3 Fehler) nur ganz knapp vor der wieder enorm starken Franziska Preuß (2 Fehler + 0:04 Minute) und der Schwedin Hanna Oeberg (3 Fehler + 0:12 Minute).
Einmal mehr konnte Denise Herrmann die reine Laufbestmarke setzen, 4 Schießfehler warfen sie jedoch auf Rang 15 (+ 0:45 Minute) zurück. Maren Hammerschmidt beendete das Massenstartrennen als 29. (4 Fehler + 3:16 Minute).
Durch den Zugewinn von 23 Weltcuppunkten verbesserte sich Janina Hettich mit jetzt 204 Punkten vom 22. auf den 20. Platz in der Gesamtwertung.
Nach zwei Wochen in Oberhof zieht der Weltcuptross nun nach Antholz/Südtirol um, wo für die Damen am 21.1. ein Einzelwettbewerb über 15 und am 23.1. ein Massenstartrennen stattfindet. Abschließend messen sich die Biathlonnationen am 24.1. in einem weiteren Staffelwettbewerb, bevor am 10. Februar im slowenischen Pokljuka die Weltmeisterschaften beginnen.
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Erster Weltcupsieg für Janina Hettich mit der Staffel in Oberhof – Deutsche Damen beeindrucken – Lauterbacher Biathletin am Schießstand nervenstark

Mit einer unglaublich couragierten Leistung meldeten sich die deutschen Biathletinnen in der absoluten Weltkl
asse zurück. Wer geglaubt hatte, das deutsche Damenteam befinde sich in einer leichten Krise, „der konnte sich beim Staffelrennen in Oberhof erfreut die Augen reiben“.
Von Beginn an waren die bis in die Haarspitzen motivierten Läuferinnen „voll im Bild und bestimmten die Staffel entscheidend mit“.
Startläuferin Vanessa Hinz, fast schon eine Spezialistin für diese Aufgabe, legte mit ihrem Auftritt mehr als eine sehr gute Grundlage für ihre drei Teamkolleginnen. Fehlerfrei, ohne Nachlader und stark in der Loipe, wie selten in dieser Saison, konnte Sie nur knapp hinter Italien und Frankreich mit einem Rückstand von lediglich 11 Sekunden Janina Hettich in die Spur schicken.

Clever lief die 24-jährige im Bereich der absoluten Spitzengruppe mit. Nach einem erneuten genialen Liegendschießen ohne Nachlader, konnte Janina Hettich sogar zur Spitze aufschließen und als Zweite zusammen mit der Führenden Linn Persson aus Schweden wieder in die Spur gehen. Auf der zweiten Laufrunde konnte sie sich mit einer tollen kämpferischen Leistung weiter in der absoluten Spitzengruppe halten. Lediglich beim Stehendanschlag „wackelte“ die Lauterbacher Biathletin ein wenig. Nach zwei Fehlern und einem weiteren Fehlschuss bei einem Nachlader, brachte sie jedoch nervenstark den letzten Nachlader ins Ziel. Trotzdem war ihr Rückstand danach mit 24 Sekunden gering. In der Loipe verlor sie auf der Schlussrunde noch einige Sekunden und übergab mit 34 Sekunden Rückstand gleichauf mit der Russin Larisa Kuklina auf Rang 4 und 5 an Denise Herrmann.
Die in diesem Winter immer wieder etwas „gescholtene Vorzeigebiathletin“ knüpfte in der Staffel an frühere absolute Spitzenleistungen an. Gleich mehrere Konkurrentinnen „ließ sie stehen“ und überzeugte mit nur zwei Nachladern am Schießstand absolut. So brachte Denise  Herrmann die deutsche Staffel auf Platz 2, nur 3 Sekunden hinter Weißrussland. Wahrscheinlich das beste Staffelrennen ihrer bisher schon so erfolgreichen Karriere lieferte dann Schlussläuferin Franziska Preuß ab. Auf der für sie ungewohnten letzten Position beeindruckte die 26-jährige und lieferte der Weißrussin einen großen Kampf, den sie nach fehlerfreiem Liegendschießen und brillanten, schnellen 5 Treffern zum Schluss stehend, nervenstark klar für sich entschied.
Überglücklich und befreit vielen sich die vier deutschen Biathletinnen nach diesem grandiosen Sieg im Zielraum in die Arme. Platz 2 belegte Weißrussland (0 Fehler/9 Nachlader + 0:17 Minute) vor Schweden (0 Fehler/5 Nachlader + 0:36 Minute). Weit abgeschlagen landeten die favorisierten Teams aus Frankreich auf Rang 5. (2 Strafrunden/10 Nachlader + 1:48 Minute) und Norwegen auf Platz 7 (2 Strafrunden/15 Nachlader + 2:46 Minute).  
Die Staffel in Oberhof hat gezeigt, dass das deutsche Biathlon Damenteam mit jeder Mannschaft der Welt mithalten kann, wenn, wie bei diesem Rennen alle vier Teammitglieder ihr Leistungsvermögen abrufen können. Die deutschen Damen hoffen nun, dass sie in der nächsten Staffel in Antholz/Südtirol und danach bei der Weltmeisterschaft in Slowenien ebenfalls um die Spitzenplätze mitlaufen und –schießen können.

Für Janina Hettich war der erste Weltcupsieg bei ihrem erst dritten Einsatz in einer Damenstaffel ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. „Zusammen mit meinen Teamkolleginnen gegen die besten Teams der Welt mit zahlreichen Spitzbiathletinnen zu bestehen, macht mich stolz und glücklich und gibt mir weiteren Auftrieb für die kommenden Aufgaben“, so Janina Hettich. 
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Janina Hettich etabliert sich in der erweiterten Weltelite –
Erneute Top 15-Platzierung sichert Startplatz im Massenstart – Lauterbacher Biathletin verbessert sich im Gesamtweltcup auf Platz 22

 
Während die meisten deutschen Spitzenbiathletinnen mit ihren Leistungen in den letzten Rennen wenig zufrieden waren, zeigte Janina Hettich weiter konstant sehr gute Rennen und etablierte sich mit ihrer bereits vierten Top 15 Platzierung in der erweiterten Weltspitze.
 
