Janina Hettich - Biathlon pur!

Biathletin Janina Hettich (*1996) ist hier in Lauterbach aufgewachsen und begann bereits mit 12 Jahren mit dem Biathlontraining beim SC Schönwald, dem sie heute noch angehört. Sie besuchte das Skiinternat in Furtwangen und war Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau.
Steil nach oben verlief ihre Karriere bereits im Jugend- und Juniorenbereich, wo sie bei insgesamt 16 deutschen Meisterschaften immer auf dem Podest stand und zahlreiche Titel feiern konnte. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil.
Bereits im Alter von 19 Jahren bestritt sie 2016 ihr erstes Rennen bei den Damen im IBU-Cup. Seither konnte sie sich stetig steigern und in der Saison 2018/2019 erste Podiumsplätze im IBU-Cup verbuchen. Ein weiterer Höhepunkt für sie war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. In der Gesamtwertung im IBU-Cup belegte sie in der Saison 2018/2019 einen hervorragenden 4. Platz.
Aufgrund dieser tollen Ergebnisse wurde sie im März 2019 erstmals bei Weltcupfinale in Oslo/Norwegen bei zwei Einzelrennen eingesetzt.
 
Die sympathische aufstrebende Biathletin hat bereits im letzten Jahr zusammen mit ihrem Lebenspartner unweit ihres Elternhauses ein Haus gebaut, wo sie sich, wenn es die Wettkämpfe und das Training erlauben, zurückziehen kann.  

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Biathlonkrimi zu Saisonfinale in Östersund – Janina Hettich mitten in der Weltelite – Starker 9. Platz im Massenstart – Beste Schützin an diesem Tag – Rang 22 im Gesamtweltcup

Zu einem richtigen Krimi entwickelte sich das Massenstartrennen beim Saisonfinale im schwedischen Östersund. Janina Hettich, Biathletin des SC Schönwald, mischte dabei kräftig mit. Zunächst wurde das Rennen wegen starkem Wind auf den Nachmittag verschoben, dennoch scheiterten viele der weltbesten Biathletinnen gerade wegen der Windverhältnisse am Schießstand. Nicht so Janina Hettich, die bei diesen extrem schweren Bedingungen die Nerven und den Überblick behielt und als beste Schützin lediglich vier Fehler verkraften musste.

Ideal für die Schwarzwälderin war der Auftakt. Sie, die keine explosive Starterin ist, konnte dem Tempo im geschlossenen Feld gut folgen und „überzog in der Loipe nicht“. Trotz böigem Wind arbeitete sie ihre fünf Schuss sauber ab und konnte in der ersten Verfolgergruppe mit nur 7 Sekunden Rückstand auf Platz 5 liegend das Rennen wieder aufnehmen. Der erste Schießfehler beim 2. Liegendschießen ließ den Rückstand zur Spitze lediglich auf 38 Sekunden anwachsen (Rang 9). Beflügelt verlor sie auf der Strecke nur wenig Zeit. Beim ersten Stehendanschlag sahen die zahlreichen Fans an den Bildschirmen dann eine Meisterleistung der erst 24-jähren Lauterbacherin. Während die Weltelite zahlreiche Fehlschüsse hinnehmen musste, brachte sie unglaublich nervenstark bei extremen Bedingungen vier Schüsse ins Ziel. Nach der einen Strafrunde lag Janina Hettich auf dem sensationellen 3. Zwischenrang mit lediglich 21 Sekunden Rückstand. Nach einer wieder kämpferischen Laufrunde stockte den Zuschauern an den Bildschirmen der Atem. An der Spitze wurden viele Fehler geschossen und Janina Hettich hatte plötzlich, obwohl sie 37 Sekunden nach der Führenden an den Schießstand kam, tatsächlich die Chance aufs Podest oder gar um den Sieg zu laufen. Sie kämpfte verbissen um jeden Schuss, konnte aber beim schießtechnisch wohl schwersten Saisonrennen zwei weitere Fehler nicht vermeiden. Trotzdem lag sie danach nur 25 Sekunden hinter Platz 1 auf dem 7. Zwischenrang. Trotz einer guten Schlussrunde, musste sie Tirill Eckhof aus Norwegen und Swetlana Mironowa aus Russland noch vorbei ziehen lassen.

Zum Schluss konnte die aufstrebende Biathletin mit dem 9. Platz mit lediglich 35 Sekunden Rückstand das zweitbeste Einzelresultat im Weltcup in dieser Saison feiern und nimmt damit viel Rückenwind aus dem Saisonfinale mit.

Wie schwer die Bedingungen waren, zeigte sich in der Ergebnisliste. Die bis zu diesem Rennen in der Massenstartwertung führende Julia Simon musste 15 und die Siegerin des Vortages Marte Olsbu Roeiseland 10 Strafrunden laufen und wurden damit Letzte und Vorletzte.

Im deutschen Team ragte wieder einmal Franziska Preuß heraus. Trotz 6 Schießfehler fehlten ihr mit Platz 3 lediglich 11 Sekunden zum Sieg. Diesen holte sich die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevolt (5 Fehler) vor Dzinara Alimbekava aus Weißrußland (6 Fehler + 0:07 Minute).

Denise Herrmann belegte in einem verrückten Massenstartwettbewerb Platz 11 (6 Fehler + 0:46 Minute). Vanessa Hinz beendete das letzte Saisonrennen auf Rang 16 (6 Fehler + 1:18 Minute).

Janina Hettich, als beste Schützin des Tages, durfte mit ihrem besten Massenstartrennen ihrer seitherigen Karriere, bei schwersten Bedingungen, restlos zufrieden sein. Mit 379 Punkten belegte sie in ihrer ersten kompletten Saison in der Weltcupgesamtwertung einen tollen 22. Platz. Zahlreiche Top 15 Platzierungen und zwei Top 10 Ränge zeigen, dass sie bereits nach ihrer ersten kompletten Saison nicht so weit von der erweiterten Weltspitze entfernt ist.

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Bester Verfolger in dieser Saison für Janina Hettich – Lauterbacher Biathletin verbessert sich um fünf Ränge auf Platz 12 – Schwierige Bedingungen am Schießstand von Östersund

Obwohl sich die Saison dem Ende zuneigt und zahlreiche Wettbewerbe an den Kräften zehrten, zeigte sich Janina Hettich weiter in sehr guter Form. Nach dem sehr guten 17. Platz im Sprint mit lediglich 39 Sekunden Rückstand setzte sich die ehrgeizige Lauterbacherin nochmals einen Platz in der erweiterten Weltspitze zum Ziel.

Die Vorzeichen für den letzten Verfolger der Saison waren äußert schwierig. Am Schießstand wehte ein kräftiger, teilweise böiger Wind, sodass es nur zwei Biathletinnen schafften, weniger als vier Fehler zu schießen.

Janina Hettich konnte sich in der ersten Laufrunde an anderen Konkurrentinnen orientieren und verbesserte sich dank fünf Treffer beim ersten Schießen bereits auf den hervorragenden 11. Zwischenrang (+ 0:55 Minute). In der Loipe büßte sie danach fast nichts mehr ein und auch der erste Fehler liegend verbunden mit einer Strafrunde warfen sie als 12. (+ 1:14 Minute) nicht zurück. Beim ersten Stehendschießen „hagelte“ es, durch den starken Wind, Fehler für alle Biathletinnen. Janina Hettich musste danach drei Mal in die ungeliebte Strafrunde, verlor jedoch nicht zu viele Positionen. Ihr Rückstand auf Rang 21 wuchs jedoch auf 2:22 Minute an. Bei nochmals schwierigsten Bedingungen meisterte die 24-jährige dann die letzten Schüsse abgezockt und nervenstark. Trotz einer weiteren Strafrunde verbesserte sich Janina Hettich vor der Schlussrunde auf einen genialen 10. Platz (+ 2:13 Minute), hatte jedoch zwei läuferisch starke Konkurrentinnen im Nacken. Diese konnte sie auf den letzten beiden Kilometern nicht halten. Nach Platz 12 (5 Fehler + 2:28 Minute) und damit ihrem besten Verfolger in dieser Saison konnte sie jedoch im Ziel ausgelassen jubeln.

Nicht nur Janina Hettich, auch fast alle ihrer Teamkolleginnen verbesserten sich teilweise deutlich. Franziska Preuß stürmte von Rang 23 auf einen tollen 6. Platz (4 Fehler + 2:06 Minute). Vanessa Hinz überquerte von 27 kommend als 19. den Zielstrich (4 Fehler + 2:48 Minute). Denise Herrmann schien zunächst das Rennen ihres Lebens zu laufen und verbesserte sich von Platz 34 nach der Hälfte des Verfolgers auf einen Podiumsplatz. 6 Fehler danach „verhagelten“ dann diesen Zwischenrang und sie musste mit dem 28. Platz (6 Fehler + 3:14 Minute) vorlieb nehmen. Die Überraschung des Tages lieferte die IBU-Cup-Gesamtsiegerin Vanessa Voigt. Als 57. gestartet, sicherte sie sich mit einem tollen 25. Platz (3 Fehler/ + 2:58 Minute) ihre ersten Weltcuppunkte. Probleme hatte Anna Weidel, die als 31. gestartet, bis auf den Letzten, den 58. Rang durchgereicht wurde (9 Fehler + 7:18 Minute).

Der Sieg im Verfolger ging erneut nach Norwegen. Marte Olsbu Roeiseland gewann sicher, trotz 4 Fehler, vor ihrer Landsfrau, der Gesamtweltcupsiegerin Tirill Eckhoff (4 Fehler + 0:29 Minute) und der Weißrussin Hanna Sola (5 Fehler + 0:44 Minute).

Mit dieser weiteren Top 15 Platzierung zeigte Janina Hettich eindrücklich, dass sie mit der erweiterten Weltklasse mithalten kann. Dies zeigte auch die „reine Verfolgerwertung“ (ohne die Sprintrückstände). In dieser inoffizielle Rangliste belegte sie Platz 15. Mit dem tollen Verfolger sicherte sie sich, verbessert auf Rang 22. im Gesamtweltcup (347 Punkte), endgültig die Qualifikation für den Massenstart, dem letzten Saisonrennen.

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Klasse Sprint von Janina Hettich in Östersund – Lauterbacher Biathletin auf Rang 17 im Weltcup mit lediglich 39 Sekunden Rückstand – Fehlerfreies Schießen – Janina Hettich beste deutsche Teilnehmerin

Dass „der Ofen noch lange nicht aus ist“ bewies Janina Hettich beim Sprintrennen über 7,5 km zum Saisonabschluss im schwedischen Östersund.

Die 24-jährige wollte sich unbedingt mit einer guten Leistung möglichst viele Weltcuppunkte sichern, um Platz 25 im Weltcup und damit ein Startrecht für den Massenstart am Sonntag abzusichern.

Auch innerhalb des Teams wollte sie „ihren Stammplatz verteidigen, erst recht, da beim Saisonfinale nicht 6 sondern 8 deutsche Biathletinnen am Start waren“.

Nach der ersten Laufrunde lag sie trotz überschaubaren 16 Sekunden Rückstand lediglich auf Rang 40, aber mit einer blitzsauberen Schießeinlage bereits auf Platz 15 im Zwischenklassement. Bis zum Stehendschießen büßte sie zwar einige Sekunden und ein paar Plätze ein, aber am Schießstand zeigte sie erneut ihre Klasse. Wieder räumte sie alle Scheiben ab und ging lediglich 26 Sekunden hinter der Führenden auf Platz 12 wieder von der Matte. Der weitere Verlust von 13 Sekunden und ein paar Positionen täuschte nicht über eine hervorragende Performance von Janina Hettich hinweg. Ohne Fehler und lediglich 39 Sekunden hinter der Siegerin überquerte die Biathletin des SC Schönwald als 17. den Zielstrich und schaffte sich dadurch eine sehr gute Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag. Wie knapp die Abstände insgesamt waren, zeigt die Tatsache, dass sich sage und schreibe 31 Biathletinnen innerhalb einer Minute klassieren konnten.

Mit diesem schönen Erfolg sicherte sich Janina Hettich weitere 24 Weltcuppunkte und rückte damit vom 25. auf den 23. Platz mit 318 Punkten vor. Somit ist der angestrebte Massenstart am Sonntag in greifbarer Nähe.

Aus einer enttäuschenden Teamleistung ragte der 17. Platz der Schwarzwälder als bestes Ergebnis des deutschen Biathlonverbandes noch sehr positiv heraus.

Nicht zufrieden waren Franziska Preuß als 23. (2 Fehler + 0:51 Minute) und Vanessa Hinz auf Position 27 (1 Fehler + 0:56 Minute). Gut schlug sich fehlerfrei Anna Weidel als 31. (+ 0:59 Minute). Denise Herrmann auf Rang 34 (2 Fehler + 1:08 Minute) konnte dieses Mal nicht überzeugen. Die Gesamtsiegerin des IBU-Cups Vanessa Voigt erreichte auf Platz 57 (1 Fehler + 1:38 Minute) noch den Verfolger. Diesen verpasste die Debütantin Juliane Frühwirt als 62. (1 Fehler + 1:47 Minute) ebenso wie Marion Deigentesch auf Rang 68 (2 Fehler + 1:56 Minute).