Zu Beginn der zweiten Weltcupwoche in Oberhof mussten sich 101 Biathletinnen im Sprint über 7,5 km beweisen. Aufgrund ihrer guten Weltcupplatzierung konnte Janina Hettich das Rennen bereits früh mit Startnummer 22 aufnehmen. Sie teilte sich den Wettbewerb klug ein und überzog vor allem das Tempo auf der ersten Laufrunde nicht. Beim Liegendanschlag konnten die Fernsehzuschauer erneut eine Kostprobe der „Sahnedisziplin“ von Janina Hettich bewundern. Ohne Fehler stürmte sie auf Rang 24 liegend mit lediglich 28 Sekunden auf die Führende wieder in die Loipe. Im stehenden Anschlag zeigte sie eine weitere Meisterleistung. Nach dem Motto, „Treffer vor Zeit“, gelang es ihr auch die zweite Serie sicher ins Ziel zu bringen. Die beiden tollen Schießeinlagen und eine gute Laufleistung brachten die 24- jährige Biathletin des SC Schönwald bis auf den 12. Platz nach vorne. Auf der schweren Schlussrunde, „die der einen oder anderen Sportlerin den Zahn zog“, sah man wieder eine sich völlig verausgabende Janina Hettich. Belohnt wurde sie mit dem hervorragenden 13. Platz mit einem Rückstand von lediglich 57 Sekunden auf die Siegerin, die trotz einer Strafrunde einmal mehr Tirill Eckhoff aus Norwegen hieß. Dahinter sicherte sich die Gesamtweltcupsiegerin des letzten Winters Dorothea Wierer aus Italien fehlerfrei Platz 2 (+ 0:09 Minute). Erneut aufs Podest lief die starke Österreicherin Lisa Theresa Hauser (0 Fehler/ + 0:13 Minute).
 
Leicht verbessert, jedoch mannschaftlich noch ausbaufähig, zeigte sich das gesamte deutsche Biathlonteam. Franziska Preuß war mit einer gleichmäßig sehr guten Leistung in der Loipe und beim Schießen auf Rang 6 (1 Fehler + 0:34 Minute) wieder beste deutsche Biathletin. Durch drei Schießfehler verpasste Denise Herrmann als 15. (+ 1:07 Minute) eine Spitzenplatzierung. Gut erholt zeigte sich Maren Hammerschmidt auf Rang 17. (0 Fehler + 1:09 Minute). Weiter etwas hinterher hinkt Vanessa Hinz, die mit dem 31. Platz (1 Fehler + 1:30 Minute) nicht zufrieden war. Abgeschlagen auf Rang 80 beendete Anna Weidel (3 Fehler + 3:25 Minute) den zweiten Sprint von Oberhof.
Mit diesem erneut tollen Ergebnis sicherte sich Janina Hettich weitere 28 Weltcuppunkte und rückte in der Gesamtwertung mit 181 Punkte auf Platz 22 vor. Durch die Platzierung unter den besten 25 ist ihr der Startplatz im Massenstart am Sonntag, um 15 Uhr sicher. Auch für die Damen-Staffel am Samstag um 14.45 Uhr hat sie sich mit der ausgezeichneten Sprintleistung erneut ins Gespräch gebracht. Die Nominierung für die Staffel steht jedoch noch aus.
Glücklich zeigte sich Janina Hettich nach dem Sprint vor allem „dass es beim Schießen nach wie vor optimal läuft. Auch auf ihre läuferische Leistung kann sie stolz sein, „wenn auch die schwere Strecke in Oberhof, vor allem in der letzten Runde, alles abverlangt.“  
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Ausgezeichneter 4. Platz für Janina Hettich und Erik Lesser in der Single-Mixed-Staffel von Oberhof – Tolle Erfahrung für Lauterbacher Biathletin – Deutsches Duo bietet stärkster Konkurrenz Paroli

Groß war die Freude bei Janina Hettich für die unverhoffte Berücksichtigung in der Single-Mixed-Staffel am vergangenen Sonntag zusammen mit Erik Lesser in Oberhof/Thüringen.
Motiviert nach einem starken Auftritt im Verfolger stand die 24-jährige zusammen mit der absoluten Weltelite unter anderem Tirill Eckhof Norwegen, Hanna Oeberg Schweden, Julia Simon Frankreich, Dorothea Wierer Italien und weiteren Weltklassebiathletinnen an der Startlinie.
Leider begann der erste Single-Mixed-Start für Janina Hettich mit einer Schrecksekunde.
„Die US-Amerikanerin ist mir über den Ski gefahren, sodass ich gestürzt bin“, berichtete sie später an den Bildschirmen. Zwar befand sie sich dadurch nach der ersten Runde im hinteren Bereich der 25 Staffeln, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und räumte liegend alle Scheiben ab, sodass der Rückstand danach nur 7 Sekunden betrug. Sehr gut war auch ihr erstes Stehendschießen mit nur einem Nachlader, sodass der Rückstand von Janina Hettich auf die Spitze beim 1. Wechsel lediglich 26 Sekunden betrug.
Der erfahrende Staffelläufer Erik Lesser zeigte einmal mehr seine ganze Klasse. Auf seiner ersten Runde fielen alle 10 Scheiben und er konnte Janina Hettich auf Rang 3 liegend, jedoch dicht gefolgt von weiteren Staffeln eine gute Ausgangsposition für deren zweiten Teil mit auf den Weg geben. Janina Hettich versuchte den großen Biathlonnationen Paroli zu bieten, was ihr mit lediglich zwei Nachladern und einer guten läuferischen Leistung auch gelang. So konnte sie sogar Tirill Eckhof, die allerdings in die Strafrunde musste, überholen. Nach einer tollen Leistung in ihrer ersten Single-Mixed-Staffel übergab sie an Position 5 mit einem Rückstand von lediglich 50 Sekunden, jedoch nur wenige Sekunden hinter Rang 3 auf Erik Lesser. Dieser bot den Staffeln aus Norwegen, Weißrussland und Canada einen tollen Kampf ums Podium. Erst durch zwei Nachlader beim letzten Schießen musste der Routinier im deutschen Team den Norweger Johannes Tinges Boe ziehen lassen.
Den Staffelsieg sicherte sich Frankreich mit nur 3 Nachladern vor Schweden (5 Nachlader + 0:39 Minute) und Norwegen (3 kurze Strafrunden/8 Nachlader + 0:44 Minute), dem deutschen Team (6 Nachlader/ + 1:02 Minute) und deutlich vor den stark eingeschätzten Teams aus Italien, Österreich und Rußland, die lediglich auf den Plätzen 7, 8 und 9 landeten.
Sichtlich gelöst und zufrieden zeigten sich Janina Hettich und Erik Lesser beim Fernsehinterview. „Unser Ziel die Top 6 bei so starker Konkurrenz haben wir mehr als erreicht“, betonten beide unisono. Nach der unerwarteten Nominierung zeigte sich Janina Hettich glücklich über ihre Leistung und auch das Ergebnis mit Platz 4.
Besonders beeindruckte die Biathletin des SC Schönwald wieder einmal am Schießstand. Wiederholt lobten die Reporter an den Bildschirmen die unglaubliche Bilanz von 99 % Trefferquote im liegenden Anschlag in dieser Saison.
Alle Biathleten und Biathletinnen bleiben nach diesem Rennwochenende in Oberhof, wo auch die nächsten Wettbewerbe stattfinden. Nach einer kurzen Pause starten die Damen am Donnerstag, 14.1. mit einem Sprint. Am 16.1. findet ein Staffelrennen statt, die Wettkämpfe in Oberhof werden dann am 17.1. mit einem Massenstartrennen beendet.   

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Aufholjagd von Janina Hettich mit Verbesserung um 16 Plätze – Beste Einzelzeit der deutschen Biathletinnen im Verfolger von Oberhof – Lauterbacherin verteidigt Platz 24 im Gesamtweltcup


„Nach Platz 44 im Sprint ist eine Verbesserung deutlich in die Weltcuppunkte mein klares Ziel“, zeigte sich Janina Hettich angriffslustig vor dem Verfolger von Oberhof, „wenngleich eine vordere Platzierung aufgrund des Startrückstands von 2:25 Minute nicht mehr machbar ist.“
Zu Beginn des Verfolgers konnte sich Janina Hettich gut an der Konkurrenz orientieren und nach makellosen 5 Schuss arbeitete sie sich um einige Plätze nach vorne. Zu verschmerzen war dann auch, dass beim zweiten Schießen tatsächlich nach über 80 Treffern liegend in Folge ein Geschoss sein Ziel nicht fand. Nach der Hälfte des Rennens war der Rückstand zur Spitze damit nur auf 3:04 Minute angewachsen.
Jetzt ging der Verfolger für Janina Hettich erst richtig los. Während zahlreiche Konkurrentinnen vor allem am Schießstand schwächelten, holte die Biathletin des SC Schönwald, auch dank zweier grandioser Schießeinlagen ohne Fehler stehend, Platz um Platz auf. Im Zielraum stand ein sehr guter 28. Rang mit nur einem Fehler und einem Rückstand von 3:24 Minute auf der Anzeigetafel von Oberhof. Auf Rang 23 fehlten ihr lediglich 5 Sekunden. Damit verlor die 24-jährige im Verfolger nicht einmal eine Minute auf die Spitze, gemessen am Startrückstand. Lohn für sie waren 13 Weltcuppunkte und die Verteidigung des 24. Platzes im Gesamtweltcup. Beeindruckend ist auch ein Blick auf die Leistung im Verfolger ohne die Startrückstände. In dieser, allerdings inoffiziellen Wertung, nimmt Janina Hettich den 14. Rang ein, noch vor allen anderen vier deutschen Biathletinnen. Entsprechend zufrieden war sie mit ihrer eigenen Leistung, „hat doch der Verfolger von Oberhof gezeigt, dass meine sehr guten Platzierungen in Hochfilzen keine Eintagsfliegen waren.“
Diese tolle Leistung honorierte das deutsche Trainerteam mit einer Nominierung für die Schwarzwälderin in der Single-Mixed-Staffel an der Seite von Erik Lesser am Sonntag.
Der starke Verfolger von Janina Hettich war im deutschen Damenteam insgesamt leider lediglich ein Lichtblick.
Franziska Preuß verlor nach 4 Schießfehlern 4 Plätze und erreichte als erste Dame des Teams erst auf Rang 18 das Ziel (+ 2:30 Minute). Überhaupt nicht lief es für Denise Herrmann, die 17 Plätze verlor und nach indiskutablen 7 Fehlern lediglich 32. wurde (+ 3:38 Minute). Verbessert zeigte sich Vanessa Hinz, die mit einem Fehler 12 Plätze gut machte und als 21. den Zielstrich überquerte (+ 2:57 Minute). Auch Anna Weidel konnte sich deutlich vom 49. Startrang auf den 36. Platz verbessern (1 Fehler + 4:00 Minute).
Den Sieg machten einmal mehr die Norwegerinnen unter sich aus. Tirill Eckhof konnte sich trotz zweier Fehler gegen ihre makellos schießende Teamkollegin Marte Olsbu Roeiseland im Zielsprint durchsetzen. Erneut ein tolles Rennen lieferte Lisa Theresa Hauser aus Österreich, die ihren 3. Platz vom Vortag souverän verteidigte (1 Fehler + 0:43 Minute).
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Janina Hettich erneut in den Top 15 im Weltcup – Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft geschafft – Platz 13 im Sprint von Hochfilzen nach weiterer fehlerfreien Schießleistung – Platz 28 im Gesamtweltcup

Mit einem weiteren grandiosen Sprintrennen schaffte Janina Hettich bereits nach wenigen Wettbewerben die Qualifikationsnorm für die Biathlon Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Zum zweiten Mal binnen Wochenfrist schaffte es die 24-jährige in die Top 15 der Biathlonelite. Bereits im dritten Rennen in Folge war sie hinter Franziska Preuss zweitbeste Biathletin im deutschen Team.
Wie schon bei zahlreichen Wettbewerben zuvor ging die Lauterbacherin das Rennen kontrolliert an, um keinesfalls zu überziehen. Erneut zahlte sich dies am Schießstand aus, denn im Liegendschießen war Janina Hettich wieder „eine Bank“. 5 Treffer und ein Rückstand von 19 Sekunden brachten sie danach auf den 26. Platz im Feld der 106 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt. In der zweiten Laufrunde war die Biathletin des SC Schönwald „voll da“ und büßte bis zum Stehendschießen lediglich 14 Sekunden auf die Spitze ein. Auch in diesem Anschlag klappten alle Scheiben um, sodass Janina Hettich mit einem freudigen Lächeln im Gesicht mit einem Rückstand von lediglich 39 Sekunden auf Rang 14 die letzten 2,5 km in Angriff nehmen konnte. Dort verlor sie zwar viel Zeit auf die Siegerin Tirill Eckhoff, die die deutlich beste Laufzeit erzielte, nicht jedoch auf ihre unmittelbaren Konkurrentinnen um einen Top 15 Platz, im Gegenteil, sie konnte noch eine Position gut machen und sicherte sich einen tollen 13. Platz (0 Fehler + 0:59 Minute). 
Wie bei den Männern am Vortag gab es bei den Damen ein rein norwegisches Podium. Tirill Eckhoff (1 Fehler) siegte vor Ingrid Landmark Tandrevolt (0 Fehler +0:08 Minute) und Marte Olsbu Roeiseland (1 Fehler + 0:25 Minute).
 