Trotz eines Schießfehlers war die bereits als Gesamtweltcupsiegerin feststehende Tirill Eckhoff aus Norwegen wieder nicht zu schlagen. Sie siegte knapp vor Dorothea Wierer aus Italien (0 Fehler + 0:03 Minute) und ihrer Landsfrau Ingrid Landmark Tandrevolt (0 Fehler + 0:07 Minute).

Gelöst und zufrieden strahlte Janina Hettich beim Fernsehinterview unter Ihrer Maske. „Ich bin sehr zufrieden, dass es am Schießstand wieder einmal ohne Fehler geklappt hat. Läuferisch merke ich schon, dass ich in dieser Saison bereits über 30 Rennen in den Knochen habe.“ Trotzdem war auch die Laufzeit von Janina Hettich bemerkenswert. Sie lag lediglich 51 Sekunden hinter der besten Läuferin und verlor nur 20 Sekunden auf ihre sonst so laufstarken Teamkollegin Denise Herrmann. Im Verfolger will sich Janina Hettich über sichere Schießeinlagen und kämpferische Laufrunden nochmals eine gute Platzierung im Feld der 60 weltbesten Biathletinnen sichern.

Guter Verfolger für Janina Hettich in Nove Mesto – Verbesserung um 17 Plätze mit drei Schießfehlern – Starke Schlussrunde – Schwarzwälderin auf Rang 25 im Gesamtweltcup

 
Nachdem das Sprintrennen für Janina Hettich mit dem 57. Rang nicht wie gewünscht verlief, hatte sich die ehrgeizige Läuferin des SC Schönwald für den Verfolger eine deutliche Verbesserung vorgenommen.
Mit der Hypothek von 1:58 Minute nahm sie als 57. mit den letzten Biathletinnen im Feld der 60 Teilnehmerinnen den Wettkampf auf. Trotz eines Schießfehlers zu Beginn konnte sie einige Positionen gut machen. Auf der Strecke verlor die 24-jährige nicht viel Zeit, jedoch verlief auch der zweite Liegendanschlag, der sonst so sicheren Schützin, nicht wie gewünscht. Durch zwei weitere Strafrunden wuchs ihr Rückstand auf Platz 53 liegend auf 3:17 Minute an.
Von den ungewohnten Fehlern im liegenden Anschlag ließ sich Janina Hettich jedoch keineswegs aus dem Konzept bringen. Sie kämpfte auf der Strecke und belohnte sich anschließend mit einer sauberen dritten Schießeinlage, mit der Verbesserung auf Rang 48, ohne dass der Rückstand wesentlich anwuchs. Weitere perfekte fünf Schuss im letzten Schießen brachten die Lauterbacher Biathletin plötzlich wieder in die Nähe der Weltcuppunkte. Mit einer äußerst couragierter Schlussrunde holte sie sich mit Rang 40 (3 Fehler + 3:35 Minute) tatsächlich noch einen Weltcuppunkt und war in diesem Rennen drittbeste deutsche Teilnehmerin. Läuferisch zeigt die Kurve von Janina Hettich wieder nach oben, konnte Sie doch über 10 km den Rückstand zur laufbesten Biathletin auf unter einer Minute begrenzen. In der letzten Runde wartete sie sogar mit der gleichen Laufzeit wie Denise Herrmann und Dorothea Wierer auf.
Obwohl die Platzierungen 57 und 40 nicht ihren Wunschvorstellungen entsprachen, kann Janina Hettich dennoch positiv den letzten Saisonwettbewerben in Östersund/Schweden am nächsten Wochenende entgegen blicken.
Den Verfolger domminierte nahezu nach Belieben die Norwegerin Tiril Eckhof (1 Fehler) vor der Weißrussin Dzinara Alimbekava (0 Fehler + 0:35 Minute). Mit einem klasse Finish sicherte sich Franziska Preuß (2 Fehler + 0:40 Minute) den lange ersehnten Podestplatz.
Denise Herrmann, als Zweite gestartet verlor durch drei Schießfehler den Anschluss an die Spitze, erreichte dennoch mit Rang 10 (+ 1:22 Minute) ein gutes Ergebnis.
Maren Hammerschmidt, die als Letzte auf die Strecke ging, verbesserte sich auf Rang 48 (3 Fehler + 4:16 Minute). Anna Weidel konnte auf Platz 52 drei Positionen gut machen (4 Fehler + 4:37 Minute).
Im Gesamtweltcup verlor Janina Hettich einen Rang und liegt derzeit mit 294 Punkten auf der 25. Position. Diese zu halten wäre sehr wichtig, den nach Sprint und Verfolger am nächsten Wochenende, wäre sie automatisch für das letzte Saisonrennen, dem Massenstart

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Janina Hettich belegt Platz 29 im Sprint von Nove Mesto – Wieder gute Schießleistung mit lediglich einem Schießfehler – Rückstand von 1:17 Minute wird in den Verfolger übernommen – Läuferisch bei den deutschen Biathletinnen weiter Potential nach oben

Nach der Enttäuschung mit lediglich dem 12. Platz und dem Verlust der „kleinen Kristallkugel“ im Mannschaftswettbewerb hatten sich die deutschen Spitzenbiathletinnen Wiedergutmachung vorgenommen. Beim Sprint von Nove Mesto gelang dies am Schießstand sehr gut, während in der Loipe weiterhin noch Potential nach oben vorhanden ist.
Bis zum ersten Schießen musste Janina Hettich bereits einen Rückstand von 29 Sekunden auf Platz 68 liegend hinnehmen. Der verhaltene Auftakt zahlte sich jedoch aus, den nach einem tollen Liegendschießen stand wieder einmal die Null, sodass der Rückstand (+ 0:29 Minute) zwar gleich blieb, sie jedoch die Platzierung mit den 34. Zwischenrang deutlich verbessern konnte.
Auf der nächsten Laufrunde zeigte sie eine couragierte Leistung, sodass der Rückstand nur um 4 Sekunden anwuchs. Bei nicht ganz einfachen Bedingungen musste sie im stehenden Anschlag lediglich einen Fehlschuss, verbunden mit einer Strafrunde hinnehmen, sodass der Abstand zur Spitze auf 56 Sekunden mit Platz 28 anwuchs. Auf der letzten Laufrunde tat sich Janina Hettich dann wieder etwas schwerer und verlor weitere Sekunden. Nach dem Zieleinlauf aller 105 Konkurrentinnen stand dann ein 29. Platz mit einem Rückstand von 1:17 Minute in der Ergebnisliste des Sprints von Nove Mesto. Janina Hettich konnte mit ihrer weiter konstanten Schießleistung sehr zufrieden sein. „Läuferisch könnte es noch ein wenig besser sein“, konstatierte die ehrgeizige 24-jährige Lauterbacherin. Allerdings stecken der jungen Biathletin des SC Schönwald, die derzeit ihre erste komplette Saison im Weltcup läuft, nun auch schon zahlreiche Rennen in den Knochen.
Durch den 29. Platz gewann sie 12 Weltcuppunkte hinzu, verlor allerdings mit nun 293 Punkten in der Gesamtwertung eine Position und ist dort nun 22.
Im deutschen Team bestätigten sich im Wesentlichen die Tendenzen der letzten Wochen. Franziska Preuß belegte einen guten 8. Rang (1 Fehler + 0:25 Minute) knapp vor Denise Herrmann auf Platz 10 (1 Fehler + 0:29 Minute). Gut hielt sich Maren Hammerschmidt ohne Fehler (+ 0:59 Minute) auf der 20. Position, gefolgt von Vanessa Hinz (1 Fehler + 1:08 Minute) auf Platz 23. Die Debütantin im deutschen Team, Vanessa Voigt (1 Fehler + 2:06 Minute) kämpfte wacker, verfehlte jedoch auf Rang 64 den Verfolger der besten 60 ganz knapp.
Den Sieg holte sich wieder einmal die überragende Norwegerin Tiril Eckhoff, trotz einer Strafrunde, vor Yulia Dzhima aus der Ukraine (0 Fehler + 0:09 Minute) und Lisa Vittozzi aus Italien (0 Fehler + 0:15 Minute).
Im Verfolger will sich Janina Hettich, wieder über gute Schießleistungen, noch um einige Plätze verbessern, um so weitere wertvolle Weltcuppunkte zu sammeln, um wieder in die Top 20 der weltbesten Biathletinnen vorzustoßen.  


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Janina Hettich nur ganz knapp für den Verfolger qualifiziert – Platz 57 nach 3 Schießfehler – Laufleistung trotzdem sehr ordentlich – Freude über gesundheitliche Besserung überwiegt

Das erste Wochenende mit drei Wettbewerben im Weltcup in Nove Mesto war für Janina Hettich geprägt von gesundheitlichen Problemen. Diese zeigte sich bereits in der Staffel und im Sprint und gipfelten dann in der Aufgabe beim Verfolgungsrennen am Sonntag, 7. März.
 
In der letzten Woche gab es dann Entwarnung und so blickte die 24-jährige zuversichtlich in die zweite Rennhälfte von Nove Mesto. „Wenn es gut läuft, möchte ich versuchen im Sprint unter die Top 20 zu kommen, körperlich fühle ich mich gut und ich freue mich auf die anstehenden Rennen“, sagte die Biathletin des SC Schönwald.
Die Zwischenzeiten zu Beginn des Sprints waren gut und sie erreichte nur 17 Sekunden nach der Führenden den Schießstand. Leider blieb die letzte Scheibe schwarz und nach einer Strafrunde wuchs der Abstand auf 40 Sekunden an. Auch auf der zweiten Runde verlor sie lediglich 17 Sekunden bis zum Stehendanschlag. Dort lief es jedoch nicht optimal, zwei weitere Strafrunden waren die Folge. Zwischenzeitlich musste die erfolgreiche Lauterbacher Biathletin sogar um den Einzug in den Verfolger der besten 60 bangen. Zum Schluss belegte sie mit einem Rückstand von 1:58 Minute und 3 Fehlern den für sie enttäuschenden 57 Platz. Manchmal täuscht eine Platzierung jedoch auch über noch wichtigere Aspekte hinweg. „Ich bin sehr erleichtert, dass es mir heute nach den Problemen der Vorwoche, gesundheitlich wieder gut gegangen ist“, bilanzierte sie. Auch ein Blick auf die reine Laufleistung lohnt sich.
So lag Janina Hettich dort lediglich 37 Sekunden hinter ihren Teamkolleginnen Franziska Preuß und Denise Herrmann, die in der reinen „Lauftabelle“ nahezu zeitgleich als 5. und 6. erschienen.
Beide deutschen „Vorzeigebiathletinnen“ untermauerten ihre derzeitige sehr gute Form. Hinter der Seriensiegerin Tiril Eckhof (1 Fehler) finishte Denise Herrmann ohne Schießfehler mit lediglich 6 Sekunden Rückstand auf einem tollen 2. Platz. Ganz stark zeigte sich erneut Franziska Preuß, die mit einem Fehler als 4 das Podium hinter der Italienerin Dorothea Wierer (0 Fehler + 0:11 Minute) knapp verpasste (+ 0:17 Minute). Die anderen DSV-Biathletinnen konnten dagegen nicht überzeugen.
Anna Weidel landete mit zwei Fehler (+ 1:55 Minute) knapp vor Janina Hettich auf Rang 55 und Maren Hammerschmidt „ergatterte“ mit Platz 60 (3 Fehler + 1:59 Minute) noch den letzten Startplatz für den Verfolger. Diesen verpasste Vanessa Hinz (3 Fehler + 2:04 Minute) als 63. knapp.
Während Denise Herrmann und Franziska Preuss im Verfolger am Sonntag erneut um die Podestplätze mitlaufen wollen, geht es für Anna Weidel, Janina Hettich und Maren Hammerschmidt im Verfolger um eine Verbesserung des Ergebnisses vom Sprint. Vielleicht gelingt dies aus dem hinteren Feld, ohne den Druck an der Spitze aushalten zu müssen.