Das Podium ganz knapp verpasste als 4. die derzeit beste deutsche Biathletin Franziska Preuss um wenige Zehntelsekunden (1 Fehler + 0:25 Minute). Die weiteren deutschen Biathletinnen konnten die eigenen und die Erwartungen des Trainerstabes nicht ganz erfüllen.
Denise Herrmann landete auf Platz 23 (3 Fehler + 1:22 Minute), ihr folgte Vanessa Hinz auf Rang 26 (1 Fehler + 1:25 Minute). Für Maren Hammerschmidt stand ein 28. Platz (1 Fehler + 1:28 Minute) in der Ergebnisliste. Die wieder in das Weltcupteam aufgerückte Anna Weidel konnte sich als 43. (1 Fehler + 1:43) ebenfalls noch einen Platz im Verfolger der besten 60 sichern. Dieser Wettbewerb findet bereits am Samstag ab 15 Uhr statt.
Janina Hettich zeigte sich beim Fernsehinterview gelöst. „Ich freue mich sehr, dass ich eines meiner Ziele, die Norm für die WM, bereits so früh geschafft habe.“ Auf höhere Ziele als die letzten beiden Top 15 Platzierungen angesprochen, gab sie sich bescheiden. „Mein Ziel ist es, regelmäßig in die Top 15 bzw. Top 20 zu laufen“, sagte die sympathische Schwarzwälderin.
Herausragend ist derzeit ihre Schießbilanz mit einer Trefferquote von 91 % befindet sie sich unter den Top 10 der Biathlonelite im Weltcup.
Im Verfolger will sie die Platzierung aus dem Sprint so gut es geht verteidigen um weiter Punkte in der Weltcupgesamtwertung zu ergattern. Dort konnte sie sich zwischenzeitlich auf den 28. Rang verbessern. Sollte es ihr gelingen unter die besten 25 zu kommen, wäre ihr auch ein Startplatz im Massenstart am kommenden Sonntag um 14.25 Uhr sicher.



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Erste Weltcuppunkte für Janina Hettich beim Auftakt in die neue Saison in Kontiolathi in Finnland

Platz 36 bei nur 2 Schießfehler zum Auftakt im Einzel über 15 km – 55. Platz im Sprintwettkampf stellt Lauterbacher Biathletin nicht zufrieden
Nach einer sehr guten Vorbereitung mit dem Höhepunkt dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Einzel bereits im September sicherte sich Janina Hettich dieses Jahr souverän einen Platz im deutschen Weltcupteam gleich zum Auftakt der neuen Saison. Diese startete unter nicht ganz einfachen (Corona) Bedingungen mit dem Einzelrennen über 15 km im finnischen Kontiolathi.
Auf einer schweren Strecke mit weichem Schnee fand Janina Hettich gut ins Rennen und lag nach der ersten fehlerfreien Schießeinlage mit nur 17 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf Rang 21. Eine Strafminute nach einem Fehlerschuss beim Stehendschießen warf Sie dann im Klassement etwas zurück, bevor die Biathletin des SC Schönwald im zweiten Liegendschießen erneut alle Scheiben abräumen konnte und sich dadurch wieder auf den 27. Rang verbessern konnte. Ein weiterer Fehlschuss im letzten Stehendanschlag konnte die sehr gute Schießleistung der Lauterbacherin keineswegs trüben. Nicht hundertprozentig zufrieden zeigte sich die ehrgeizige 24-Jährige mit der Laufleistung. „Ich bin zwar ganz gut in das Rennen hinein gekommen, aber ab der dritten Runde habe ich mich auf dem schweren Kurs nicht mehr so leicht getan. Mit der Schießleistung bin ich ganz zufrieden, da konnte ich umsetzen, was ich mir vorgenommen habe“, bilanzierte Sie.
In einem Rennen, das von sehr guten Schießleistungen geprägt war, belegte Janina Hettich letztlich den 36. Rang unter über 100 Starterinnen mit zwei Schießfehlern und einem Rückstand von 3:49 Minute auf die Siegerin. Sie sicherte sich somit bereits im ersten Wettbewerb einige Weltcuppunkte.
Dramatisch endete der Einzelwettbewerb an der Spitze. Dorothea Wierer aus Italien (0 Fehler) konnte Denise Herrmann (1 Fehler) gerade noch um 0,8 Sekunden distanzieren. Das Podest komplettierte die ebenfalls fehlerfreie Johanna Skottheim aus Schweden (+ 0:24 Minute).
Im deutschen Team überraschte Maren Hammerschmidt mit einem sehr guten 12. Platz (1 Fehler + 2:05 Minute). Die laufstarke Franziska Preuss erreichte nach drei Strafminuten für drei Fehler als 18. das Ziel (+ 2:41 Minute). Direkt hinter Janina Hettich belegte Vanessa Hinz (2 Fehler + 3:51 Minute) den 37. Platz. Abgeschlagen auf Rang 68 beendete Anna Weidel (4 Fehler + 6:23 Minute) das erste Weltcuprennen der Saison.
 
Gleich am nächsten Tag stand mit dem Sprint über 7,5 km und zweimaligem Schießen eine weitere Bewährungsprobe für die weltbesten Biathletinnen in Kontiolathi in Finnland an. Janina Hettich nahm sich vor, über eine gute Schießleistung und einer Steigerung in der Loipe ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen.
Wie am Vortag gelang ihr ein guter Einstieg in den Sprintwettkampf. Nach einer schnellen aber kontrollierten Auftaktrunde in der Loipe und eine konzentrierte Schießleistung ohne Fehler im Liegendschießen stand ein toller 15. Zwischenrang in der Ergebnisliste. Allerdings musste sie dann, wie bereits am Vortag im Stehendschießen zwei Fehlschüsse, verbunden mit zwei Strafrunden, hinnehmen. Damit war eine gute Platzierung nicht mehr machbar. Mit dem 55. Platz und einem Rückstand von 2:17 Minute verpasste sie die Weltcuppunkte deutlich.
Den Sprintwettkampf gewann die überragende Hanna Oeberg aus Schweden vor den ebenfalls fehlerfrei schießenden Norwegerinnen Marte Roeiseland (+ 0:24 Minute) und Karolina Knotten (+ 0:38 Minute).
Aus dem deutschen Team überzeugte erneut Maren Hammerschmidt mit einem tollen 9. Platz (0 Fehler + 0:59 Minute). Franziska Preuss landete auf Rang 23 (2 Fehler + 1:27 Minute).
Vanessa Hinz überquerte als 32. (1 Fehler + 1:46 Minute) und Denise Herrmann auf Rang 38 (3 Fehler + 1:51 Minute) den Zielstrich. Das Debüt im Weltcup endete für Sophia Schneider auf dem 87. Rang (3 Fehler + 3:18 Minute).
Mit dem 55. Platz zeigte sie Janina Hettich natürlich nicht zufrieden. „Die beiden Fehler beim letzten Schießen waren schon ärgerlich und auch die selektive Strecke in Kontiolathi liegt mir nicht besonders“, sagte sie.
Allerdings finden mit dem nächsten Sprintwettbewerb, der Staffel und dem Verfolger vom kommenden Donnerstag an auch die nächsten drei Wettbewerbe in Kontiolathi in Finnland statt. Janina Hettich will diese Rennen nutzen um wieder näher an die Spitze im Biathlon Weltcup heran zu kommen.    

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Janina Hettich gewinnt überraschend deutschen Meistertitel im Einzel über 12,5 km – Sehr guter 4. Platz im Sprint – Weitere Medaille im Verfolger - Meisterschaften zählen für die Nominierung im Weltcup

Schon fast traditionell werden die deutschen Biathlon-Meisterschaften auf Rollerski im Sommer ausgetragen. Nach einem intensiven Sommertraining durfte man gespannt sein, wie der Formtest, gleich verbunden mit der deutschen Meisterschaft, ausfällt. Von den absoluten Top-Athletinnen mussten lediglich Karolin Horchler und Vanessa Hinz verletzungsbedingt absagen.
Bei den Wettbewerben in Altenberg/Erzgebirge ging es nicht nur um nationale Titel, sondern auch um sich für die ersten Weltcup-Rennen des Winters zu empfehlen.
Die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich hatte im Sommer ausgezeichnet trainiert und wollte beim ersten Höhepunkt ihre Form unter Beweis stellen, um mit guten Leistungen Argumente für das Weltcup-Team zu sammeln.
An den Start im Einzelwettbewerb über 12,5 km gingen 35 Biathletinnen, darunter auch einige tschechische Gaststarterinnen. Bei vier Schießeinlagen galt es insgesamt 20 Schuss ins Ziel zu bringen. Jeder Fehlschuss wurde mit einer Zeitstraße von 45 Sekunden bestraft.
Janina Hettich legte auf der Laufstrecke ein hohes, aber kontrolliertes Tempo vor. Am Schießstand, an dem sie im letzten Winter immer wieder Probleme hatte, zeigte sie, dass das intensive Schießtraining ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Nach drei fehlerfreien Schießen blieb lediglich beim letzten Anschlag eine Scheibe stehen.
Mit einer guten Laufzeit und nur 45 Strafsekunden unterbot Janina Hettich mit Startnummer 32 sämtliche Konkurrentinnen vor ihr deutlich und sicherte sich so ihren ersten deutschen Meistertitel bei den Damen. Lediglich die letzte Biathletin, Maren Hammerschmidt (1 Fehler), kam ihr mit einem Rückstand von 17 Sekunden noch nahe und gewann Silber. Dritte der Meisterschaften wurde Weltmeisterin Denise Herrmann (5 Fehler/+ 1:04 Minute), die erwartungsgemäß schnellste Läuferin war. Auf Rang 4 landete Franziska Hildebrand (1 Fehler/+ 1:47 Minute) vor der fehlerfreien Stefanie Scheerer (+ 2:30 Minute). Hinter Anna Weidel (3 Fehler/+ 2:32 Minute) belegte Franziska Preuß Rang 7 (5 Fehler/+ 2:36 Minute).
Sichtlich erleichtert konnte Janina Hettich im Ziel jubeln. „Heute hat endlich mal wieder alles funktioniert. Beim Laufen gibt es noch etwas Luft nach oben, da war ich im Training sogar schon etwas besser. Aber mit nur einem Fehler bei 20 Schuss, da kann ich sehr zufrieden sein,“ freute sich die 24-jährige, die weiterhin für den SC Schönwald startet.
Gleich am nächsten Tag galt es für die deutschen Spitzenbiathletinnen sich im Sprint über 7,5 km erneut zu präsentieren. Dieses Mal ließ die Favoritin Denise Herrmann nichts anbrennen. Fehlerfrei schießend gewann sie deutlich vor der überraschenden Vizemeisterin Sophia Schneider (1 Fehler/ + 1:14 Minute) die, wie so oft, laufstark ihre sonstige Wackeldisziplin am Schießstand sehr gut im Griff hatte. Das Podest komplettierte Franziska Preuß (1 Fehler/ + 1:23 Minute). Janina Hettich zeigte einen Tag nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft wieder ein gutes Rennen und platzierte sich als 4. (1 Fehler/ + 1:40 Minute) erneut sehr gut. Damit lag sie deutlich vor Maren Hammerschmidt (6./+ 2:10 Minute), Stefanie Scheerer (7./+ 2:19 Minute) Anna Weidel (10./+ 2:28 Minute), Franziska Hildebrand (11./+ 2:31 Minute) und Marion Deigentesch (12./+ 2:31 Minute).

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Janina Hettich erneut in der Lehrgangsgruppe 1a der Spitzenbiathletinnen des deutschen Skiverbandes

Mit Spannung erwartet wurde von zahlreichen Biathletinnen und Biathleten die Kadereinteilung des deutschen Skiverbandes mit den verschiedenen Lehrgangsgruppen für 2020/2021.
Mit Kristian Mehringer (Leiter Disziplintrainer) und Florian Steirer (Disziplin-Trainer) gehen die Damen der nationalen Spitze in der Lehrgangsgruppe Ia in ihre dritte Saison. Die gesamte Trainingsgruppe besteht aus Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler, die den sogenannten Olympiakader-Status besitzen, sowie aus Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und erfreulicherweise weiter auch mit Janina Hettich, die alle drei den sogenannten Perspektivkader-Status besitzen.
Nicht mehr in der Lehrgangsgruppe Ia vertreten ist Anna Weidel, die zusammen mit Marion Deigentesch, Juliane Frühwirt, Stefanie Scherer, Sophia Schneider, Vanessa Voigt und Hanna Kebinger künftig der Lehrgangsgruppe Ib, der sogenannten „zweiten Reihe“ angehören wird.
 
Für das erste Weltcup-Trimester, ungefähr ein Drittel der Saison sind Denise Herrmann, Franziska Preuß und Vanessa Hinz gesetzt. Voraussetzung hierfür war eine Medaille bei der Weltmeisterschaft oder eine TOP 15 Platzierung im Gesamtweltcup.
Für die anderen vier Biathletinnen der Lehrgangsgruppe Ia, darunter Janina Hettich, gilt es sich nun über die Sommermonate bis zum Saisonstart im Weltcup am 28. November 2020 in Kontiolathi/Finnland einen der drei noch offenen Plätze zu sichern, was das erklärte der Ziel der 23-Jährigen, die weiterhin für den SC Schönwald startet, ist.
Maßgeblich sind nicht nur die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften, die im Sommer stattfinden, sondern auch die Leistungen während der Trainingslager und bei internen Wettkämpfen. „Zur Vorbereitung nach Muonio in Lappland werden sieben bis acht Damen mitgenommen und dann wird entschieden, wer die drei offenen Startplätze erhält“, berichtete Bundestrainer Kristian Mehringer.
 