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Traum von Janina Hettich geht in Erfüllung – Silbermedaille für die Staffel bei der WM in Pokljuka – Tolles Rennen der DSV-Biathletinnen mit lediglich fünf Nachlader – Geniale Franziska Preuß sichert Medaille

Einen Traum erfüllte sich die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich im Staffelrennen bei der Weltmeisterschaft mit dem Gewinn der Silbermedaille.
Eigentlich „war aus Sicht des DSV-Teams alles angerichtet für ein tolles Staffelrennen“, hatten doch die deutschen Skijägerinnen im Vorfeld mit den Sieg in Oberhof und dem zweiten Platz in Antholz restlos überzeugt, allerdings lastete bei der bisher medaillenlosen WM, trotz teilweise guter Ergebnisse, ein immenser Druck auf den nationalen Top-Biathletinnen.
Wie bei den letzten Wettbewerben übernahm Vanessa Hinz die nicht so einfache Aufgabe als Startläuferin. Selbstbewusst zeigte sie sich an der Spitze des Feldes und löste zudem ihre Aufgabe am Schießstand mit tadellosen 10 Schuss hervorragend. Mit lediglich 18 Sekunden auf Italien konnte Sie Janina Hettich an Position 3 liegend in die Spur schicken.
Janina Hettich lief taktisch klug mit einigen Verfolgerinnen und konnte den Rückstand trotz zweier Nachlader nach dem Liegendschießen auf 26 Sekunden begrenzen. An der Spitze „ging allerdings die Post ab“, vor allem Tirill Eckhoff aber auch weitere Weltklasse- Biathletinnen, die an Staffelposition zwei liefen, drohten zu enteilen. In dieser entscheidenden Situation behielt Janina Hettich die Nerven und räumte stehend alle Scheiben ab, sodass der Rückstand danach lediglich 40 Sekunden betrug. Allerdings holte die Überläuferin aus Norwegen weitere Sekunden heraus, sodass trotz einer kämpferisch starken Schlussrunde von Janina Hettich der Rückstand zur Spitze auf eine Minute anwuchs (Platz 6). Eine weitere entscheidende Szene spielte sich dann für Denise Herrmann am Schießstand ab. Zunächst traf sie drei Scheiben nicht, dann jedoch setzte sie alle Nachlader ins Ziel. Danach lief Denise Herrmann zur Höchstform auf. Auf der Strecke machte sie Sekunde um Sekunde gut und beim zweiten Schießen klappte alles, sodass sie an Franziska Preuß auf Position 5 liegend mit 43 Sekunden Rückstand übergeben konnte.
Für die Leistung der derzeit besten deutschen Biathletin kann nur das Prädikat „absolute Weltklasse“ verwendet werden. Schnell in der Loipe und unglaublich schnell am Schießstand verkürzte sie mit fünf Treffern den Rückstand zur Spitze auf 20 Sekunden. Dramatik pur dann beim entscheidenden letzten Schießen. Mit erneut fünf schnellen Treffern übernahm Franziska Preuß die zweite Position, knapp vor der Ukraine. Deren Schlussläuferin holte sie zwar ein und alle rechneten nun mit Bronze für Deutschland. Mit einem phänomenalen Schlussspurt zog Franziska Preuß jedoch wieder vorbei und sicherte der deutschen Staffel mit Silber die so lange ersehnte erste Medaille im Damenbereich nur 9 Sekunden hinter Norwegen und knapp vor der Ukraine, jedoch deutlich vor den Mitfavoritenteams aus Weissrußland (4.), Schweden (5.), Frankreich (8.), Italien (9.) und Rußland (11.).  
Überschwänglich feierte das deutsche Quartett dann im Zielbereich den Vizeweltmeistertitel
„Zentnerlasten“ fielen von den Sportlerinnen aber auch bei dem gesamten Trainerstab ab und entsprechend gelöst zeigten sich die vier Biathletinnen beim Fernsehinterview. Überglücklich war auch Janina Hettich, „ich hadere zwar etwas mit den zwei Nachlader liegend“, die aber trotzdem nervenstark und mit großen Kampf ihren Anteil am Gewinn der Silbermedaille hatte.
Mit diesem großartigen Schlusspunkt endeten für Janina Hettich die Weltmeisterschaften.
Entgegen dem Weltcup, dort sind es die ersten 25, sind bei der WM im Massenstart nur die besten 15 des Weltcups qualifiziert. Dazu kommen die 15 besten Biathletinnen der drei Einzelrennen bei der WM.
Janina Hettich, als 20. des Gesamtweltcups konnte sich deshalb leider nicht, insbesondere da sie für das Einzelrennen über 15 km nicht nominiert wurde und somit keine Punkte erhielt, für den Massenstart bei der WM qualifizieren.
Nach knapp zwei Wochen Pause geht es am 4. März im Weltcup für die Damen, erneut mit einem Staffelrennen weiter. Janina Hettich hofft auch dort auf einen Einsatz in der Staffel und will mit guten Einzelrennen sich möglichst in den Top 20 im Gesamtweltcup halten.

 
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Keine Verbesserung für Janina Hettich im Weltmeisterschaftsverfolger von Pokljuka – Platz 34 nach drei Schießfehlern – Trotzdem jetzt Rang 18 im Gesamtweltcup für Lauterbacher Biathletin – Kein Einzel für Janina Hettich

Nach dem Sprintauftakt mit Rang 31 und einem Rückstand von 1:52 Minute hatte sich Janina Hettich vorgenommen im Verfolger einige Plätze gut zu machen.
Wie der Sprint begann der Verfolger für sie gut. Sie konnte sich leicht an weiteren Konkurrentinnen orientieren und nach einer fehlerfreien Serie liegend lag sie bereits auf dem 26. Zwischenrang, ohne Zeit auf die Spitze zu verlieren. Ansprechend verlief auch die zweite Laufrunde, nach der Janina Hettich allerdings beim zweiten liegenden Anschlag eine Strafrunde hinnehmen musste und sie sich auf dem 29. Platz (+ 2:20 Minute) wieder fand.
Jeweils ein weiterer Schießfehler bei den stehenden Schießen kostete weitere wertvolle Zeit in der Strafrunde. Über die Zwischenplatzierungen 30. (+ 2:41 Minute) nach dem dritten Schießen und 33. (+ 3:27 Minute) nach der letzten Serie, stand beim Zieleinlauf ein 34. Rang (3 Fehler + 3:30 Minute) im WM-Verfolger von Pokljuka in der Ergebnisliste.
Bei der reinen Laufzeit im Verfolger lag die 24-jährige zwar lediglich 1:11 Minute hinter der Bestzeit, dieser Rückstand, verbunden mit dem Startrückstand von 1:52 Minute und den drei Strafrunden ließen jedoch keine Verbesserung des Sprintergebnisses zu. Obwohl Janina Hettich in den beiden bisherigen WM-Rennen lediglich 17 Weltcuppunkte sammeln konnte, verbesserte sie sich in der Weltcup-Gesamtwertung auf den tollen 18. Platz. Trotz der „durchwachsenen“ Ergebnisse in den ersten Rennen der WM hofft die Jüngste im deutschen WM-Team auf weitere Einsatzchancen in den noch ausstehenden Wettbewerben.
 
Obwohl die so sehnlichst erwartete erste Medaille für Deutschland auch in diesem Wettbewerb ausblieb, konnte das DSV-Damenteam überzeugen.
Franziska Preuß lieferte wieder eine sehr gute Vorstellung ab und machte von Rang 8 kommend drei Position auf Platz 5 gut (2 Fehler + 0:49 Minute). Immer besser in Schwung kommt Vanessa Hinz, die fehlerfrei schoss , sich um sechs Ränge verbesserte und auf dem tollen 6. Platz (+ 1:05 Minute) landete. Denise Herrmann vergab mit zwei Fehler beim letzten Schießen eine Medaille und kam auf Rang 8 ins Ziel (3 Fehler + 1:16 Minute).
Im dritten WM-Wettbewerb holte sich Tirill Eckhoff aus Norwegen bereits ihren dritten Weltmeisterschaftstitel. Trotz zweier Strafrunden gewann sie sicher vor der erneut ganz starken Österreicherin Lisa Theresa Hauser (1 Fehler + 0:17 Minute) und der nach dem Sprint wieder auf dem Podium stehenden Französin Anais Chevalier-Bouchet (2 Fehler + 0:33 Minute).
Nach Sprint und Verfolger bei der WM hat der deutsche Trainerstab entschieden im Einzelwettbewerb über 15 km am Dienstag neben Franziska Preuß, Denise Herrmann und Vanessa Hinz Maren Hammerschmidt zu nominieren. Schade für Janina Hettich, feierte sie doch gerade im „schießlastigen“ Einzel vor wenigen Wochen mit dem 5. Platz im Weltcup einen ihrer bisher größten Erfolge.       
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Janina Hettich mit Auftakt bei Weltmeisterschaft nicht ganz zufrieden – Rang 31 im Sprint – 2 Fehler im stehenden Anschlag verhindern bessere Platzierung – Gutes Gesamtergebnis des deutschen Teams

Mit ausgezeichneten Platzierungen im Weltcup hatte sich Janina Hettich bei der Weltmeisterschaft auch für die Einzelrennen, bei denen lediglich vier Läuferinnen pro Nation starten dürfen, empfohlen.
Nicht ganz einfach waren die Bedingungen vor dem Start des Sprints, wie auch im Rennen selbst. Nach den ersten Wettbewerben, bei denen die Erwartungen der Trainer aber auch der Biathleten noch nicht erfüllt wurden, lastete doch ein gewisser Druck auf dem Damenteam. Im Wettbewerb taten sich viele Athletinnen bei nicht ganz einfachen Verhältnissen am Schießstand schwer, lediglich sieben der 99 Starterinnen verzeichneten bei 10 Schuss keinen Fehler und konnten damit die Strafrunde vermeiden.
Janina Hettich kam mit Startnummer 33 gut in den Wettkampf hinein. Beim ersten Schießen machte sie ihrem derzeitigen Ruf als beste Liegendschützin des gesamten Weltcups erneut alle Ehre. Ruhig und sicher räumte sie alle Scheiben ab und konnte den Schießstand als 17. mit einem Rückstand von lediglich 24 Sekunden auf die Führende verlassen. Auf der zweiten Laufrunde verlor sie zwar etwas Zeit, konnte die Matte zum stehenden Anschlag dennoch immer noch in den Top 20 erreichen. Etwas „wackliger“ war dann die letzte Serie, sodass letztlich zwei Scheiben schwarz blieben. Nach den zwei Strafrunden fiel die 24- jährige mit einem Rückstand von 1:27 Minute auf Rang 31 im Zwischenklassement zurück. Auf der Schlussrunde bestätigte sich ihre spätere Aussage, „heute habe ich mich auf der Strecke nicht hundertprozentig wohl gefühlt.“ Trotzdem konnte sie den 31. Platz im Ziel halten, der Rückstand, den sie mit in den Verfolger nimmt, wuchs jedoch auf 1:52 Minute an.
Beim Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald nicht ganz zufrieden. „Bereits im Training vor der WM waren die Schießleistungen nicht optimal“ zeigte sie sich selbstkritisch über die beiden Fehler zum Schluss.
Auch wenn sich die Lauterbacher Biathletin ein besseres Ergebnis gewünscht hatte, kann bei einer Laufzeit, die wie so oft im Weltcup rund eine Minute hinter der Bestzeit lag und zwei Fehlern bei weitem nicht von einer schlechten Leistung gesprochen werden.
Im ersten WM-Einzelrennen bei den Damen überzeugte das DSV-Team mit drei Platzierungen in den Top 15, was sonst keiner Nation gelang.
Denise Herrmann ließ nach schwankenden Vorleistungen einen starken WM-Sprint folgen. Mit lediglich einem Fehler und einem Rückstand von 22 Sekunden auf die Siegerin verpasste sie das Podium nur knapp. Franziska Preuß lief als 8. (1 Fehler + 0:50 Minute) ebenfalls in die Top 10. Rechtzeitig zur WM kam Vanessa Hinz in Form. Sie erkämpfte sich einen sehr guten 12. Rang (1 Fehler + 1:09 Minute).
Weltmeisterin wurde fehlerfrei die Favoritin Tirill Eckhoff aus Norwegen, vor der sehr laufstarken Französin Anais Chevalier-Bouchet (1 Fehler + 0:12 Minute) und der Überraschung des Tages, Hanna Sola aus Weißrussland, (0 Fehler + 0:14 Minute), die das Podest komplettierte.
Im Verfolger, den Janina Hettich allerdings mit der Hypothek von 1:52 Minute beginnen muss, will sich die ehrgeizige Lauterbacher Biathletin noch um einige Positionen verbessern und sich mit einem guten Wettbewerb für die weiteren WM-Rennen und vor allem für die Staffel empfehlen.
 