Groß war die Freude bei Janina Hettich über die Nominierung. „Für mich ist es wichtig, dass ich weiterhin in der Gruppe der national besten Biathletinnen trainieren kann, das bringt mich weiter voran“, bilanzierte sie.
Derzeit kann die Lauterbacher Biathletin relativ normal trainieren. Trotz der Einschränkungen ist sie mit Training, Praktikum und Studium voll ausgelastet.
Seit Ende April läuft ihr Training wieder auf Hochtouren, unter Auflagen am Stützpunkt, aber sie absolviert auch viele Einheiten, nach einen entsprechenden Trainingsplan, von zu Hause aus.
„Derzeit steht ausgiebig Grundlagentraining mit langen Laufeinheiten, Radfahren, Skirollern und Krafttraining auf dem Programm, dazu gehört natürlich auch das Grundlagenschießen“, erzählt die junge Biathletin.
Besonderes Augenmerk in der Vorbereitung wird Janina Hettich auf das Schießtraining legen. Ein neuer Schießtrainer beim DSV und ein weiterer Verantwortlicher im Schwarzwald sollen helfen die Leistungen am Schießstand zu optimieren. „Ich bin zuversichtlich, dass so und auch mit viel mentalem Training, das Schießen in der kommenden Saison wieder erfreulicher wird“, hofft sie. Dabei spielt sie auf den vergangenen Winter an, wo sie sich zwar ab Dezember für den Rest der Saison in der Weltcup-Mannschaft etablieren konnte, wo aber immer wieder durch durchwachsene Leistungen am Schießstand die tollen Laufleistungen nicht belohnt wurden und sie dadurch manche vordere Platzierung in den TOP 15 oder gar TOP 10 verpasste.
Zahlreiche Fans aus ihrer Heimat Lauterbach und Umgebung aber auch aus ihrer sportlichen Heimat in Schönwald und weit darüber hinaus würden sich sehr freuen, wenn die ehrgeizige Spitzensportlerin „weiter ihren Weg geht“, sich im kommenden Winter für das Weltcup-Team qualifiziert und dann die ohnehin schon spannenden Biathlonwettkämpfe für die heimischen Fans vor allem an den Bildschirmen noch attraktiver werden.  
 
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Vier Schießfehler werfen Janina Hettich auf Platz 62 zurück -
Denise Herrmann gewinnt Sprint in Nove Mesto/Tschechien vor leeren Rängen

Nach einer kurzen Wettkampfpause nach den Weltmeisterschaften stand im tschechischen Nove Mesto die nächste Bewährungsprobe für die Weltelite im Biathlon an.
Kurios und wohl einmalig waren die Bedingungen im ansonsten immer ausverkauften Biathlonmekka in Tschechien. Aufgrund des Corona-Virus fand der Wettkampf unter Ausschluss der Fans vor leeren Rängen statt.
Wie schon oft in dieser Saison waren auch bei diesem Sprintrennen über 7,5 km mit zwei Schießeinlagen die Bedingungen am Schießstand schwierig. Nur 6 der 98 Läuferinnen trafen alle 10 Ziele und kamen ohne Strafrunde aus.
Janina Hettich deren läuferische Form weiterhin konstant gut ist, nahm sich vor über möglichst sichere Schießleistungen ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Wie so oft ging sie das Rennen kontrolliert an, musste jedoch bereits beim Liegendschießen zwei Strafrunden in Kauf nehmen und fand sich danach mit einem Rückstand von 1:09 Minute auf dem 66. Platz wieder. Auf der Strecke konnte die Lauterbacher Biathletin dann zwar zahlreiche Plätze gut machen, zwei weitere Schießfehler verbunden mit weiteren Strafrunden warfen Janina Hettich nach dem stehenden Anschlag jedoch wieder auf den 64. Rang zurück. Auf der Schlussrunde konnte sie sich noch etwas verbessern und überquerte als 62. mit einem Rückstand von 2:52 Minute den Zielstrich.
Natürlich war die ehrgeizige Biathletin des SC Schönwald, trotz erneut sehr ordentlicher Laufzeit, mit den vier Schießfehlern nicht zufrieden.
Das Sprintrennen gewann in überragender Manier Denise Herrmann ohne Fehler mit Laufbestzeit. Platz 2 ging an die ebenfalls fehlerfrei schießende Französin Anais Bescond (+ 0:27 Minute) vor der Lokalmatadorin Marketa Davidova (1 Fehler/+ 0:50 Minute).
Ein gutes Rennen aus dem deutschen Team zeigte Franziska Preuss als 13. (2 Fehler/ + 1:35 Minute). Vanessa Hinz belegte Rang 28 (2 Fehler/ + 1:50 Minute) vor Karolin Horchler als 31. (1 Fehler/1:55 Minute). Knapp hinter Janina Hettich beendete Franziska Hildebrand auf Platz 65 (4 Fehler/ + 3:00 Minute) das Sprintrennen.
Ein Blick in die Ergebnisliste der reinen Laufzeit zeigte erneut, dass sich Janina Hettich dort überhaupt nicht zu verstecken braucht.
Denise Herrmann setzte einmal mehr die überragende Bestzeit. Franziska Preuss und Vanessa Hinz lagen dort jeweils 0:55 Minute zurück. Janina Hettich benötigte 1:11 Minute mehr als die Siegerin und lag noch knapp vor Franziska Hildebrand (+ 1:12 Minute) und deutlich vor Karolin Horchler (+ 1:29 Minute).
Nach dem Staffelrennen am Samstag werden die Wettkämpfe in Nove Mesto mit einem Massenstart am Sonntag abgeschlossen, bevor der „Weltcuptross“ nach Kontiolathi in Finnland weiter zieht.
Janina Hettich wird weiter an ihren Schießleistungen „feilen“, denn diese sind sicherlich der Schlüssel zu einer möglichen guten oder gar sehr guten Weltcupplatzierung. Dafür hofft die Jüngste im deutschen Team weiterhin in der Weltcupmannschaft berücksichtigt zu werden.
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Janina Hettich für die Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz nominiert

Wettbewerbe finden vom 13. bis 23. Februar statt – DSV Sportführung beruft 11
Biathletinnen und Biathleten

Groß war die Freude am vergangenen Mittwoch bei Janina Hettich als die DSV-Sportführung die Nominierung für die Biathlon-Weltmeisterschaften im Südtiroler Antholz bekanntgab. Zusammen mit Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler bildet sie das Damenteam beim Saisonhöhepunkt.
Bei den Herren erhielten Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Philipp Horn, Philipp Nawrath, Johannes Kühn und Erik Lesser das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen.
 
Für die Damen und die Herren finden vom 13. bis 23. Februar jeweils Wettbewerbe im Sprint, Verfolger, Einzel und Massenstart statt. Zudem gibt es eine Damen- und Herrenstaffel sowie gemeinsam eine Single-Mixed- und eine Mixed-Staffel.
Wie die personelle Zusammensetzung in den einzelnen Rennen aussieht, wird erst vor Ort entschieden. Das deutsche Team darf bei Einzelrennen vier Biathletinnen bzw. Biathleten nominieren. Zusätzlich erhalten alle Weltmeister aus dem vergangenen Jahr ein persönliches Startrecht.
 