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Weltklasseauftritt der Biathlon Staffel der Damen in Antholz – Janina Hettich bringt deutsches Team in Führung – Zweiter Platz mit lediglich elf Sekunden Rückstand – Sehr gutes Schießergebnis

Nach dem furiosen Staffelsieg in Oberhof gab es für die verantwortlichen Trainer des deutschen Skiverbandes keinen Zweifel in Antholz/Südtirol erneut die gleiche Besetzung zu nominieren.
Der Staffelwettbewerb mit 20 Nationen ähnelte zu Beginn dem tollen und spannenden Rennen in Oberhof. Startläuferin Vanessa Hinz zeigte sich auf der Strecke immer in der Spitzengruppe und benötigte am Schießstand lediglich einen Nachlader. Nach einem fulminanten Auftritt schickte Sie Janina Hettich mit lediglich 17 Sekunden Rückstand auf Italien und knapp vor Russland in die Spur.
Janina Hettich ließ sich von der russischen Staffel nicht beirren, sondern bestimmte, weiter als Zweite, das Tempo in der Verfolgung von Italien. Ganz stark war wieder einmal der Liegendanschlag von ihr ohne Nachlader. Auf der zweiten Laufrunde zog Janina Hettich das Tempo an und konnte bis zum Stehendschießen den Rückstand auf Italien von ursprünglich knapp 20 auf 10 Sekunden halbieren. Abgezockt und nervenstark sahen die zahlreichen Fernsehzuschauer dann eine sehr fokussierte Janina Hettich beim stehenden Schießen. Wie eine erfahrene, langjährige Weltcup-Athletin räumte sie die Scheiben mit nur einem Nachlader ab und brachte damit die deutsche Staffel knapp vor Russland in Führung. Selbstbewusst konterte die 24-jährige einen Überholvorgang der Russin Tatiana Akimova. Den Spitzenplatz gab sie danach nicht mehr ab und wechselte als Führende knapp vor Russland auf Denise Herrmann.
Die wegen ihrer Schießfehler oft etwas gescholtene „Vorzeigebiathletin“ knüpfte in der Staffel nahtlos an ihren tollen Auftritt in Oberhof an. Die drei Nachlader machte sie in der Loipe mehr als wett und übergab ebenfalls als Führende mit vier Sekunden Vorsprung auf Russland an Franziska Preuss. Die derzeit stärkste deutsche Biathletin duellierte sich mit der ungemein starken Uliana Kaisheva aus Russland. Mit schnellem, fehlerfreiem Schießen schenkten sich beide zunächst nichts, sodass es wie so oft in der Staffel zum entscheidenden Duell auf der Matte kam. Hier holte die Russin die siegbringenden Sekunden auf die deutsche Staffel heraus. Mit einer starken läuferischen Leistung konnte Franziska Preuß dann aber die pfeilschnelle Französin Julia Simon sicher auf Distanz halten.
Nach dem Sieg in Oberhof ist der zweite Rang der deutschen Staffel (6 Nachlader + 0:11 Minute) hinter Russland (9 Nachlader) und vor Frankreich (1 Strafrunde/9 Nachlader + 0:21 Minute) ein weiterer großer Erfolg. Mit Italien, Weißrussland, Norwegen und Schweden auf den Plätzen 4 – 7 konnte das deutsche Biathlonteam starke Nationen mit zahlreichen absoluten Spitzenbiathletinnen zum Teil deutlich distanzieren.
Den erneuten hervorragenden Auftritt von Janina Hettich verdeutlicht ein Blick auf die jeweiligen Rundenzeiten. Obwohl an der Staffelposition zwei mit Janina Hettich bei den anderen Nationen vier Läuferinnen aus den Top 15 der Weltcup-Gesamtwertung vertreten waren, konnte die Schwarzwälderin die drittbeste Einzelzeit verbuchen und brachte damit die Staffel des deutschen Skiverbandes in Führung.
Nach diesem wieder grandiosen Rennen der vier Staffelläuferinnen besteht die Hoffnung, dass genau dieses Quartett idealerweise in gleicher Reihenfolge auch bei der Weltmeisterschaft in Pokljuka in Slowenien am 20. Februar an den Start gehen darf.
Nach dem Staffelwettbewerb pausiert der Weltcup bis zum Beginn der WM am 10. Februar. Janina Hettich und ihre Teamkolleginnen freuen sich nun auf die Regeneration und dann auf die Vorbereitung zum Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaft.       
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Janina Hettich kratzt am Podest im Einzelrennen von Antholz – Sensationelle Leistung wird mit 5. Platz belohnt – Lediglich ein Schießfehler – Beste deutsche Biathletin


Weiter auf einer grandiosen Erfolgswelle „schwimmt“ die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich. Nach ihren tollen Erfolgen in den letzten Wochen, gekrönt vom ersten Weltcupsieg mit der Staffel, nahm die 24-jährige viel Selbstvertrauen mit zu den Wettkämpfen nach Antholz/Südtirol.
Diese begannen gleich mit dem schwersten Rennen im Einzel über 15 km mit vier Schießeinlagen, wobei jeder Fehler mit einer Strafminute geahndet wurde. Bedingt durch ihre vergangenen guten Platzierungen konnte Janina Hettich bereits früh mit Nummer 17, umgeben von der Weltelite, starten.
In der ersten Laufrunde blieb sie ihrer Devise „nur nicht überziehen“ treu und lag nach einem wieder hervorragenden Schießen ohne Fehler mit lediglich 34 Sekunden Rückstand auf Rang 23. In der zweiten Laufrunde „zündete die derzeit so stabile Biathletin dann den Turbo“. Bereits in der Loipe machte sie Plätze gut und weitere fünf Treffer stehend brachten sie bereits auf einen tollen 6. Zwischenrang (+ 0:43 Minute). Erneut verlor sie in der Spur nahezu nichts und nach der dritten fehlerfreien Schießleistung bahnte sich sogar eine Sensation an. Janina Hettich verließ auf Platz drei mit nur noch 22 Sekunden Rückstand den Schießstand. Die Zuschauer an den Bildschirmen sahen eine kämpferische Schwarzwälderin, die zum frühen Zeitpunkt des Rennens die Bestzeiten bestimmte. Auch vor den letzten 5 Schüssen betrug der Rückstand lediglich 26 Sekunden und sogar ein Platz auf dem Podium war plötzlich möglich. Stark und abgezockt war auch die letzte Schießeinlage, auch wenn „der ominöse letzte Schuss“ sein Ziel verfehlte. 19 Treffer bei 20 Schüssen können erneut als Weltklasseleistung gewertet werden. Lediglich eine Konkurrentin blieb fehlerfrei. „Dass der Tank bei Janina Hettich noch lange nicht leer war“, bewies sie mit der 10. reinen Laufzeit auf der Schlussrunde. Souverän verteidigte sie den genialen 5. Platz nach dem Schießen bis ins Ziel. Ihr Rückstand nach einem Fehler, gleichbedeutend mit einer Strafminute betrug lediglich 1:24 Minute. Damit war sie mit klarem Abstand Beste im deutschen Team, das bei diesem Einzelwettbewerb ansonsten mit durchwachsenen Ergebnissen zufrieden sein musste.
 
Eine klasse Rennen zeigte die in den Weltcup aufgerückte Marion Deigentesch auf Platz 11 (1 Fehler + 2:32 Minute), die wie die stark verbesserte Vanessa Hinz auf Rang 12 (2 Fehler + 2:37 Minute) die halbe WM-Norm schaffte. Nicht zufrieden sein konnte Denise Herrmann, trotz Laufbestzeit, jedoch mit vier Fehlern, mit dem 17. Endrang. Dies galt auch für Franziska Preuss die als 33. (+ 3:38 Minute) durch ebenfalls vier Fehler „weit nach hinten gespült wurde“. Maren Hammerschmidt überquerte auf Platz 46 (3 Fehler + 4:43 Minute) die Ziellinie in Antholz.
Ihre derzeit grandiose Form unterstrich die Österreicherin Lisa Theresa Hauser, die nach einem Fehler und ganz starker Laufleistung erstmals ein Weltcuprennen gewann. Überraschend Zweite wurde die Ukrainerin Yuliia Dzhima, die als Einzige ohne Fehler blieb (+ 0:44 Minute). Das Podium vervollständigte die Französin Anais Chevalier-Bouchet als Dritte (1 Fehler + 1:04 Minute). Dorothea Wierer konnte als 4. (2 Fehler + 1:15 Minute) bei ihrem Heimrennen gerade noch einen kleinen Vorsprung auf Janina Hettich retten.
Ihre beste Weltcup Einzelplatzierung mit Rang 5 wurden zudem mit 40 Punkten belohnt. In der Gesamtwertung befindet sich die Biathletin des SC Schönwald damit ebenfalls weiter auf dem Vormarsch. Dort verbesserte sie sich vom 20. auf den tollen 18. Platz mit jetzt 244 Punkten.
Die Wettkämpfe bei den Damen werden mit dem Massenstart am Samstag, um 13.10 Uhr fortgesetzt, bevor es in der Staffel am Sonntag um 12.45 Uhr zu einem weiteren sicherlich heiß umkämpften „Showdown“ kommen wird.
Das breite Lächeln von Janina Hettich war auch unter der Maske zu erahnen und die strahlenden Augen zeugten von der Zufriedenheit der aufstrebenden Biathletin. „Heute habe ich mich sowohl in der Loipe als auch am Schießstand richtig wohl gefühlt, mit dem Einzelrennen kann ich ohne Abstriche restlos zufrieden sein“, bilanzierte sie einen Wettbewerb, der Janina Hettich wieder ein Stück weiter an die Weltklasse heran brachte
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Gutes Massenstartrennen von Janina Hettich zu Abschluss des Weltcups in Oberhof – 18. Rang mit lediglich zwei Schießfehler – Platz in den Top 20 im Gesamtweltcup

Nach ihrem ersten Weltcupsieg mit der Staffel wollte Janina Hettich sich mit einem guten Resultat im Massenstart von Oberhof verabschieden und ihren Platz als Nummer 3 des deutschen Teams im Gesamtweltcup weiter festigen.
Dass die Biathletin des SC Schönwald diesen Wettbewerb mag, zeigte schon der 10. Platz in ihrem ersten Massenstartrennen in Hochfilzen. Läuferisch stellte der Massenstart jedoch enorm hohe Anforderungen, musste doch der nicht nur von Janina Hettich gefürchtete „Birxsteig“ fünf Mal bewältigt werden.
Sie konnte bis zum ersten Schießen im Feld der 30 besten Biahtletinnen gut „mitschwimmen“, musste dann jedoch eine Strafrunde in Kauf nehmen. Auf der folgenden Laufrunde verlor sie fast keine Zeit auf die Spitze, eine weitere Strafrunde beim zweiten Liegendschießen warf die 24-jährige Lauterbacherin jedoch mit einem Rückstand von 1:16 Minute nach knapp der Hälfte des Rennens auf Platz 26 zurück.
Davon ließ sich die in diesem Winter unheimlich konstante Biathletin keineswegs beeindrucken. Nach einem makellosen ersten Stehendschießen stand bereits der 23. Rang im Zwischenklassement zu Buche. Während viele Konkurrentinnen bei den letzten 5 Schuss „federn lassen mussten“, zog Janina Hettich ihre Schießserie sauber durch und konnte ihren Rückstand auf die Spitze mit nur noch 49 Sekunden auf Platz 18 liegend deutlich drücken. Nach den vielen schweren Weltcuprennen verlangte Janina Hettich die letzte Runde alles ab, trotzdem lieferte sie sich dort ein Duell um Rang 17 mit der Zweiten des Gesamtweltcups 2019, Lisa Vittozzi aus Italien, das die erfahrene Italienerin letztlich knapp für sich entscheiden konnte.
Den 18. Platz im erst zweiten Massenstartrennen mit lediglich 2 Fehlern und einem Gesamtrückstand von nur 1:14 Minute kann Janina Hettich als weiteren Erfolg in dieser Saison verbuchen. Ein Blick auf die einzelnen Rundenzeiten zeigt, dass sie bei fehlerfreiem Schießen, wie in Runde 3 und 4 mit der 7. und 8. Teilzeit mit der erweiterten Weltspitze mithalten kann.
Den Massenstart gewann die laufstarke Französin Julia Simon (3 Fehler) nur ganz knapp vor der wieder enorm starken Franziska Preuß (2 Fehler + 0:04 Minute) und der Schwedin Hanna Oeberg (3 Fehler + 0:12 Minute).
Einmal mehr konnte Denise Herrmann die reine Laufbestmarke setzen, 4 Schießfehler warfen sie jedoch auf Rang 15 (+ 0:45 Minute) zurück. Maren Hammerschmidt beendete das Massenstartrennen als 29. (4 Fehler + 3:16 Minute).
Durch den Zugewinn von 23 Weltcuppunkten verbesserte sich Janina Hettich mit jetzt 204 Punkten vom 22. auf den 20. Platz in der Gesamtwertung.
Nach zwei Wochen in Oberhof zieht der Weltcuptross nun nach Antholz/Südtirol um, wo für die Damen am 21.1. ein Einzelwettbewerb über 15 und am 23.1. ein Massenstartrennen stattfindet. Abschließend messen sich die Biathlonnationen am 24.1. in einem weiteren Staffelwettbewerb, bevor am 10. Februar im slowenischen Pokljuka die Weltmeisterschaften beginnen.
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Erster Weltcupsieg für Janina Hettich mit der Staffel in Oberhof – Deutsche Damen beeindrucken – Lauterbacher Biathletin am Schießstand nervenstark

Mit einer unglaublich couragierten Leistung meldeten sich die deutschen Biathletinnen in der absoluten Weltkl
asse zurück. Wer geglaubt hatte, das deutsche Damenteam befinde sich in einer leichten Krise, „der konnte sich beim Staffelrennen in Oberhof erfreut die Augen reiben“.
Von Beginn an waren die bis in die Haarspitzen motivierten Läuferinnen „voll im Bild und bestimmten die Staffel entscheidend mit“.
Startläuferin Vanessa Hinz, fast schon eine Spezialistin für diese Aufgabe, legte mit ihrem Auftritt mehr als eine sehr gute Grundlage für ihre drei Teamkolleginnen. Fehlerfrei, ohne Nachlader und stark in der Loipe, wie selten in dieser Saison, konnte Sie nur knapp hinter Italien und Frankreich mit einem Rückstand von lediglich 11 Sekunden Janina Hettich in die Spur schicken.

Clever lief die 24-jährige im Bereich der absoluten Spitzengruppe mit. Nach einem erneuten genialen Liegendschießen ohne Nachlader, konnte Janina Hettich sogar zur Spitze aufschließen und als Zweite zusammen mit der Führenden Linn Persson aus Schweden wieder in die Spur gehen. Auf der zweiten Laufrunde konnte sie sich mit einer tollen kämpferischen Leistung weiter in der absoluten Spitzengruppe halten. Lediglich beim Stehendanschlag „wackelte“ die Lauterbacher Biathletin ein wenig. Nach zwei Fehlern und einem weiteren Fehlschuss bei einem Nachlader, brachte sie jedoch nervenstark den letzten Nachlader ins Ziel. Trotzdem war ihr Rückstand danach mit 24 Sekunden gering. In der Loipe verlor sie auf der Schlussrunde noch einige Sekunden und übergab mit 34 Sekunden Rückstand gleichauf mit der Russin Larisa Kuklina auf Rang 4 und 5 an Denise Herrmann.
Die in diesem Winter immer wieder etwas „gescholtene Vorzeigebiathletin“ knüpfte in der Staffel an frühere absolute Spitzenleistungen an. Gleich mehrere Konkurrentinnen „ließ sie stehen“ und überzeugte mit nur zwei Nachladern am Schießstand absolut. So brachte Denise  Herrmann die deutsche Staffel auf Platz 2, nur 3 Sekunden hinter Weißrussland. Wahrscheinlich das beste Staffelrennen ihrer bisher schon so erfolgreichen Karriere lieferte dann Schlussläuferin Franziska Preuß ab. Auf der für sie ungewohnten letzten Position beeindruckte die 26-jährige und lieferte der Weißrussin einen großen Kampf, den sie nach fehlerfreiem Liegendschießen und brillanten, schnellen 5 Treffern zum Schluss stehend, nervenstark klar für sich entschied.
Überglücklich und befreit vielen sich die vier deutschen Biathletinnen nach diesem grandiosen Sieg im Zielraum in die Arme. Platz 2 belegte Weißrussland (0 Fehler/9 Nachlader + 0:17 Minute) vor Schweden (0 Fehler/5 Nachlader + 0:36 Minute). Weit abgeschlagen landeten die favorisierten Teams aus Frankreich auf Rang 5. (2 Strafrunden/10 Nachlader + 1:48 Minute) und Norwegen auf Platz 7 (2 Strafrunden/15 Nachlader + 2:46 Minute).  
Die Staffel in Oberhof hat gezeigt, dass das deutsche Biathlon Damenteam mit jeder Mannschaft der Welt mithalten kann, wenn, wie bei diesem Rennen alle vier Teammitglieder ihr Leistungsvermögen abrufen können. Die deutschen Damen hoffen nun, dass sie in der nächsten Staffel in Antholz/Südtirol und danach bei der Weltmeisterschaft in Slowenien ebenfalls um die Spitzenplätze mitlaufen und –schießen können.

Für Janina Hettich war der erste Weltcupsieg bei ihrem erst dritten Einsatz in einer Damenstaffel ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. „Zusammen mit meinen Teamkolleginnen gegen die besten Teams der Welt mit zahlreichen Spitzbiathletinnen zu bestehen, macht mich stolz und glücklich und gibt mir weiteren Auftrieb für die kommenden Aufgaben“, so Janina Hettich. 
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Janina Hettich etabliert sich in der erweiterten Weltelite –
Erneute Top 15-Platzierung sichert Startplatz im Massenstart – Lauterbacher Biathletin verbessert sich im Gesamtweltcup auf Platz 22

 
Während die meisten deutschen Spitzenbiathletinnen mit ihren Leistungen in den letzten Rennen wenig zufrieden waren, zeigte Janina Hettich weiter konstant sehr gute Rennen und etablierte sich mit ihrer bereits vierten Top 15 Platzierung in der erweiterten Weltspitze.
 
Zu Beginn der zweiten Weltcupwoche in Oberhof mussten sich 101 Biathletinnen im Sprint über 7,5 km beweisen. Aufgrund ihrer guten Weltcupplatzierung konnte Janina Hettich das Rennen bereits früh mit Startnummer 22 aufnehmen. Sie teilte sich den Wettbewerb klug ein und überzog vor allem das Tempo auf der ersten Laufrunde nicht. Beim Liegendanschlag konnten die Fernsehzuschauer erneut eine Kostprobe der „Sahnedisziplin“ von Janina Hettich bewundern. Ohne Fehler stürmte sie auf Rang 24 liegend mit lediglich 28 Sekunden auf die Führende wieder in die Loipe. Im stehenden Anschlag zeigte sie eine weitere Meisterleistung. Nach dem Motto, „Treffer vor Zeit“, gelang es ihr auch die zweite Serie sicher ins Ziel zu bringen. Die beiden tollen Schießeinlagen und eine gute Laufleistung brachten die 24- jährige Biathletin des SC Schönwald bis auf den 12. Platz nach vorne. Auf der schweren Schlussrunde, „die der einen oder anderen Sportlerin den Zahn zog“, sah man wieder eine sich völlig verausgabende Janina Hettich. Belohnt wurde sie mit dem hervorragenden 13. Platz mit einem Rückstand von lediglich 57 Sekunden auf die Siegerin, die trotz einer Strafrunde einmal mehr Tirill Eckhoff aus Norwegen hieß. Dahinter sicherte sich die Gesamtweltcupsiegerin des letzten Winters Dorothea Wierer aus Italien fehlerfrei Platz 2 (+ 0:09 Minute). Erneut aufs Podest lief die starke Österreicherin Lisa Theresa Hauser (0 Fehler/ + 0:13 Minute).
 
Leicht verbessert, jedoch mannschaftlich noch ausbaufähig, zeigte sich das gesamte deutsche Biathlonteam. Franziska Preuß war mit einer gleichmäßig sehr guten Leistung in der Loipe und beim Schießen auf Rang 6 (1 Fehler + 0:34 Minute) wieder beste deutsche Biathletin. Durch drei Schießfehler verpasste Denise Herrmann als 15. (+ 1:07 Minute) eine Spitzenplatzierung. Gut erholt zeigte sich Maren Hammerschmidt auf Rang 17. (0 Fehler + 1:09 Minute). Weiter etwas hinterher hinkt Vanessa Hinz, die mit dem 31. Platz (1 Fehler + 1:30 Minute) nicht zufrieden war. Abgeschlagen auf Rang 80 beendete Anna Weidel (3 Fehler + 3:25 Minute) den zweiten Sprint von Oberhof.
Mit diesem erneut tollen Ergebnis sicherte sich Janina Hettich weitere 28 Weltcuppunkte und rückte in der Gesamtwertung mit 181 Punkte auf Platz 22 vor. Durch die Platzierung unter den besten 25 ist ihr der Startplatz im Massenstart am Sonntag, um 15 Uhr sicher. Auch für die Damen-Staffel am Samstag um 14.45 Uhr hat sie sich mit der ausgezeichneten Sprintleistung erneut ins Gespräch gebracht. Die Nominierung für die Staffel steht jedoch noch aus.
Glücklich zeigte sich Janina Hettich nach dem Sprint vor allem „dass es beim Schießen nach wie vor optimal läuft. Auch auf ihre läuferische Leistung kann sie stolz sein, „wenn auch die schwere Strecke in Oberhof, vor allem in der letzten Runde, alles abverlangt.“  
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Ausgezeichneter 4. Platz für Janina Hettich und Erik Lesser in der Single-Mixed-Staffel von Oberhof – Tolle Erfahrung für Lauterbacher Biathletin – Deutsches Duo bietet stärkster Konkurrenz Paroli

Groß war die Freude bei Janina Hettich für die unverhoffte Berücksichtigung in der Single-Mixed-Staffel am vergangenen Sonntag zusammen mit Erik Lesser in Oberhof/Thüringen.
Motiviert nach einem starken Auftritt im Verfolger stand die 24-jährige zusammen mit der absoluten Weltelite unter anderem Tirill Eckhof Norwegen, Hanna Oeberg Schweden, Julia Simon Frankreich, Dorothea Wierer Italien und weiteren Weltklassebiathletinnen an der Startlinie.
Leider begann der erste Single-Mixed-Start für Janina Hettich mit einer Schrecksekunde.
„Die US-Amerikanerin ist mir über den Ski gefahren, sodass ich gestürzt bin“, berichtete sie später an den Bildschirmen. Zwar befand sie sich dadurch nach der ersten Runde im hinteren Bereich der 25 Staffeln, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und räumte liegend alle Scheiben ab, sodass der Rückstand danach nur 7 Sekunden betrug. Sehr gut war auch ihr erstes Stehendschießen mit nur einem Nachlader, sodass der Rückstand von Janina Hettich auf die Spitze beim 1. Wechsel lediglich 26 Sekunden betrug.
Der erfahrende Staffelläufer Erik Lesser zeigte einmal mehr seine ganze Klasse. Auf seiner ersten Runde fielen alle 10 Scheiben und er konnte Janina Hettich auf Rang 3 liegend, jedoch dicht gefolgt von weiteren Staffeln eine gute Ausgangsposition für deren zweiten Teil mit auf den Weg geben. Janina Hettich versuchte den großen Biathlonnationen Paroli zu bieten, was ihr mit lediglich zwei Nachladern und einer guten läuferischen Leistung auch gelang. So konnte sie sogar Tirill Eckhof, die allerdings in die Strafrunde musste, überholen. Nach einer tollen Leistung in ihrer ersten Single-Mixed-Staffel übergab sie an Position 5 mit einem Rückstand von lediglich 50 Sekunden, jedoch nur wenige Sekunden hinter Rang 3 auf Erik Lesser. Dieser bot den Staffeln aus Norwegen, Weißrussland und Canada einen tollen Kampf ums Podium. Erst durch zwei Nachlader beim letzten Schießen musste der Routinier im deutschen Team den Norweger Johannes Tinges Boe ziehen lassen.
Den Staffelsieg sicherte sich Frankreich mit nur 3 Nachladern vor Schweden (5 Nachlader + 0:39 Minute) und Norwegen (3 kurze Strafrunden/8 Nachlader + 0:44 Minute), dem deutschen Team (6 Nachlader/ + 1:02 Minute) und deutlich vor den stark eingeschätzten Teams aus Italien, Österreich und Rußland, die lediglich auf den Plätzen 7, 8 und 9 landeten.
Sichtlich gelöst und zufrieden zeigten sich Janina Hettich und Erik Lesser beim Fernsehinterview. „Unser Ziel die Top 6 bei so starker Konkurrenz haben wir mehr als erreicht“, betonten beide unisono. Nach der unerwarteten Nominierung zeigte sich Janina Hettich glücklich über ihre Leistung und auch das Ergebnis mit Platz 4.
Besonders beeindruckte die Biathletin des SC Schönwald wieder einmal am Schießstand. Wiederholt lobten die Reporter an den Bildschirmen die unglaubliche Bilanz von 99 % Trefferquote im liegenden Anschlag in dieser Saison.
Alle Biathleten und Biathletinnen bleiben nach diesem Rennwochenende in Oberhof, wo auch die nächsten Wettbewerbe stattfinden. Nach einer kurzen Pause starten die Damen am Donnerstag, 14.1. mit einem Sprint. Am 16.1. findet ein Staffelrennen statt, die Wettkämpfe in Oberhof werden dann am 17.1. mit einem Massenstartrennen beendet.   