Für Janina Hettich bedeutet die Nominierung ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Bereits im Jugend- und Juniorenbereich war sie bei 16 Deutschen Meisterschaften immer auf dem Podium und konnte zahlreiche Titel feiern. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen, an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil. Bereits mit 19 Jahren war sie erstmals im IBU-Cup aktiv. Die Saison 2018/2019 konnte sie dort die Gesamtwertung auf dem tollen 4. Platz abschließen. Ein weiterer Höhepunkt war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. Die diesjährige Saison begann Janina Hettich nochmals im IBU-Cup, bevor sie vor Weihnachten ins Weltcupteam berufen wurde. Seither ist die sympathische Läuferin des SC Schönwald Bestandteil der deutschen Weltcupmannschaft. Nach guten Ergebnissen in den Einzelrennen feierte sie beim letzten Weltcup in Pokljuka/Slowenien in der Mixed-Staffel mit Platz 3 ihre erste Podiumsplatzierung im Weltcup.
 
Bei den Weltmeisterschaften hofft die Jüngste im deutschen Team natürlich auf den einen oder anderen Einsatz. Nur um zu lernen will die ehrgeizige Lauterbacherin jedoch nicht zu den Welttitelkämpfen fahren. Sie will ihre stetig verbesserten Leistungen auch bei der WM zeigen und damit ihre Nominierung rechtfertigen und „vielleicht den einen oder anderen Glanzpunkt setzen.“



 
 
 



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Erstes Podest für Janina Hettich im Biathlon Weltcup

Deutsche Mixed Staffel mit nur 5 Nachladern auf tollem 3. Platz – Biathleten empfehlen sich für die Weltmeisterschaften

Erneut eine tolle Chance sich zu präsentieren erhielt Janina mit der Nominierung für die deutsche Mixed-Staffel im Rahmen der Weltcup-Wettbewerbe im slowenischen Pokljuka.
Da Franziska Preuss in der Single-Staffel eingesetzt wurde und da Denise Herrmann, Arndt Peiffer und Benedikt Doll für die WM geschont wurden, erhielten Philipp Horn, Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz das Vertrauen der deutschen Mannschaftsführung.
Fest entschlossen diese Chance zu nutzen, boten bereits zu Beginn Philipp Horn und Johannes Kühn den Gebrüdern Boe (Norwegen) und den Franzosen Fillon Maillet sowie Desthieux die Stirn.
So betrug der Rückstand auf die Superläufer aus Norwegen und Frankreich lediglich 35 bzw. 16 Sekunden, als Johannes Kühn an Janina Hettich, die die dritte Teilstrecke bestritt, übergab.
Janina Hettich zeigte erneut keine Scheu vor großen Namen, „machte ihr Ding“, verlor zwar etwas auf die Französin Justine Braisaz, holte jedoch gegenüber Norwegen auf. Mit perfekten fünf Treffern nahm sie die Verfolgung der beiden Führenden auf. Bei der zweiten Schießeinlage blieben zwar zwei Scheiben stehen, mit zwei Nachladern, die im Ziel waren, hielt Janina Hettich die deutsche Staffel jedoch klar auf Kurs Podest.
Auf der Schlussrunde sahen die zahlreichen Zuschauer an der Strecke und an den Bildschirmen wieder eine perfekte kämpferische Leistung. Sie holte sogar auf die Führende Braisaz geringfügig auf, vor allem aber verringerte sie den Abstand zur zweitplatzierten Norwegerin um 30 Sekunden und schickte Vanessa Hinz mit nur noch 5 Sekunden Rückstand auf Platz zwei als Dritte auf die Schlussrunde.
Vanessa Hinz, die bei den beiden letzten Damen-Staffeln Probleme am Schießstand hatte, machte ebenfalls ein ganz starkes Rennen und konnte zeitweise Norwegen mit Ingrid Landmark Tandrevolt noch unter Druck setzen. Zwei Nachlader von Hinz entschieden dann den Kampf um Platz 2 zu Gunsten von Norwegen.
Den Sieg sicherte sich Frankreich (8 Nachlader) vor Norwegen (4 Nachlader/+ 0:41 Minute) und der deutsche Staffel (5 Nachlader/+ 1:01 Minute).
Eine glückliche Janina Hettich erlebten die Zuschauer dann sowohl beim Interview als auch bei ihrer ersten Siegerehrung im Weltcup.
„Zuerst habe ich mich riesig über die Nominierung gefreut und war dann doch sehr nervös. Läuferisch lief es heute wieder sehr gut, vor allem hatte ich am Schießstand meine Nerven im Griff“, freute sich die 23- jährige.
Der 3. Platz in der Mixed-Staffel gegen starke Konkurrenz bedeuteten der Biathletin des SC Schönwald viel, markierte er wieder einen „Meilenstein“ in der noch jungen Karriere von Janina Hettich.
Da mit Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz nach wie vor nur drei Biathletinnen die offizielle Norm für die Weltmeisterschaft geschafft haben und da davon ausgegangen werden kann, dass für das deutsche Biathlonteam mindestens fünf Damen berücksichtigt werden, hofft Janina Hettich weiter bei der WM dabei zu sein.
Die Wettbewerbe bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz/Südtirol finden vom 13. – 23. Februar 2020 statt.

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Letztes Schießen kostet Janina Hettich eine Spitzenplatzierung im Weltcup