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Aufholjagd von Janina Hettich mit Verbesserung um 16 Plätze – Beste Einzelzeit der deutschen Biathletinnen im Verfolger von Oberhof – Lauterbacherin verteidigt Platz 24 im Gesamtweltcup


„Nach Platz 44 im Sprint ist eine Verbesserung deutlich in die Weltcuppunkte mein klares Ziel“, zeigte sich Janina Hettich angriffslustig vor dem Verfolger von Oberhof, „wenngleich eine vordere Platzierung aufgrund des Startrückstands von 2:25 Minute nicht mehr machbar ist.“
Zu Beginn des Verfolgers konnte sich Janina Hettich gut an der Konkurrenz orientieren und nach makellosen 5 Schuss arbeitete sie sich um einige Plätze nach vorne. Zu verschmerzen war dann auch, dass beim zweiten Schießen tatsächlich nach über 80 Treffern liegend in Folge ein Geschoss sein Ziel nicht fand. Nach der Hälfte des Rennens war der Rückstand zur Spitze damit nur auf 3:04 Minute angewachsen.
Jetzt ging der Verfolger für Janina Hettich erst richtig los. Während zahlreiche Konkurrentinnen vor allem am Schießstand schwächelten, holte die Biathletin des SC Schönwald, auch dank zweier grandioser Schießeinlagen ohne Fehler stehend, Platz um Platz auf. Im Zielraum stand ein sehr guter 28. Rang mit nur einem Fehler und einem Rückstand von 3:24 Minute auf der Anzeigetafel von Oberhof. Auf Rang 23 fehlten ihr lediglich 5 Sekunden. Damit verlor die 24-jährige im Verfolger nicht einmal eine Minute auf die Spitze, gemessen am Startrückstand. Lohn für sie waren 13 Weltcuppunkte und die Verteidigung des 24. Platzes im Gesamtweltcup. Beeindruckend ist auch ein Blick auf die Leistung im Verfolger ohne die Startrückstände. In dieser, allerdings inoffiziellen Wertung, nimmt Janina Hettich den 14. Rang ein, noch vor allen anderen vier deutschen Biathletinnen. Entsprechend zufrieden war sie mit ihrer eigenen Leistung, „hat doch der Verfolger von Oberhof gezeigt, dass meine sehr guten Platzierungen in Hochfilzen keine Eintagsfliegen waren.“
Diese tolle Leistung honorierte das deutsche Trainerteam mit einer Nominierung für die Schwarzwälderin in der Single-Mixed-Staffel an der Seite von Erik Lesser am Sonntag.
Der starke Verfolger von Janina Hettich war im deutschen Damenteam insgesamt leider lediglich ein Lichtblick.
Franziska Preuß verlor nach 4 Schießfehlern 4 Plätze und erreichte als erste Dame des Teams erst auf Rang 18 das Ziel (+ 2:30 Minute). Überhaupt nicht lief es für Denise Herrmann, die 17 Plätze verlor und nach indiskutablen 7 Fehlern lediglich 32. wurde (+ 3:38 Minute). Verbessert zeigte sich Vanessa Hinz, die mit einem Fehler 12 Plätze gut machte und als 21. den Zielstrich überquerte (+ 2:57 Minute). Auch Anna Weidel konnte sich deutlich vom 49. Startrang auf den 36. Platz verbessern (1 Fehler + 4:00 Minute).
Den Sieg machten einmal mehr die Norwegerinnen unter sich aus. Tirill Eckhof konnte sich trotz zweier Fehler gegen ihre makellos schießende Teamkollegin Marte Olsbu Roeiseland im Zielsprint durchsetzen. Erneut ein tolles Rennen lieferte Lisa Theresa Hauser aus Österreich, die ihren 3. Platz vom Vortag souverän verteidigte (1 Fehler + 0:43 Minute).
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Janina Hettich erneut in den Top 15 im Weltcup – Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft geschafft – Platz 13 im Sprint von Hochfilzen nach weiterer fehlerfreien Schießleistung – Platz 28 im Gesamtweltcup

Mit einem weiteren grandiosen Sprintrennen schaffte Janina Hettich bereits nach wenigen Wettbewerben die Qualifikationsnorm für die Biathlon Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Zum zweiten Mal binnen Wochenfrist schaffte es die 24-jährige in die Top 15 der Biathlonelite. Bereits im dritten Rennen in Folge war sie hinter Franziska Preuss zweitbeste Biathletin im deutschen Team.
Wie schon bei zahlreichen Wettbewerben zuvor ging die Lauterbacherin das Rennen kontrolliert an, um keinesfalls zu überziehen. Erneut zahlte sich dies am Schießstand aus, denn im Liegendschießen war Janina Hettich wieder „eine Bank“. 5 Treffer und ein Rückstand von 19 Sekunden brachten sie danach auf den 26. Platz im Feld der 106 Teilnehmerinnen aus der ganzen Welt. In der zweiten Laufrunde war die Biathletin des SC Schönwald „voll da“ und büßte bis zum Stehendschießen lediglich 14 Sekunden auf die Spitze ein. Auch in diesem Anschlag klappten alle Scheiben um, sodass Janina Hettich mit einem freudigen Lächeln im Gesicht mit einem Rückstand von lediglich 39 Sekunden auf Rang 14 die letzten 2,5 km in Angriff nehmen konnte. Dort verlor sie zwar viel Zeit auf die Siegerin Tirill Eckhoff, die die deutlich beste Laufzeit erzielte, nicht jedoch auf ihre unmittelbaren Konkurrentinnen um einen Top 15 Platz, im Gegenteil, sie konnte noch eine Position gut machen und sicherte sich einen tollen 13. Platz (0 Fehler + 0:59 Minute). 
Wie bei den Männern am Vortag gab es bei den Damen ein rein norwegisches Podium. Tirill Eckhoff (1 Fehler) siegte vor Ingrid Landmark Tandrevolt (0 Fehler +0:08 Minute) und Marte Olsbu Roeiseland (1 Fehler + 0:25 Minute).
 
Das Podium ganz knapp verpasste als 4. die derzeit beste deutsche Biathletin Franziska Preuss um wenige Zehntelsekunden (1 Fehler + 0:25 Minute). Die weiteren deutschen Biathletinnen konnten die eigenen und die Erwartungen des Trainerstabes nicht ganz erfüllen.
Denise Herrmann landete auf Platz 23 (3 Fehler + 1:22 Minute), ihr folgte Vanessa Hinz auf Rang 26 (1 Fehler + 1:25 Minute). Für Maren Hammerschmidt stand ein 28. Platz (1 Fehler + 1:28 Minute) in der Ergebnisliste. Die wieder in das Weltcupteam aufgerückte Anna Weidel konnte sich als 43. (1 Fehler + 1:43) ebenfalls noch einen Platz im Verfolger der besten 60 sichern. Dieser Wettbewerb findet bereits am Samstag ab 15 Uhr statt.
Janina Hettich zeigte sich beim Fernsehinterview gelöst. „Ich freue mich sehr, dass ich eines meiner Ziele, die Norm für die WM, bereits so früh geschafft habe.“ Auf höhere Ziele als die letzten beiden Top 15 Platzierungen angesprochen, gab sie sich bescheiden. „Mein Ziel ist es, regelmäßig in die Top 15 bzw. Top 20 zu laufen“, sagte die sympathische Schwarzwälderin.
Herausragend ist derzeit ihre Schießbilanz mit einer Trefferquote von 91 % befindet sie sich unter den Top 10 der Biathlonelite im Weltcup.
Im Verfolger will sie die Platzierung aus dem Sprint so gut es geht verteidigen um weiter Punkte in der Weltcupgesamtwertung zu ergattern. Dort konnte sie sich zwischenzeitlich auf den 28. Rang verbessern. Sollte es ihr gelingen unter die besten 25 zu kommen, wäre ihr auch ein Startplatz im Massenstart am kommenden Sonntag um 14.25 Uhr sicher.



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Erste Weltcuppunkte für Janina Hettich beim Auftakt in die neue Saison in Kontiolathi in Finnland

Platz 36 bei nur 2 Schießfehler zum Auftakt im Einzel über 15 km – 55. Platz im Sprintwettkampf stellt Lauterbacher Biathletin nicht zufrieden
Nach einer sehr guten Vorbereitung mit dem Höhepunkt dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Einzel bereits im September sicherte sich Janina Hettich dieses Jahr souverän einen Platz im deutschen Weltcupteam gleich zum Auftakt der neuen Saison. Diese startete unter nicht ganz einfachen (Corona) Bedingungen mit dem Einzelrennen über 15 km im finnischen Kontiolathi.
Auf einer schweren Strecke mit weichem Schnee fand Janina Hettich gut ins Rennen und lag nach der ersten fehlerfreien Schießeinlage mit nur 17 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf Rang 21. Eine Strafminute nach einem Fehlerschuss beim Stehendschießen warf Sie dann im Klassement etwas zurück, bevor die Biathletin des SC Schönwald im zweiten Liegendschießen erneut alle Scheiben abräumen konnte und sich dadurch wieder auf den 27. Rang verbessern konnte. Ein weiterer Fehlschuss im letzten Stehendanschlag konnte die sehr gute Schießleistung der Lauterbacherin keineswegs trüben. Nicht hundertprozentig zufrieden zeigte sich die ehrgeizige 24-Jährige mit der Laufleistung. „Ich bin zwar ganz gut in das Rennen hinein gekommen, aber ab der dritten Runde habe ich mich auf dem schweren Kurs nicht mehr so leicht getan. Mit der Schießleistung bin ich ganz zufrieden, da konnte ich umsetzen, was ich mir vorgenommen habe“, bilanzierte Sie.
In einem Rennen, das von sehr guten Schießleistungen geprägt war, belegte Janina Hettich letztlich den 36. Rang unter über 100 Starterinnen mit zwei Schießfehlern und einem Rückstand von 3:49 Minute auf die Siegerin. Sie sicherte sich somit bereits im ersten Wettbewerb einige Weltcuppunkte.
Dramatisch endete der Einzelwettbewerb an der Spitze. Dorothea Wierer aus Italien (0 Fehler) konnte Denise Herrmann (1 Fehler) gerade noch um 0,8 Sekunden distanzieren. Das Podest komplettierte die ebenfalls fehlerfreie Johanna Skottheim aus Schweden (+ 0:24 Minute).
Im deutschen Team überraschte Maren Hammerschmidt mit einem sehr guten 12. Platz (1 Fehler + 2:05 Minute). Die laufstarke Franziska Preuss erreichte nach drei Strafminuten für drei Fehler als 18. das Ziel (+ 2:41 Minute). Direkt hinter Janina Hettich belegte Vanessa Hinz (2 Fehler + 3:51 Minute) den 37. Platz. Abgeschlagen auf Rang 68 beendete Anna Weidel (4 Fehler + 6:23 Minute) das erste Weltcuprennen der Saison.
 
Gleich am nächsten Tag stand mit dem Sprint über 7,5 km und zweimaligem Schießen eine weitere Bewährungsprobe für die weltbesten Biathletinnen in Kontiolathi in Finnland an. Janina Hettich nahm sich vor, über eine gute Schießleistung und einer Steigerung in der Loipe ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen.
Wie am Vortag gelang ihr ein guter Einstieg in den Sprintwettkampf. Nach einer schnellen aber kontrollierten Auftaktrunde in der Loipe und eine konzentrierte Schießleistung ohne Fehler im Liegendschießen stand ein toller 15. Zwischenrang in der Ergebnisliste. Allerdings musste sie dann, wie bereits am Vortag im Stehendschießen zwei Fehlschüsse, verbunden mit zwei Strafrunden, hinnehmen. Damit war eine gute Platzierung nicht mehr machbar. Mit dem 55. Platz und einem Rückstand von 2:17 Minute verpasste sie die Weltcuppunkte deutlich.
Den Sprintwettkampf gewann die überragende Hanna Oeberg aus Schweden vor den ebenfalls fehlerfrei schießenden Norwegerinnen Marte Roeiseland (+ 0:24 Minute) und Karolina Knotten (+ 0:38 Minute).
Aus dem deutschen Team überzeugte erneut Maren Hammerschmidt mit einem tollen 9. Platz (0 Fehler + 0:59 Minute). Franziska Preuss landete auf Rang 23 (2 Fehler + 1:27 Minute).
Vanessa Hinz überquerte als 32. (1 Fehler + 1:46 Minute) und Denise Herrmann auf Rang 38 (3 Fehler + 1:51 Minute) den Zielstrich. Das Debüt im Weltcup endete für Sophia Schneider auf dem 87. Rang (3 Fehler + 3:18 Minute).
Mit dem 55. Platz zeigte sie Janina Hettich natürlich nicht zufrieden. „Die beiden Fehler beim letzten Schießen waren schon ärgerlich und auch die selektive Strecke in Kontiolathi liegt mir nicht besonders“, sagte sie.
Allerdings finden mit dem nächsten Sprintwettbewerb, der Staffel und dem Verfolger vom kommenden Donnerstag an auch die nächsten drei Wettbewerbe in Kontiolathi in Finnland statt. Janina Hettich will diese Rennen nutzen um wieder näher an die Spitze im Biathlon Weltcup heran zu kommen.    