Drei Schießfehler und eine sehr gute Laufleistung sichern Lauterbacher Biathletin mit Platz 26 zahlreiche Weltcuppunkte
Das letzte Wettkampfwochenende im Biathlon Weltcup vor den Weltmeisterschaften begann in Pokljuka in Slowenien mit einem Einzelrennen über 15 km. Neben dem schweren Kurs lag der Fokus der Läuferinnen insbesondere auf dem Schießstand, denn jeder Fehler wurde bei diesem Rennen nicht mit einer Extrarunde, sondern gleich mit einer Strafminute geahndet.
Spannung pur herrschte im deutschen Team, denn vor den letzten Wettbewerben waren nur Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Janina Hettich ging nach ihren durchwachsenen Ergebnissen von Ruhpolding hochmotiviert in den Einzelwettbewerb, um sich weiter für die WM im Gespräch zu halten.
Beim ersten stehenden Anschlag blieb eine Scheibe schwarz und so stand zu diesem Zeitpunkt ein 49. Platz mit 1:24 Rückstand im großen Feld der genau 100 Starterinnen aus der ganzen Welt zu buche. Stehend zeigte sich Janina Hettich dann ganz stark und räumte schnell alle Scheiben ab, sodass sie sich bereits auf Platz 27 (+ 1:50 Minute) verbessern konnte. Nach dem dritten Schießen verbesserte sie sich, erneut ohne Fehler, auf Rang 12 (+ 2:06 Minute). Leider bedeuteten zwei Fehler ausgerechnet beim letzten Schießen zwei weitere Strafminuten, sodass Janina Hettich als 28. (+ 4:35 Minute) die Schlussrunde in Angriff nahm. Dort verlor sie erneut nur wenig Zeit auf die Spitze und beendete den Einzelwettbewerb nach insgesamt drei Fehlern auf einem sehr guten 26. Rang (+ 4:49 Minute).
Beim abschließenden Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Läuferisch habe ich mich auf der schweren Strecke sehr gut gefühlt. Für ein Spitzenergebnis müsste ich beim Schießen noch den einen oder anderen Fehler vermeiden“, bilanzierte die sympathische Läuferin. Wie Recht sie damit hatte, zeigt ein Blick in die Ergebnisliste. Ohne die beiden Fehler beim letzten Schießen wäre der 7. Platz und damit die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft möglich gewesen.
Vielleicht das beste Rennen ihrer Karriere zeigte Denise Herrmann. Ohne Fehler gewann sie deutlich vor Hanna Oeberg aus Schweden (1 Fehler/+ 0:59 Minute) und Anais Bescond aus Frankreich (0 Fehler/+ 1:16 Minute).
Ganz stark präsentierte sich Franziska Preuss als 5. (0 Fehler/+ 2:03 Minute). Gute Ergebnisse lieferten auch Vanessa Hinz auf Platz 15 (2 Fehler/+ 3:36 Minute) und Karolin Horchler als 20. (1 Fehler/3:48 Minute). Keine Weltcuppunkte mehr gab es für Maren Hammerschmidt auf Rang 42 (3 Fehler/+6:00 Minute).
Ein Blick auf die reinen Laufzeiten gab dann weiteren Aufschluss über die Form im deutschen Biathlonlager. Denise Herrmann (+ 0:02 Minute) verfehlte die Bestzeit nur knapp. Vanessa Hinz (+ 1:37 Minute) lag noch vor Janina Hettich (+ 1:56 Minute). Dahinter folgten Franziska Preuss (+ 2:27 Minute), Karolin Horchler (+ 2:50 Minute) und Maren Hammerschmidt (+ 3:16 Minute).
Nach den beiden Mixed-Staffeln am Samstag um 13.15 und 15.00 Uhr beschließt ein Massenstart der Damen am Sonntag um 15.00 die Wettbewerbe in Slowenien, bevor dann die Nominierung für die Biathlonweltmeisterschaften in Antholz/Italien bekannt gegeben wird.
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Die Lauterbacherin Janina Hettich steigt auf zum Star am Biathlon-Himmel

Tolle Staffelpremiere im Weltcup von Oberhof für Janina Hettich
Deutsche Staffel nach Aufholjagd auf Rang 4 – Glänzende Einzelzeit der Lauterbacher Biathletin
Nach ihrem guten Sprintwettbewerb in Oberhof, insbesondere einer starken Laufleistung,
wurde Janina Hettich vom deutschen Trainerteam erstmals für einen Staffeleinsatz berücksichtigt. Vor über 20.000 Zuschauern am Rennsteig in Oberhof hatten sich die deutschen Biathletinnen vorgenommen, sich gegenüber dem enttäuschenden Staffelwettbewerb von Hochfilzen deutlich zu verbessern.
Groß war die Vorfreude von Janina Hettich vor ihrer Staffelpremiere. „Natürlich war ich nach der Bekanntgabe, dass ich an Position zwei laufen darf, sehr nervös, konnte aber trotzdem gut schlafen und freue mich jetzt auf den Wettbewerb“, so eine sehr gut aufgelegte Janina Hettich.
Leider begann die Staffel für das deutsche Team nicht optimal. Vanessa Hinz konnte zwar im Spitzenfeld gut mithalten, schoss liegend souverän, hatte dann aber beim Stehendschießen Probleme, musste trotz dreier Nachlader in die Strafrunde und konnte erst an 13. Stelle (+ 0:57 Minute) liegend auf Janina Hettich übergeben.
Die ehrgeizige Läuferin des SC Schönwald zeigte, obwohl sie gegen große Namen wie Dorothea Wierer (Italien), Kaisa Mäkärainen (Finnland) oder Ingrid Landmark Tandrevolt (Norwegen) laufen musste, keinerlei Respekt. Auch am Schießstand zeigte die 23-jährige keine Nerven. Sowohl beim Liegend- als auch beim Stehendschießen blieb nur eine Scheibe stehen, die sie mit dem jeweiligen Nachlader „abräumte“. Durch ihre tolle Leistung verbesserte sich Deutschland auf den 9. Zwischenrang (+ 1:20 Minute) und stellte den Anschluss zu weiteren Staffeln wieder her. Ein Blick in die Einzelergebnisse zeigte, dass Janina Hettich auf Ihrer Runde gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevolt, die im Gesamtweltcup auf Rang 3 liegt, nur 4 Sekunden verlor und dass sie der im Weltcup führenden Dorothea Wierer sogar 40 Sekunden abnehmen konnte.
Ebenfalls eine sehr gute Leistung zeigte Maren Hammerschmidt. In der Staffel deutete sie ihr wahres Potential, auch läuferisch, an. Trotz insgesamt vier Nachladern, brachte sie die deutsche Staffel auf den 6 Platz (+ 1:01 Minute) nach vorne. Gewohnt stark in der Loipe präsentierte sich dann Schlussläuferin Denise Herrmann. Nach einer etwas langen Schießzeit beim liegenden Anschlag räumte sie stehend schnell alle Scheiben ab und sicherte der deutschen Staffel nach dem durchwachsenen Start noch einen tollen 4. Platz (+ 1:10 Minute). Die Damenstaffel von Oberhof gewann erwartungsgemäß Norwegen vor Schweden (+ 0:21 Minute) und Frankreich (+ 0:33 Minute).
Sichtlich gelöst zeigte sich Janina Hettich nach ihrem Staffeleinsatz den Fernsehzuschauern.
„Mit nur jeweils einem Nachlader kann ich bei meiner Premiere vor diesem tollen Publikum wirklich sehr zufrieden sein. Auch läuferisch klappte heute alles sehr gut, wenn auch die Beine gerade auf der letzten Runde doch sehr brannten“, bilanzierte eine glückliche Janina Hettich.
Ein Blick auf die Einzelzeiten der deutschen Starterinnen zeigt auch, dass sie zu Recht stolz auf ihren ersten Staffeleinsatz für Deutschland bei einem Weltcup sein kann. Vanessa Hinz benötigte 19:15 Minuten, während Janina Hettich ihr Rennen in 18:35 Minuten absolvierte.
Maren Hammerschmidt erreichte nach 19:03 Minuten das Ziel und Denise Herrmann lag mit ihrer Zeit von 18:30 Minuten nur knapp vor Janina Hettich.
 
Nach dem enttäuschenden Ergebnis in der Staffel von Hochfilzen (Rang 12) befinden sich die deutschen Damen wieder auf dem Weg nach vorne.
Mit dieser couragierten Vorstellung in Oberhof darf sich Janina Hettich Hoffnungen machen, dass sie weiter im deutschen Weltcupteam berücksichtigt wird.
Die nächsten Wettbewerbe finden bereits am 15. (Sprint), 17. (Staffel) und 19. Januar (Verfolger) im bayerischen Ruhpolding statt.