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Janina Hettich gewinnt überraschend deutschen Meistertitel im Einzel über 12,5 km – Sehr guter 4. Platz im Sprint – Weitere Medaille im Verfolger - Meisterschaften zählen für die Nominierung im Weltcup

Schon fast traditionell werden die deutschen Biathlon-Meisterschaften auf Rollerski im Sommer ausgetragen. Nach einem intensiven Sommertraining durfte man gespannt sein, wie der Formtest, gleich verbunden mit der deutschen Meisterschaft, ausfällt. Von den absoluten Top-Athletinnen mussten lediglich Karolin Horchler und Vanessa Hinz verletzungsbedingt absagen.
Bei den Wettbewerben in Altenberg/Erzgebirge ging es nicht nur um nationale Titel, sondern auch um sich für die ersten Weltcup-Rennen des Winters zu empfehlen.
Die Lauterbacher Biathletin Janina Hettich hatte im Sommer ausgezeichnet trainiert und wollte beim ersten Höhepunkt ihre Form unter Beweis stellen, um mit guten Leistungen Argumente für das Weltcup-Team zu sammeln.
An den Start im Einzelwettbewerb über 12,5 km gingen 35 Biathletinnen, darunter auch einige tschechische Gaststarterinnen. Bei vier Schießeinlagen galt es insgesamt 20 Schuss ins Ziel zu bringen. Jeder Fehlschuss wurde mit einer Zeitstraße von 45 Sekunden bestraft.
Janina Hettich legte auf der Laufstrecke ein hohes, aber kontrolliertes Tempo vor. Am Schießstand, an dem sie im letzten Winter immer wieder Probleme hatte, zeigte sie, dass das intensive Schießtraining ihre Wirkung nicht verfehlt hat. Nach drei fehlerfreien Schießen blieb lediglich beim letzten Anschlag eine Scheibe stehen.
Mit einer guten Laufzeit und nur 45 Strafsekunden unterbot Janina Hettich mit Startnummer 32 sämtliche Konkurrentinnen vor ihr deutlich und sicherte sich so ihren ersten deutschen Meistertitel bei den Damen. Lediglich die letzte Biathletin, Maren Hammerschmidt (1 Fehler), kam ihr mit einem Rückstand von 17 Sekunden noch nahe und gewann Silber. Dritte der Meisterschaften wurde Weltmeisterin Denise Herrmann (5 Fehler/+ 1:04 Minute), die erwartungsgemäß schnellste Läuferin war. Auf Rang 4 landete Franziska Hildebrand (1 Fehler/+ 1:47 Minute) vor der fehlerfreien Stefanie Scheerer (+ 2:30 Minute). Hinter Anna Weidel (3 Fehler/+ 2:32 Minute) belegte Franziska Preuß Rang 7 (5 Fehler/+ 2:36 Minute).
Sichtlich erleichtert konnte Janina Hettich im Ziel jubeln. „Heute hat endlich mal wieder alles funktioniert. Beim Laufen gibt es noch etwas Luft nach oben, da war ich im Training sogar schon etwas besser. Aber mit nur einem Fehler bei 20 Schuss, da kann ich sehr zufrieden sein,“ freute sich die 24-jährige, die weiterhin für den SC Schönwald startet.
Gleich am nächsten Tag galt es für die deutschen Spitzenbiathletinnen sich im Sprint über 7,5 km erneut zu präsentieren. Dieses Mal ließ die Favoritin Denise Herrmann nichts anbrennen. Fehlerfrei schießend gewann sie deutlich vor der überraschenden Vizemeisterin Sophia Schneider (1 Fehler/ + 1:14 Minute) die, wie so oft, laufstark ihre sonstige Wackeldisziplin am Schießstand sehr gut im Griff hatte. Das Podest komplettierte Franziska Preuß (1 Fehler/ + 1:23 Minute). Janina Hettich zeigte einen Tag nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft wieder ein gutes Rennen und platzierte sich als 4. (1 Fehler/ + 1:40 Minute) erneut sehr gut. Damit lag sie deutlich vor Maren Hammerschmidt (6./+ 2:10 Minute), Stefanie Scheerer (7./+ 2:19 Minute) Anna Weidel (10./+ 2:28 Minute), Franziska Hildebrand (11./+ 2:31 Minute) und Marion Deigentesch (12./+ 2:31 Minute).

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Janina Hettich erneut in der Lehrgangsgruppe 1a der Spitzenbiathletinnen des deutschen Skiverbandes

Mit Spannung erwartet wurde von zahlreichen Biathletinnen und Biathleten die Kadereinteilung des deutschen Skiverbandes mit den verschiedenen Lehrgangsgruppen für 2020/2021.
Mit Kristian Mehringer (Leiter Disziplintrainer) und Florian Steirer (Disziplin-Trainer) gehen die Damen der nationalen Spitze in der Lehrgangsgruppe Ia in ihre dritte Saison. Die gesamte Trainingsgruppe besteht aus Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler, die den sogenannten Olympiakader-Status besitzen, sowie aus Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und erfreulicherweise weiter auch mit Janina Hettich, die alle drei den sogenannten Perspektivkader-Status besitzen.
Nicht mehr in der Lehrgangsgruppe Ia vertreten ist Anna Weidel, die zusammen mit Marion Deigentesch, Juliane Frühwirt, Stefanie Scherer, Sophia Schneider, Vanessa Voigt und Hanna Kebinger künftig der Lehrgangsgruppe Ib, der sogenannten „zweiten Reihe“ angehören wird.
 
Für das erste Weltcup-Trimester, ungefähr ein Drittel der Saison sind Denise Herrmann, Franziska Preuß und Vanessa Hinz gesetzt. Voraussetzung hierfür war eine Medaille bei der Weltmeisterschaft oder eine TOP 15 Platzierung im Gesamtweltcup.
Für die anderen vier Biathletinnen der Lehrgangsgruppe Ia, darunter Janina Hettich, gilt es sich nun über die Sommermonate bis zum Saisonstart im Weltcup am 28. November 2020 in Kontiolathi/Finnland einen der drei noch offenen Plätze zu sichern, was das erklärte der Ziel der 23-Jährigen, die weiterhin für den SC Schönwald startet, ist.
Maßgeblich sind nicht nur die Ergebnisse der deutschen Meisterschaften, die im Sommer stattfinden, sondern auch die Leistungen während der Trainingslager und bei internen Wettkämpfen. „Zur Vorbereitung nach Muonio in Lappland werden sieben bis acht Damen mitgenommen und dann wird entschieden, wer die drei offenen Startplätze erhält“, berichtete Bundestrainer Kristian Mehringer.
 
Groß war die Freude bei Janina Hettich über die Nominierung. „Für mich ist es wichtig, dass ich weiterhin in der Gruppe der national besten Biathletinnen trainieren kann, das bringt mich weiter voran“, bilanzierte sie.
Derzeit kann die Lauterbacher Biathletin relativ normal trainieren. Trotz der Einschränkungen ist sie mit Training, Praktikum und Studium voll ausgelastet.
Seit Ende April läuft ihr Training wieder auf Hochtouren, unter Auflagen am Stützpunkt, aber sie absolviert auch viele Einheiten, nach einen entsprechenden Trainingsplan, von zu Hause aus.
„Derzeit steht ausgiebig Grundlagentraining mit langen Laufeinheiten, Radfahren, Skirollern und Krafttraining auf dem Programm, dazu gehört natürlich auch das Grundlagenschießen“, erzählt die junge Biathletin.
Besonderes Augenmerk in der Vorbereitung wird Janina Hettich auf das Schießtraining legen. Ein neuer Schießtrainer beim DSV und ein weiterer Verantwortlicher im Schwarzwald sollen helfen die Leistungen am Schießstand zu optimieren. „Ich bin zuversichtlich, dass so und auch mit viel mentalem Training, das Schießen in der kommenden Saison wieder erfreulicher wird“, hofft sie. Dabei spielt sie auf den vergangenen Winter an, wo sie sich zwar ab Dezember für den Rest der Saison in der Weltcup-Mannschaft etablieren konnte, wo aber immer wieder durch durchwachsene Leistungen am Schießstand die tollen Laufleistungen nicht belohnt wurden und sie dadurch manche vordere Platzierung in den TOP 15 oder gar TOP 10 verpasste.
Zahlreiche Fans aus ihrer Heimat Lauterbach und Umgebung aber auch aus ihrer sportlichen Heimat in Schönwald und weit darüber hinaus würden sich sehr freuen, wenn die ehrgeizige Spitzensportlerin „weiter ihren Weg geht“, sich im kommenden Winter für das Weltcup-Team qualifiziert und dann die ohnehin schon spannenden Biathlonwettkämpfe für die heimischen Fans vor allem an den Bildschirmen noch attraktiver werden.  
 
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Vier Schießfehler werfen Janina Hettich auf Platz 62 zurück -
Denise Herrmann gewinnt Sprint in Nove Mesto/Tschechien vor leeren Rängen

Nach einer kurzen Wettkampfpause nach den Weltmeisterschaften stand im tschechischen Nove Mesto die nächste Bewährungsprobe für die Weltelite im Biathlon an.
Kurios und wohl einmalig waren die Bedingungen im ansonsten immer ausverkauften Biathlonmekka in Tschechien. Aufgrund des Corona-Virus fand der Wettkampf unter Ausschluss der Fans vor leeren Rängen statt.
Wie schon oft in dieser Saison waren auch bei diesem Sprintrennen über 7,5 km mit zwei Schießeinlagen die Bedingungen am Schießstand schwierig. Nur 6 der 98 Läuferinnen trafen alle 10 Ziele und kamen ohne Strafrunde aus.
Janina Hettich deren läuferische Form weiterhin konstant gut ist, nahm sich vor über möglichst sichere Schießleistungen ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Wie so oft ging sie das Rennen kontrolliert an, musste jedoch bereits beim Liegendschießen zwei Strafrunden in Kauf nehmen und fand sich danach mit einem Rückstand von 1:09 Minute auf dem 66. Platz wieder. Auf der Strecke konnte die Lauterbacher Biathletin dann zwar zahlreiche Plätze gut machen, zwei weitere Schießfehler verbunden mit weiteren Strafrunden warfen Janina Hettich nach dem stehenden Anschlag jedoch wieder auf den 64. Rang zurück. Auf der Schlussrunde konnte sie sich noch etwas verbessern und überquerte als 62. mit einem Rückstand von 2:52 Minute den Zielstrich.
Natürlich war die ehrgeizige Biathletin des SC Schönwald, trotz erneut sehr ordentlicher Laufzeit, mit den vier Schießfehlern nicht zufrieden.
Das Sprintrennen gewann in überragender Manier Denise Herrmann ohne Fehler mit Laufbestzeit. Platz 2 ging an die ebenfalls fehlerfrei schießende Französin Anais Bescond (+ 0:27 Minute) vor der Lokalmatadorin Marketa Davidova (1 Fehler/+ 0:50 Minute).
Ein gutes Rennen aus dem deutschen Team zeigte Franziska Preuss als 13. (2 Fehler/ + 1:35 Minute). Vanessa Hinz belegte Rang 28 (2 Fehler/ + 1:50 Minute) vor Karolin Horchler als 31. (1 Fehler/1:55 Minute). Knapp hinter Janina Hettich beendete Franziska Hildebrand auf Platz 65 (4 Fehler/ + 3:00 Minute) das Sprintrennen.
Ein Blick in die Ergebnisliste der reinen Laufzeit zeigte erneut, dass sich Janina Hettich dort überhaupt nicht zu verstecken braucht.
Denise Herrmann setzte einmal mehr die überragende Bestzeit. Franziska Preuss und Vanessa Hinz lagen dort jeweils 0:55 Minute zurück. Janina Hettich benötigte 1:11 Minute mehr als die Siegerin und lag noch knapp vor Franziska Hildebrand (+ 1:12 Minute) und deutlich vor Karolin Horchler (+ 1:29 Minute).
Nach dem Staffelrennen am Samstag werden die Wettkämpfe in Nove Mesto mit einem Massenstart am Sonntag abgeschlossen, bevor der „Weltcuptross“ nach Kontiolathi in Finnland weiter zieht.
Janina Hettich wird weiter an ihren Schießleistungen „feilen“, denn diese sind sicherlich der Schlüssel zu einer möglichen guten oder gar sehr guten Weltcupplatzierung. Dafür hofft die Jüngste im deutschen Team weiterhin in der Weltcupmannschaft berücksichtigt zu werden.
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Janina Hettich für die Biathlon-Weltmeisterschaften in Antholz nominiert

Wettbewerbe finden vom 13. bis 23. Februar statt – DSV Sportführung beruft 11
Biathletinnen und Biathleten

Groß war die Freude am vergangenen Mittwoch bei Janina Hettich als die DSV-Sportführung die Nominierung für die Biathlon-Weltmeisterschaften im Südtiroler Antholz bekanntgab. Zusammen mit Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler bildet sie das Damenteam beim Saisonhöhepunkt.
Bei den Herren erhielten Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Philipp Horn, Philipp Nawrath, Johannes Kühn und Erik Lesser das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen.
 
Für die Damen und die Herren finden vom 13. bis 23. Februar jeweils Wettbewerbe im Sprint, Verfolger, Einzel und Massenstart statt. Zudem gibt es eine Damen- und Herrenstaffel sowie gemeinsam eine Single-Mixed- und eine Mixed-Staffel.
Wie die personelle Zusammensetzung in den einzelnen Rennen aussieht, wird erst vor Ort entschieden. Das deutsche Team darf bei Einzelrennen vier Biathletinnen bzw. Biathleten nominieren. Zusätzlich erhalten alle Weltmeister aus dem vergangenen Jahr ein persönliches Startrecht.
 
Für Janina Hettich bedeutet die Nominierung ein weiterer Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere. Bereits im Jugend- und Juniorenbereich war sie bei 16 Deutschen Meisterschaften immer auf dem Podium und konnte zahlreiche Titel feiern. 2015 – 2017 nahm sie erfolgreich, jeweils mit TOP-TEN Plätzen, an Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften teil. Bereits mit 19 Jahren war sie erstmals im IBU-Cup aktiv. Die Saison 2018/2019 konnte sie dort die Gesamtwertung auf dem tollen 4. Platz abschließen. Ein weiterer Höhepunkt war die Silbermedaille in der Mixed-Staffel bei den Europameisterschaften 2019. Die diesjährige Saison begann Janina Hettich nochmals im IBU-Cup, bevor sie vor Weihnachten ins Weltcupteam berufen wurde. Seither ist die sympathische Läuferin des SC Schönwald Bestandteil der deutschen Weltcupmannschaft. Nach guten Ergebnissen in den Einzelrennen feierte sie beim letzten Weltcup in Pokljuka/Slowenien in der Mixed-Staffel mit Platz 3 ihre erste Podiumsplatzierung im Weltcup.
 
Bei den Weltmeisterschaften hofft die Jüngste im deutschen Team natürlich auf den einen oder anderen Einsatz. Nur um zu lernen will die ehrgeizige Lauterbacherin jedoch nicht zu den Welttitelkämpfen fahren. Sie will ihre stetig verbesserten Leistungen auch bei der WM zeigen und damit ihre Nominierung rechtfertigen und „vielleicht den einen oder anderen Glanzpunkt setzen.“



 
 
 



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Erstes Podest für Janina Hettich im Biathlon Weltcup

Deutsche Mixed Staffel mit nur 5 Nachladern auf tollem 3. Platz – Biathleten empfehlen sich für die Weltmeisterschaften

Erneut eine tolle Chance sich zu präsentieren erhielt Janina mit der Nominierung für die deutsche Mixed-Staffel im Rahmen der Weltcup-Wettbewerbe im slowenischen Pokljuka.
Da Franziska Preuss in der Single-Staffel eingesetzt wurde und da Denise Herrmann, Arndt Peiffer und Benedikt Doll für die WM geschont wurden, erhielten Philipp Horn, Johannes Kühn, Janina Hettich und Vanessa Hinz das Vertrauen der deutschen Mannschaftsführung.
Fest entschlossen diese Chance zu nutzen, boten bereits zu Beginn Philipp Horn und Johannes Kühn den Gebrüdern Boe (Norwegen) und den Franzosen Fillon Maillet sowie Desthieux die Stirn.
So betrug der Rückstand auf die Superläufer aus Norwegen und Frankreich lediglich 35 bzw. 16 Sekunden, als Johannes Kühn an Janina Hettich, die die dritte Teilstrecke bestritt, übergab.
Janina Hettich zeigte erneut keine Scheu vor großen Namen, „machte ihr Ding“, verlor zwar etwas auf die Französin Justine Braisaz, holte jedoch gegenüber Norwegen auf. Mit perfekten fünf Treffern nahm sie die Verfolgung der beiden Führenden auf. Bei der zweiten Schießeinlage blieben zwar zwei Scheiben stehen, mit zwei Nachladern, die im Ziel waren, hielt Janina Hettich die deutsche Staffel jedoch klar auf Kurs Podest.
Auf der Schlussrunde sahen die zahlreichen Zuschauer an der Strecke und an den Bildschirmen wieder eine perfekte kämpferische Leistung. Sie holte sogar auf die Führende Braisaz geringfügig auf, vor allem aber verringerte sie den Abstand zur zweitplatzierten Norwegerin um 30 Sekunden und schickte Vanessa Hinz mit nur noch 5 Sekunden Rückstand auf Platz zwei als Dritte auf die Schlussrunde.
Vanessa Hinz, die bei den beiden letzten Damen-Staffeln Probleme am Schießstand hatte, machte ebenfalls ein ganz starkes Rennen und konnte zeitweise Norwegen mit Ingrid Landmark Tandrevolt noch unter Druck setzen. Zwei Nachlader von Hinz entschieden dann den Kampf um Platz 2 zu Gunsten von Norwegen.
Den Sieg sicherte sich Frankreich (8 Nachlader) vor Norwegen (4 Nachlader/+ 0:41 Minute) und der deutsche Staffel (5 Nachlader/+ 1:01 Minute).
Eine glückliche Janina Hettich erlebten die Zuschauer dann sowohl beim Interview als auch bei ihrer ersten Siegerehrung im Weltcup.
„Zuerst habe ich mich riesig über die Nominierung gefreut und war dann doch sehr nervös. Läuferisch lief es heute wieder sehr gut, vor allem hatte ich am Schießstand meine Nerven im Griff“, freute sich die 23- jährige.
Der 3. Platz in der Mixed-Staffel gegen starke Konkurrenz bedeuteten der Biathletin des SC Schönwald viel, markierte er wieder einen „Meilenstein“ in der noch jungen Karriere von Janina Hettich.
Da mit Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz nach wie vor nur drei Biathletinnen die offizielle Norm für die Weltmeisterschaft geschafft haben und da davon ausgegangen werden kann, dass für das deutsche Biathlonteam mindestens fünf Damen berücksichtigt werden, hofft Janina Hettich weiter bei der WM dabei zu sein.
Die Wettbewerbe bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz/Südtirol finden vom 13. – 23. Februar 2020 statt.

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Letztes Schießen kostet Janina Hettich eine Spitzenplatzierung im Weltcup

Drei Schießfehler und eine sehr gute Laufleistung sichern Lauterbacher Biathletin mit Platz 26 zahlreiche Weltcuppunkte
Das letzte Wettkampfwochenende im Biathlon Weltcup vor den Weltmeisterschaften begann in Pokljuka in Slowenien mit einem Einzelrennen über 15 km. Neben dem schweren Kurs lag der Fokus der Läuferinnen insbesondere auf dem Schießstand, denn jeder Fehler wurde bei diesem Rennen nicht mit einer Extrarunde, sondern gleich mit einer Strafminute geahndet.
Spannung pur herrschte im deutschen Team, denn vor den letzten Wettbewerben waren nur Denise Herrmann, Franziska Preuss und Vanessa Hinz für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Janina Hettich ging nach ihren durchwachsenen Ergebnissen von Ruhpolding hochmotiviert in den Einzelwettbewerb, um sich weiter für die WM im Gespräch zu halten.
Beim ersten stehenden Anschlag blieb eine Scheibe schwarz und so stand zu diesem Zeitpunkt ein 49. Platz mit 1:24 Rückstand im großen Feld der genau 100 Starterinnen aus der ganzen Welt zu buche. Stehend zeigte sich Janina Hettich dann ganz stark und räumte schnell alle Scheiben ab, sodass sie sich bereits auf Platz 27 (+ 1:50 Minute) verbessern konnte. Nach dem dritten Schießen verbesserte sie sich, erneut ohne Fehler, auf Rang 12 (+ 2:06 Minute). Leider bedeuteten zwei Fehler ausgerechnet beim letzten Schießen zwei weitere Strafminuten, sodass Janina Hettich als 28. (+ 4:35 Minute) die Schlussrunde in Angriff nahm. Dort verlor sie erneut nur wenig Zeit auf die Spitze und beendete den Einzelwettbewerb nach insgesamt drei Fehlern auf einem sehr guten 26. Rang (+ 4:49 Minute).
Beim abschließenden Fernsehinterview zeigte sich die Biathletin des SC Schönwald sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Läuferisch habe ich mich auf der schweren Strecke sehr gut gefühlt. Für ein Spitzenergebnis müsste ich beim Schießen noch den einen oder anderen Fehler vermeiden“, bilanzierte die sympathische Läuferin. Wie Recht sie damit hatte, zeigt ein Blick in die Ergebnisliste. Ohne die beiden Fehler beim letzten Schießen wäre der 7. Platz und damit die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft möglich gewesen.
Vielleicht das beste Rennen ihrer Karriere zeigte Denise Herrmann. Ohne Fehler gewann sie deutlich vor Hanna Oeberg aus Schweden (1 Fehler/+ 0:59 Minute) und Anais Bescond aus Frankreich (0 Fehler/+ 1:16 Minute).
Ganz stark präsentierte sich Franziska Preuss als 5. (0 Fehler/+ 2:03 Minute). Gute Ergebnisse lieferten auch Vanessa Hinz auf Platz 15 (2 Fehler/+ 3:36 Minute) und Karolin Horchler als 20. (1 Fehler/3:48 Minute). Keine Weltcuppunkte mehr gab es für Maren Hammerschmidt auf Rang 42 (3 Fehler/+6:00 Minute).
Ein Blick auf die reinen Laufzeiten gab dann weiteren Aufschluss über die Form im deutschen Biathlonlager. Denise Herrmann (+ 0:02 Minute) verfehlte die Bestzeit nur knapp. Vanessa Hinz (+ 1:37 Minute) lag noch vor Janina Hettich (+ 1:56 Minute). Dahinter folgten Franziska Preuss (+ 2:27 Minute), Karolin Horchler (+ 2:50 Minute) und Maren Hammerschmidt (+ 3:16 Minute).
Nach den beiden Mixed-Staffeln am Samstag um 13.15 und 15.00 Uhr beschließt ein Massenstart der Damen am Sonntag um 15.00 die Wettbewerbe in Slowenien, bevor dann die Nominierung für die Biathlonweltmeisterschaften in Antholz/Italien bekannt gegeben wird.
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Die Lauterbacherin Janina Hettich steigt auf zum Star am Biathlon-Himmel

Tolle Staffelpremiere im Weltcup von Oberhof für Janina Hettich
Deutsche Staffel nach Aufholjagd auf Rang 4 – Glänzende Einzelzeit der Lauterbacher Biathletin
Nach ihrem guten Sprintwettbewerb in Oberhof, insbesondere einer starken Laufleistung,
wurde Janina Hettich vom deutschen Trainerteam erstmals für einen Staffeleinsatz berücksichtigt. Vor über 20.000 Zuschauern am Rennsteig in Oberhof hatten sich die deutschen Biathletinnen vorgenommen, sich gegenüber dem enttäuschenden Staffelwettbewerb von Hochfilzen deutlich zu verbessern.
Groß war die Vorfreude von Janina Hettich vor ihrer Staffelpremiere. „Natürlich war ich nach der Bekanntgabe, dass ich an Position zwei laufen darf, sehr nervös, konnte aber trotzdem gut schlafen und freue mich jetzt auf den Wettbewerb“, so eine sehr gut aufgelegte Janina Hettich.
Leider begann die Staffel für das deutsche Team nicht optimal. Vanessa Hinz konnte zwar im Spitzenfeld gut mithalten, schoss liegend souverän, hatte dann aber beim Stehendschießen Probleme, musste trotz dreier Nachlader in die Strafrunde und konnte erst an 13. Stelle (+ 0:57 Minute) liegend auf Janina Hettich übergeben.
Die ehrgeizige Läuferin des SC Schönwald zeigte, obwohl sie gegen große Namen wie Dorothea Wierer (Italien), Kaisa Mäkärainen (Finnland) oder Ingrid Landmark Tandrevolt (Norwegen) laufen musste, keinerlei Respekt. Auch am Schießstand zeigte die 23-jährige keine Nerven. Sowohl beim Liegend- als auch beim Stehendschießen blieb nur eine Scheibe stehen, die sie mit dem jeweiligen Nachlader „abräumte“. Durch ihre tolle Leistung verbesserte sich Deutschland auf den 9. Zwischenrang (+ 1:20 Minute) und stellte den Anschluss zu weiteren Staffeln wieder her. Ein Blick in die Einzelergebnisse zeigte, dass Janina Hettich auf Ihrer Runde gegen die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevolt, die im Gesamtweltcup auf Rang 3 liegt, nur 4 Sekunden verlor und dass sie der im Weltcup führenden Dorothea Wierer sogar 40 Sekunden abnehmen konnte.
Ebenfalls eine sehr gute Leistung zeigte Maren Hammerschmidt. In der Staffel deutete sie ihr wahres Potential, auch läuferisch, an. Trotz insgesamt vier Nachladern, brachte sie die deutsche Staffel auf den 6 Platz (+ 1:01 Minute) nach vorne. Gewohnt stark in der Loipe präsentierte sich dann Schlussläuferin Denise Herrmann. Nach einer etwas langen Schießzeit beim liegenden Anschlag räumte sie stehend schnell alle Scheiben ab und sicherte der deutschen Staffel nach dem durchwachsenen Start noch einen tollen 4. Platz (+ 1:10 Minute). Die Damenstaffel von Oberhof gewann erwartungsgemäß Norwegen vor Schweden (+ 0:21 Minute) und Frankreich (+ 0:33 Minute).
Sichtlich gelöst zeigte sich Janina Hettich nach ihrem Staffeleinsatz den Fernsehzuschauern.
„Mit nur jeweils einem Nachlader kann ich bei meiner Premiere vor diesem tollen Publikum wirklich sehr zufrieden sein. Auch läuferisch klappte heute alles sehr gut, wenn auch die Beine gerade auf der letzten Runde doch sehr brannten“, bilanzierte eine glückliche Janina Hettich.
Ein Blick auf die Einzelzeiten der deutschen Starterinnen zeigt auch, dass sie zu Recht stolz auf ihren ersten Staffeleinsatz für Deutschland bei einem Weltcup sein kann. Vanessa Hinz benötigte 19:15 Minuten, während Janina Hettich ihr Rennen in 18:35 Minuten absolvierte.
Maren Hammerschmidt erreichte nach 19:03 Minuten das Ziel und Denise Herrmann lag mit ihrer Zeit von 18:30 Minuten nur knapp vor Janina Hettich.
 
Nach dem enttäuschenden Ergebnis in der Staffel von Hochfilzen (Rang 12) befinden sich die deutschen Damen wieder auf dem Weg nach vorne.
Mit dieser couragierten Vorstellung in Oberhof darf sich Janina Hettich Hoffnungen machen, dass sie weiter im deutschen Weltcupteam berücksichtigt wird.
Die nächsten Wettbewerbe finden bereits am 15. (Sprint), 17. (Staffel) und 19. Januar (Verfolger) im bayerischen Ruhpolding statt.